Backpacking in Senegal
Wer zum ersten Mal nach Westafrika will und sich nicht gleich die härteste Nummer antun möchte, landet fast automatisch in Senegal. Das Land liegt am westlichsten Zipfel des Kontinents, hat Atlantik satt, eine Hauptstadt mit Krach und Tempo und im Süden eine Region, die grüner ist als alles, was man sich unter Sahelzone vorstellt. Senegal ist nicht das billigste Backpackerland der Welt, aber es ist eines der entspanntesten in dieser Ecke Afrikas.
Was die meisten unterschätzen: die Entfernungen und die Hitze. Von Dakar runter nach Kédougou sind es gut 700 Kilometer, und die fährst du nicht in vier Stunden. Dafür bekommst du auf dem Weg Landschaften, die sich alle 200 Kilometer komplett ändern. Reden wir über Routen, echte Preise in Euro, die Strände, das Essen und die Dinge, die dir vor Ort tatsächlich Ärger machen können.
Reisen in Senegal ist anders
Der wichtigste Unterschied zu Südostasien oder Lateinamerika: Es gibt hier keine ausgetretene Backpacker-Piste. Kein Hostel-Hopping von Party zu Party, keine Bananenpfannkuchen-Straße, keine Tuk-Tuk-Mafia am Busbahnhof, keine zehn Leute, die zufällig die gleiche Route fahren wie du. Du bist als Traveler meistens allein unterwegs, und das heißt auch, dass du dir alles selbst organisieren musst. Wer darauf keine Lust hat, sollte lieber woanders hin.
Verkehrsmittel fahren nicht nach Fahrplan, sondern wenn sie voll sind. Das gilt für die Sept-places, die alten Peugeot-Kombis mit sieben Sitzen, genauso wie für die klapprigen Ndiaga-Ndiaye-Busse. Wer es eilig hat, kauft einfach den letzten freien Platz mit, dann geht es los. Kostet dich ein paar Euro extra und spart dir manchmal zwei Stunden Warten am Gare Routière. Ein Trick, den kaum jemand aufschreibt, der aber überall funktioniert.
Die zweite Sache ist das Preissystem. Für viele staatliche Angebote gibt es getrennte Tarife für Senegalesen, für Ausländer mit Aufenthaltstitel und für Touristen. Die Fähre nach Gorée kostet Einheimische etwa 1.500 CFA, dich als Tourist 5.200 CFA, also rund 7,90 Euro. Das ist offiziell so festgelegt und keine Abzocke, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Diskutieren bringt nichts.
Und dann ist da noch Teranga. Das ist das Wolof-Wort für Gastfreundschaft und wird im Senegal ernst genommen. Wer irgendwo dreimal am gleichen Kiosk seinen Kaffee trinkt, wird beim vierten Mal zum Essen eingeladen. Das ist keine Touristenmasche, das ist einfach so. Nimm die Einladung an, iss mit der rechten Hand und lass ein bisschen im Topf. Alles andere gilt als unhöflich.

Kultur in Senegal
Rund 94 Prozent der Bevölkerung sind Muslime, und der senegalesische Islam hat seine ganz eigene Ausprägung. Die Bruderschaften der Mouriden und der Tidjanes prägen das Land bis in die Politik hinein. In Touba, dem religiösen Zentrum der Mouriden, steht eine der größten Moscheen Afrikas. Zum Grand Magal, der jährlichen Pilgerfahrt, strömen Millionen Menschen dorthin. Wer zu dieser Zeit unterwegs ist, findet in der halben Region kein Bett mehr und sitzt in Bussen fest.
Amtssprache ist Französisch, Verkehrssprache ist Wolof. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sprechen Wolof, egal welcher Ethnie sie angehören. Englisch bringt dich hier fast nirgendwo weiter. Wer kein Französisch kann, sollte vorher wenigstens ein paar Sätze pauken, sonst wird die Reise anstrengend. Zwei Wolof-Floskeln reichen aber schon, um Türen zu öffnen: Nanga def? heißt „Wie geht’s?“, die Antwort ist Maangi fi rekk.
Musikalisch ist Senegal eine Bank. Der Mbalax von Youssou N’Dour ist der Sound des Landes, dazu kommen Kora-Spieler in der Casamance und die Griots, die Geschichtenerzähler und lebenden Familienarchive. Der senegalesische Ringkampf, die Lutte oder Laamb, ist Nationalsport Nummer eins und schlägt Fußball. Wenn du die Chance hast, einen Kampf im Stade Iba Mar Diop in Dakar zu sehen: hingehen. Trommeln, Marabout-Rituale, Sand in der Arena und ein Publikum, das komplett ausrastet.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten in Senegal
Senegal hat sieben UNESCO-Welterbestätten, und die decken so ziemlich alles ab, was das Land ausmacht. Wer eine Route plant und nicht weiß, wo er anfangen soll, kann sich einfach an dieser Liste entlanghangeln. Nicht alle sind gleich spannend, das sage ich gleich dazu. Die Steinkreise sind für den Laien ehrlich gesagt ein Haufen Steine im Gebüsch, während Gorée und Saint-Louis auch dann funktionieren, wenn du dich null für Geschichte interessierst.
- Île de Gorée vor Dakar, seit 1978 Welterbe
- Vogelschutzgebiet Djoudj bei Saint-Louis, seit 1981
- Nationalpark Niokolo-Koba im Südosten, seit 1981
- Altstadtinsel von Saint-Louis, seit 2000
- Steinkreise von Senegambia bei Kaolack, seit 2006
- Saloum-Delta mit den Muschelinseln, seit 2011
- Pays Bassari mit den Kulturlandschaften der Bassari, Peul und Bedik, seit 2012
- Monument de la Renaissance Africaine in Dakar, 49 Meter hohe Bronzestatue mit Aussichtsplattform
- Große Moschee von Touba, das religiöse Zentrum der Mouriden
- Muschelinsel Fadiouth mit dem gemeinsamen Friedhof für Christen und Muslime
- Kloster Keur Moussa mit gregorianischen Gesängen zur Kora und eigener Käserei
- Märkte Sandaga und Kermel in Dakar
Senegalreise: Was gibt es zu beachten?
Ein paar Punkte, die du vor der Buchung kennen solltest, weil sie deine Planung wirklich beeinflussen.
Das Auswärtige Amt rät von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Mali ab, ebenso zu Mauretanien im Département Matam sowie in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Gambia und Guinea-Bissau in den Départements Ziguinchor, Sédhiou und Kolda. In den Wäldern der Casamance an den Grenzen zu Gambia und Guinea-Bissau liegen immer noch Minen, die Entminung ist nicht abgeschlossen. Heißt konkret: Hauptstraßen ja, Abkürzungen über Feldwege nein. Im März 2026 sind bei einer Militäroperation gegen Drogenanbau im Grenzgebiet zu Gambia mehrere senegalesische Soldaten getötet worden.
Innenpolitisch war zuletzt Bewegung drin. Präsident Faye hat am 22. Mai 2026 Premierminister Sonko und dessen Regierung entlassen. Spontane Versammlungen in Dakar und anderen Städten sind seitdem möglich. Wer eine Menschenmenge sieht, geht drumherum. Klingt banal, wird aber gern ignoriert.
Ganz wichtig und leider ein echter Dealbreaker für einen Teil der Leser: Am 30. März 2026 sind verschärfte Strafgesetze in Kraft getreten. Homosexuelle Handlungen können mit Freiheitsstrafen von fünf bis zehn Jahren geahndet werden, dazu Geldstrafen von bis zu umgerechnet rund 15.000 Euro. Auch öffentliches Eintreten für Homosexualität ist strafbar. Seitdem hat es zahlreiche Polizeimaßnahmen gegeben, betroffen waren auch EU-Staatsangehörige. Am 10. April 2026 wurde eine sechsjährige Haftstrafe verhängt. Wer queer ist, sollte sich das sehr genau überlegen. Ich würde als Alternative eher Südafrika oder die Kapverden empfehlen.
Vom 31. Oktober bis 13. November 2026 finden in Dakar, Diamniadio und Saly die Olympischen Jugendspiele statt, das erste olympische Ereignis überhaupt auf afrikanischem Boden. Rund 2.700 Athleten und 25 Sportarten. Für Backpacker heißt das: Betten in Dakar und Saly werden in dem Zeitraum knapp und teuer. Entweder du bist wegen der Stimmung genau dann da und buchst Monate vorher, oder du machst einen großen Bogen um die Hauptstadt und fährst in dieser Zeit in die Casamance. Dazwischen gibt es nichts Vernünftiges.

Backpacker Routen in Senegal
Senegal ist mit knapp 197.000 Quadratkilometern nicht riesig, fühlt sich aber größer an, weil die Verbindungen dauern. Die klassische Nord-Süd-Teilung durch Gambia macht die Sache zusätzlich spannend. Gambia schiebt sich wie ein Keil in den Senegal hinein und trennt den trockenen Norden von der grünen Casamance im Süden. Wer über Land runter will, muss entweder durch Gambia oder über die Trans-Gambia-Brücke bei Farafenni, mit Grenzkontrollen und Maut. Nimm den Reisepass mit, ohne kommst du da nicht rüber.
Die entspanntere Variante ist die Nachtfähre von Dakar nach Ziguinchor. Sechzehn Stunden über den Atlantik und den Casamance-Fluss hinauf, mit einem einstündigen Stopp an der autofreien Insel Carabane. Kostet als Sitzplatz für Nicht-Residenten bis etwa 47 Euro, für Residenten geht es bei rund 7,60 Euro los. Kabinen sind schnell weg, also früh buchen. Wie immer entscheidet bei der Routenplanung, wie viel Zeit und Budget du hast. Hier zwei Vorschläge, die sich in der Praxis bewährt haben:
Route 1: Der Klassiker (14-18 Tage)
- 3-4 Tage: Dakar mit Plateau, Almadies und den Märkten Sandaga und Kermel
- 1 Tag: Île de Gorée, ehemaliger Sklavenhandelsposten und heute UNESCO-Welterbe
- 1 Tag: Lac Rose, der Salzsee nordöstlich von Dakar
- 2-3 Tage: Saint-Louis, die alte Kolonialhauptstadt auf der Flussinsel N’Dar
- 1 Tag: Vogelschutzgebiet Djoudj mit Pelikankolonien, ab Saint-Louis als Tagestour
- 1-2 Tage: Lompoul, kleine Wüste mit Dünencamp zwischen Dakar und Saint-Louis
- 2-3 Tage: Sine-Saloum-Delta ab Toubacouta oder Palmarin, Mangroven mit der Piroge
- 1 Tag: Joal-Fadiouth, Muschelinsel mit dem gemeinsamen Friedhof
- 2-3 Tage: Petite Côte um Somone und Ngaparou zum Runterkommen
Route 2: All or Nothing (30-40 Tage)
Die oben genannten Ziele sind auch hier Teil des Trips
- 1 Tag: Nachtfähre Dakar nach Ziguinchor mit Stopp in Carabane
- 2-3 Tage: Ziguinchor als Basis, Sundowner auf der Flussterrasse des Hotel Kadiandoumagne
- 3-4 Tage: Cap Skirring und das ruhigere Kabrousse gleich nebenan
- 3-5 Tage: Kafountine und Abéné, Fischerdorf mit Reggae-Bars und Trommelkursen
- 2-3 Tage: Insel Carabane, autofrei, ohne Straßen, zum Nichtstun
- 2-3 Tage: Oussouye und die Diola-Dörfer mit den Königsritualen
- 2 Tage: Fahrt über Kolda nach Tambacounda, lange Etappe, Wasser mitnehmen
- 3-4 Tage: Nationalpark Niokolo-Koba mit Guide und Allradwagen
- 3-4 Tage: Kédougou als Ausgangspunkt für das Hochland
- 2-3 Tage: Pays Bassari mit den Bedik-Dörfern wie Iwol, per Moto erreichbar
- 1-2 Tage: Wasserfall von Dindéfélo, Wanderung ab dem Dorf
- 1-2 Tage: Touba mit der Großen Moschee, respektvolle Kleidung ist Pflicht
- 1-2 Tage: Steinkreise von Sine Ngayène bei Kaolack
Reisezeiten in Senegal
Die Trockenzeit läuft von November bis Mai und ist die klar bessere Reisezeit. Zwischen Dezember und Februar ist es angenehm, die Pisten sind hart, die Fähren fahren zuverlässiger und in Djoudj sind die Zugvögel da. Der beste Kompromiss aus Wetter und Preisen liegt im November und dann nochmal im März. In der Hochsaison über Weihnachten ziehen die Unterkünfte in Saly und Cap Skirring die Preise deutlich an.
Die Regenzeit dauert im Norden etwa von Juli bis September, in der Casamance von Mai bis Oktober. Es regnet meist abends, dafür kräftig. Straßen ohne Allradantrieb sind dann teilweise kaum passierbar, Überflutungen kommen vor. Für Nationalparks ist diese Zeit Mist, weil du kaum Tiere siehst. Dafür ist alles grün und du hast das Land für dich. Zwischen Januar und April weht der Harmattan, ein staubiger Wüstenwind. Die Luft in Dakar wird dann richtig schlecht, und deine Kameralinse wird es dir auch nicht danken.
Backpacker Budget in Senegal
Erstmal die gute Nachricht: Der Westafrikanische Franc CFA ist fest an den Euro gekoppelt. 1 Euro entspricht exakt 655,957 CFA. Du musst also keine Wechselkurse beobachten und kannst im Kopf grob durch 650 teilen. Der CFA gilt außerdem in sieben weiteren Ländern der Region, was praktisch ist, wenn du weiterreisen willst.
Die schlechte Nachricht: Billig ist Senegal nur, solange du dich wie ein Einheimischer bewegst. Sobald Boote, Guides oder Parkgebühren dazukommen, geht das Budget hoch. Genau daran scheitern die meisten Kalkulationen. Ein Tag mit Piroge und Guide im Saloum-Delta kostet dich locker das Dreifache eines normalen Reisetags. Realistisch für einen sparsamen Backpacker:
Tägliches Budget pro Person etwa 38 Euro
- Unterkunft 8-23 Euro
- Essen 5-8 Euro
- Wasser 1,50 Euro
- Öffentlicher Transport 1-3 Euro
- Überlandtransport 6-10 Euro
- Aktivitäten und Eintritte 5-15 Euro

Preiswert in Senegal Reisen
Wer wirklich sparen will, isst da, wo die Bauarbeiter essen, und fährt Car Rapide statt Taxi. Ein Teller Thieboudienne aus der Garküche kostet 2,30 bis 3,80 Euro und macht dich für Stunden satt. Im Touristenrestaurant zahlst du für dasselbe Gericht das Dreifache. Ein Bier in einer normalen Kneipe liegt bei 1,20 bis 1,80 Euro, in Strandbars in Saly oder Cap Skirring gern beim Doppelten. Hier ein Überblick über die Preise, mit denen du 2026 rechnen kannst:
- Car Rapide oder Dem-Dikk-Stadtbus in Dakar 0,30-0,60 Euro
- Taxifahrt innerhalb Dakars 2,30-5,30 Euro, nachts mehr
- TER-Zug Dakar nach Diamniadio 2,30 Euro zweite Klasse, 3,80 Euro erste Klasse
- Café Touba am Straßenstand 0,15-0,30 Euro
- Brochettes vom Grill 0,75-1,50 Euro
- Thieboudienne oder Yassa aus der Garküche 2,30-3,80 Euro
- Flasche Gazelle im Maquis 1,20-1,80 Euro
- 1,5 Liter Wasser 0,75-1,20 Euro
- Orange-SIM-Karte 1,50 Euro, 2-5 GB Daten 1,50-4,60 Euro
- Wäsche waschen lassen 1,50-3 Euro
- Fähre nach Gorée hin und zurück 7,90 Euro plus 0,75 Euro Gemeindesteuer
- Eintritt Maison des Esclaves auf Gorée 2,30 Euro
- Historisches Museum im Fort d’Estrées auf Gorée 1,50 Euro
- Eintritt Réserve de Bandia 18 Euro plus Guide und Fahrzeug
- Nationalpark Niokolo-Koba 7,60 Euro pro Tag plus 15 Euro Fahrzeug und 15 Euro Pflicht-Guide
Bei Geldautomaten wird es unangenehm. Viele Banken nehmen 3.000 bis 5.000 CFA pro Abhebung, also 4,60 bis 7,60 Euro, teilweise auch zwei bis fünf Prozent. Hebe also lieber selten und viel ab. Kreditkarten funktionieren in besseren Hotels und Supermärkten in den Städten, draußen auf dem Land ist Bargeld King. Und noch ein Punkt, den kaum jemand auf dem Schirm hat: Ohne Devisenerklärung darfst du Bargeld im Gegenwert von bis zu 1.000.000 CFA einführen, also rund 1.500 Euro, ausführen aber nur bis 500.000 CFA, also etwa 750 Euro. Der senegalesische Zoll beschlagnahmt bei Verdacht auf Devisenschmuggel ziemlich zackig.
Bei den Überlandbussen lohnt sich der staatliche Anbieter Dakar Dem Dikk. Klimatisiert, feste Abfahrtszeiten, Abfahrt meist am Terminus Liberté 5 in Dakar. Preise ab Dakar, Stand 2026:
- Thiès 3,05 Euro
- Mbour 3,80 Euro
- Fatick 4,60 Euro
- Kaolack 6,10 Euro
- Touba 6,10 Euro
- Saint-Louis 7,60 Euro, täglich 7 und 14 Uhr
- Bignona 12,20 Euro
- Tambacounda 13,70 Euro
- Ziguinchor 13,70 Euro, täglich 8 Uhr
- Kolda 13,70 Euro
- Matam 15,20 Euro
- Kédougou 18,30 Euro, täglich 7 Uhr
- Kidira 19,80 Euro
Die Sept-places sind schneller, aber teurer und unbequemer. Dakar nach Thiès kostet dort 2,30 bis 3,80 Euro, Dakar nach Saint-Louis 6 bis 11 Euro. Setz dich vorne links hin, da hast du Beinfreiheit. Die hintere Bank ist die Hölle, besonders bei 38 Grad.
Backpacker Unterkünfte in Senegal
Die Hostelszene in Senegal ist dünn. Was du stattdessen findest, sind Auberges und Campements. Ein Campement ist keine Zeltwiese, sondern eine Anlage aus einfachen Bungalows, oft in Lehmbauweise mit Strohdach, häufig von einer Familie oder einem Dorfverein betrieben. In der Casamance gibt es die campements villageois, bei denen das Geld direkt im Dorf bleibt. Genau da würde ich schlafen, nicht in den Hotelanlagen von Saly.
Rechne draußen im Land mit 7,60 bis 18,30 Euro für ein Bett im Schlafsaal oder ein einfaches Zimmer, in Dakar und in den Strandorten eher mit 12,20 bis 23 Euro. Ein solides Doppelzimmer in einer Guesthouse kostet dich 45 bis 90 Euro. Klimaanlage, warmes Wasser, Pool und ein eigener Generator treiben den Preis schnell hoch. In Tambacounda oder Kédougou ist ein Zimmer ohne Klimaanlage zwar günstig, in der heißen Jahreszeit aber ziemlich zermürbend. Da würde ich die paar Euro drauflegen.
Eine Nacht auf Gorée solltest du dir gönnen. Sobald die letzte Fähre weg ist, wird die Insel komplett still, und der Sonnenuntergang über der Bucht von Dakar ist der beste Ausblick, den du für Geld bekommst. Zimmer gibt es dort ab etwa 30 Euro. Viele Betten sind es nicht, also vorher anrufen. Wer noch günstiger unterwegs sein will, findet in unseren Couchsurfing-Alternativen ein paar Ideen, die auch in Westafrika funktionieren.
Wildcampen würde ich lassen. Nicht wegen der Behörden, sondern weil Zelten in Küstennähe wenig Sinn ergibt und du in den Nationalparks ohnehin nur mit Genehmigung übernachten darfst. In Niokolo-Koba gibt es einfache Hütten im Lion Camp am Gambiafluss ab etwa 23 Euro, dazu Mahlzeiten für rund 7,60 Euro. Rustikal, aber genau richtig für die Gegend.
Backpacker Trips, Tipps & Highlights in Senegal
Wer nach Reisezielen in Senegal sucht, muss sich früh entscheiden, ob er den Norden oder den Süden macht. Beides in zwei Wochen wird zur Hetzjagd, weil zwischen Saint-Louis und Cap Skirring rund 900 Straßenkilometer plus Grenzformalitäten liegen. Der Norden ist trocken, kolonial geprägt und stark bei Vögeln und Wüstendünen. Der Süden ist grün, animistisch geprägt und gut für Strände und Musik.
Dakar polarisiert. Manche lieben die Stadt, andere wollen nach zwei Tagen nur noch weg. Laut, staubig, chaotisch und mit einem Verkehr, der dich zur Verzweiflung bringt. Ich finde die Halbinsel Cap-Vert trotzdem spannend, gerade die Klippen an den Mamelles zum Sonnenuntergang. Wenn du früh fliegst oder spät ankommst, schlaf lieber in Yoff. Ruhiger, näher am Flughafen und deutlich angenehmer als das Plateau.
Ein Wort zum Lac Rose, weil dazu extrem viel veralteter Quatsch im Netz steht. Der See hatte durch die Alge Dunaliella salina seine rosa Färbung, verlor sie aber nach den Überschwemmungen Ende 2022 komplett und lag danach fast drei Jahre lang blaugrau da. Seit März 2025 ist die Farbe zurück. Aber: Sie zeigt sich nur bei starker Sonne, Wind und hohem Salzgehalt, also vor allem in der Trockenzeit zwischen November und Juni und meist um die Mittagszeit. Wer im August morgens hinfährt, sieht einen grauen Tümpel und ärgert sich über die 15 Euro Taxikosten. Baden solltest du dort übrigens sowieso vorsichtig, das Wasser ist salziger als das Tote Meer.

Die schönsten Strände in Senegal
Cap Skirring in der Casamance hat den breitesten und schönsten Sandstrand des Landes. Palmen bis fast ans Wasser, bunte Fischerpirogen, kaum Bebauung. Der Ort selbst ist touristisch und hat eine Prostitutionsszene, die manche stört. Übernachte lieber im Nachbarort Kabrousse, da ist es ruhiger und ehrlicher.
Kafountine und Abéné im nördlichen Teil der Casamance sind die Anlaufstelle für alle, die auf Trommeln und Reggae stehen. Der Strand ist lang und leer, abends laufen in mehreren Bars Konzerte. Miete dir ein Fahrrad, dann kommst du bis zur Pelikaninsel.
Rund um Somone und Ngaparou an der Petite Côte findest du die entspannte Version von Saly. Die Lagune von Somone ist ein kleines Naturreservat mit Mangroven und lässt sich morgens mit der Piroge befahren. Ngor und die vorgelagerte Insel direkt bei Dakar sind der Klassiker für Surfer, mit Felsbuchten und einer echten Dorfatmosphäre mitten in der Hauptstadtregion.
Und jetzt die ehrliche Ansage: Saly Portudal lohnt sich für Backpacker nicht. Das ist ein Pauschalurlaubsort mit Golfplatz und Hotelanlagen, wie du ihn genauso in der Dominikanischen Republik findest. Der Strand ist stellenweise erodiert, die Preise sind doppelt so hoch wie 20 Kilometer weiter, und vom Land siehst du nichts. Man verliert dort nur Geld. Als Alternative würde ich Palmarin nehmen, ganz unten an der Spitze zum Saloum-Delta. Salzwiesen, Baobabs, Hyänen in der Nacht und fast keine Touristen.
Backpacker Highlights in Senegal
Die Île de Gorée liegt nur drei Kilometer vor Dakar und ist trotz aller Touristenströme kein Rummelplatz. Die Maison des Esclaves von 1776 mit ihrer „Tür ohne Wiederkehr“ ist zwar historisch umstritten, was die tatsächlichen Zahlen der Verschleppten angeht, aber als Ort der Erinnerung funktioniert sie. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10:30 bis 12 Uhr und von 14:30 bis 18 Uhr, freitags erst ab 15 Uhr, montags zu. Für den Hafen in Dakar brauchst du deinen Reisepass, ohne Ausweis kommst du nicht auf die Fähre. Guides sprechen dich schon am Anleger an, verhandle den Preis vorher. Üblich sind 15 bis 30 Euro für eine Inselführung.
Saint-Louis war bis 1902 die Hauptstadt von Französisch-Westafrika. Die Altstadtinsel N’Dar hängt über die Pont Faidherbe am Festland, im Fischerviertel Guet Ndar riecht es morgens nach allem, was du dir vorstellen kannst. Zwei Tage reichen, danach wiederholt sich das Bild. Von hier aus fährst du weiter nach Djoudj, dem drittgrößten Vogelschutzgebiet der Welt. Zwischen November und März sind hier Millionen Zugvögel, Pelikankolonien inklusive.
Das Sine-Saloum-Delta ist mein persönliches Highlight im Land. Ein Labyrinth aus Mangrovenkanälen, Muschelinseln, Salzflächen und Fischerdörfern, das du nur mit dem Boot erschließt. Eine Piroge kostet 15 bis 30 Euro, allerdings pro Boot, nicht pro Person. Suche dir also Mitfahrer, dann wird es günstig. Basisorte sind Toubacouta, Mar Lodj, Palmarin und Foundiougne. Morgens früh raus, dann sind die Vögel aktiv und die Hitze noch erträglich.
Wer Tiere sehen will, ohne gleich nach Kenia zu fliegen, hat zwei Optionen. Die Réserve de Bandia liegt 65 Kilometer von Dakar entfernt, ist ein umzäuntes Privatreservat auf 3.500 Hektar mit ausgesetzten Giraffen und Nashörnern und dauert etwa zwei Stunden. Eintritt 18 Euro plus Fahrzeug plus Pflicht-Guide. Ehrlich gesagt ist das ein sehr großer Zoo, kein Safari-Erlebnis. Der Nationalpark Niokolo-Koba im Südosten ist mit 9.130 Quadratkilometern das echte Ding, dafür siehst du deutlich weniger Tiere und brauchst Allrad, Guide und Geduld. Ein 4×4 mit Fahrer liegt bei rund 107 Euro am Tag. Wer die Serengeti erwartet, wird enttäuscht.

Zugfahren in Senegal
Der Klassiker unter den Fehlinformationen im Netz. Nein, du kannst nicht mit der Bahn quer durch Senegal fahren. Die alte Linie Dakar nach Bamako in Mali ist seit Jahren im Personenverkehr eingestellt, ebenso der Petit Train de Banlieue in seiner alten Form.
Was es gibt, ist der TER, der Train Express Régional. Seit dem 27. Dezember 2021 fährt er von Dakar über 36 Kilometer und 13 Stationen nach Diamniadio. Klimatisiert, sauber, pünktlich und montags bis samstags alle zehn Minuten zwischen 5:30 und 21 Uhr. Zweite Klasse kostet 2,30 Euro, erste Klasse 3,80 Euro. Für Backpacker ist er vor allem eins: die einzige Möglichkeit, dem Dakarer Verkehrsinfarkt zu entkommen.
Und jetzt der Punkt, bei dem die meisten englischsprachigen Guides falsch liegen: Der TER fährt Stand Juli 2026 noch nicht zum Flughafen Blaise Diagne. Die 19 Kilometer lange Verlängerung von Diamniadio zum AIBD ist gebaut, aber noch nicht in Betrieb. Die Inbetriebnahme wurde für September 2026 angekündigt, rechtzeitig vor den Jugendspielen, der Ticketpreis Dakar nach Flughafen soll dann bei 6,10 Euro liegen. Bis dahin fährst du mit dem TER bis Diamniadio und steigst dort in den Shuttlebus von Dakar Dem Dikk um. Der erste geht um 6 Uhr, bis 13 Uhr alle 90 Minuten, danach stündlich bis 22:30 Uhr. Ein Taxi vom Flughafen ins Zentrum kostet dagegen 30 bis 46 Euro, nachts bis 53 Euro, und die Autobahnmaut von rund 4,60 bis 6,10 Euro kommt oft noch obendrauf. Preis vorher aushandeln und klären, ob die Maut drin ist.
Wandern und Abenteuer in Senegal
Senegal ist kein Wanderland, dafür ist es zu flach und zu heiß. Eine Ausnahme gibt es aber, und die ist es wert: die Region Kédougou ganz im Südosten, an der Grenze zu Guinea. Hier steigt das Land auf über 500 Meter an, es gibt Hügel, Galeriewald und richtige Wasserfälle. Der Wasserfall von Dindéfélo stürzt rund 100 Meter in ein Becken, in dem du baden kannst. Vom Dorf aus läufst du etwa 45 Minuten hoch, ein lokaler Guide ist Pflicht und kostet ein paar Euro.
Von Kédougou aus erreichst du das Pays Bassari. Die Bedik-Dörfer wie Iwol liegen oben auf den Tafelbergen, drum herum stehen uralte Baobabs. Der Aufstieg dauert eine gute Stunde, es geht steil hoch, und du solltest mindestens zwei Liter Wasser dabeihaben. Die Bassari und die Bedik haben ihre animistischen Traditionen bewahrt, die Maskentänze im Frühjahr sind eine Sache für sich. Fotografieren nur nach Erlaubnis, das ist hier keine Floskel.
Am Wasser läuft dagegen einiges. Surfen geht ganzjährig bei Ngor und in den Almadies in Dakar, die beste Swell-Saison ist von Oktober bis März. Surfstunden kosten 23 bis 38 Euro. Hochseeangeln ist rund um Saly und Dakar groß, allerdings preislich eher für Pauschaltouristen. Kajak und Stand-up-Paddle bekommst du in der Lagune von Somone für kleines Geld. Wer richtig was mitnehmen will, bucht in Kafountine einen Trommel- oder Tanzkurs. Etliche Europäer kommen nur deswegen ins Land, und die Kurse sind im Vergleich zu Europa spottbillig.

Essen und Trinken in Senegal
Die senegalesische Küche gehört zum Besten, was Westafrika zu bieten hat. Sie ist eine Mischung aus lokalen Zutaten, französischem Einfluss und einer Prise Maghreb. Grundlage ist fast immer Reis, dazu Fisch oder Fleisch aus dem einen großen Topf, aus dem traditionell alle gemeinsam essen. Schwein findest du kaum, das Land ist überwiegend muslimisch. Gegessen wird mit der rechten Hand, aber niemand ist beleidigt, wenn du nach einem Löffel fragst.
Das Nationalgericht ist Thieboudienne, auch Ceebu Jën geschrieben. Reis, Fisch, Gemüse und Maniok in einer Tomatensauce, stundenlang geschmort. Das Beste ist der angebrannte Reis am Topfboden, der heißt xooñ und wird unter Kennern verteilt wie ein Geschenk. Fisch der Wahl ist meist Thiof, ein Zackenbarsch. Ein Teller kostet in der Garküche unter vier Euro und macht dich für den halben Tag satt.
Yassa Poulet ist der zweite Klassiker: Hähnchen, das in einer Marinade aus Zitrone, Senf, Pfeffer und einer absurden Menge Zwiebeln liegt und danach auf den Grill kommt. Klingt simpel, haut dich aber um. Mafé ist der Erdnusseintopf, dickflüssig und sättigend, meist mit Rind oder Lamm. Zum Frühstück gibt es Ndambé, eine Bohnenpaste im Baguette, für weniger als einen Euro an jedem Kiosk. Als Snack zwischendurch nimmst du Pastels, frittierte Teigtaschen mit Fisch, dazu die scharfe Sauce. Am Abend ziehen die Dibiteries Rauchfahnen durch die Straßen, dort gibt es gegrilltes Lamm mit Zwiebeln und Senf, direkt auf Packpapier serviert.
Getrunken wird vor allem Tee. Attaya ist grüner Tee mit sehr viel Zucker und Minze, der in drei Runden aufgegossen und aus kleinen Gläsern schaumig eingeschenkt wird. Das dauert ewig und ist genau der Punkt, weil dabei geredet wird. Café Touba ist Kaffee mit Selim-Pfeffer, kräftig und gewöhnungsbedürftig. An kalten Getränken bekommst du Bissap aus Hibiskusblüten und Bouye aus der Frucht des Baobab, beides für kleines Geld an jeder Ecke. Bier gibt es trotz muslimischer Mehrheit überall, die einheimischen Marken heißen Gazelle und Flag.
Beim Wasser gilt: Leitungswasser trinken die Einheimischen, für dich ist es nicht empfehlenswert. Flaschenwasser kostet unter einem Euro, achte auf ein intaktes Siegel. In den Sachets, den kleinen Plastikbeuteln mit gefiltertem Wasser für ein paar Cent, ist das Wasser meistens in Ordnung, produziert aber Müllberge. Ein Filterflasche ist die bessere Lösung und steht bei uns auch auf der Backpacking Packliste.
Backpacker Visum und Impfungen in Senegal
Die Einreisebestimmungen für Deutsche nach Senegal sind laut dem Auswärtigen Amt wie folgt. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen: Reisedokumente müssen sechs Monate über den beabsichtigten Reisezeitraum hinaus gültig sein. Deutsche Staatsangehörige brauchen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten kein Visum. Ein Rückflugticket und Nachweise zur Unterkunft sind bei der Einreise regelmäßig vorzulegen. Das wird tatsächlich kontrolliert, also druck dir die Hostelbuchung aus. Bei der Ein- und Ausreise werden digital Fingerabdrücke und ein Porträtfoto erfasst. Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist, braucht den internationalen Führerschein zusammen mit dem deutschen.
Für längere Aufenthalte brauchst du eine Aufenthaltserlaubnis, die du auch vor Ort beantragen kannst. Wer das plant, sollte ein aktuelles Führungszeugnis und eine aktuelle Geburtsurkunde mitbringen. Bei Reisen mit Minderjährigen ohne beide Sorgeberechtigte ist eine französischsprachige Vollmacht mit amtlich beglaubigter Unterschrift nötig.
Impfungen und medizinische Hinweise
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Kommst du aber über ein Gelbfiebergebiet, etwa mit Zwischenstopp in Zentralafrika, musst du ab neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Empfohlen werden Gelbfieber, Hepatitis A und Poliomyelitis. Je nach Reiseplan kommen Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus dazu. In Senegal wurde Poliomyelitis vom Typ cVDPV2 nachgewiesen. Bei Aufenthalten über vier Wochen verlangt die WHO eine Polio-Impfung, die vier Wochen bis zwölf Monate vor der Ausreise erfolgt sein muss. Das kann bei der Ausreise geprüft werden.
Malaria ist das größere Thema. Über 99 Prozent der Fälle sind Malaria tropica, also die gefährliche Variante. In der südlichen Landeshälfte und im Osten einschließlich Matam besteht ganzjährig hohes Risiko. Im Norden, Nordwesten und in der Küstenregion nördlich des Saloum-Deltas ist das Risiko von Juni bis Dezember hoch, von Januar bis Mai mittel. Mückenschutz konsequent den ganzen Tag, dazu nachts das Moskitonetz und nach Sonnenuntergang lange Klamotten. Über Prophylaxe oder ein Stand-by-Medikament solltest du mit einem Tropenmediziner reden, nicht mit dem Internet.
Ein Punkt, der in kaum einem Reiseblog steht: Schistosomiasis, also Bilharziose, wird schon bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen, auch in fließenden Gewässern. Heißt: nicht in Flüssen, Seen oder Kanälen baden. Das betrifft auch den Senegalfluss bei Saint-Louis und die Wasserstellen im Landesinneren. Meer und Pool sind kein Problem, der Wasserfall von Dindéfélo gilt als vertretbar, aber wer ganz sicher gehen will, bleibt trocken.
Dazu kommen landesweit Dengue und Chikungunya, außerdem Zika. Alles durch Mücken übertragen. Krim-Kongo-Fieber wird von Zecken übertragen und kommt bei Aufenthalten in der Natur in Frage. Die medizinische Versorgung in Dakar ist für Notfälle in Ordnung, draußen auf dem Land wird es dünn. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholung ist hier keine Option, sondern Pflicht. Ohne Versicherungsschutz zahlst du alles selbst, und ein Rückflug im Krankenwagenflugzeug räumt dein Konto in wenigen Stunden leer.
Wer sich für weitere Ziele in der Region interessiert, findet in unserer Afrika-Übersicht die passenden Länderseiten. Nebenan geht es weiter nach Gambia, Guinea-Bissau, Mali und Mauretanien, überall mit Sept-place und Sammeltaxi erreichbar. Und wer nach Nordafrika will, findet in Marokko den logischen Anschluss für eine Überlandroute.
