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Backpacking in Ecuador

Ihr könnt zwar auch auf eurem Südamerikatrip einen kurzen Stop in Ecuador einlegen, doch es empfiehlt sich einen kompletten Urlaub dort am sogenannten „Nabel der Welt“ zu verbringen. Das relativ kleine südamerikanische Land hat so viele besondere Highlights zu bieten, dass ein paar Wochen da einfach nicht ausreichen, um das Land intensiv kennenzulernen.

Im Folgenden wird etwas näher darauf eingegangen was es in Ecuador zu entdecken gibt, und wie sich das mit dem Reisen in dem Ecuador so verhält. Dazu werdet ihr auch noch etwas mehr über die Reisekostenfrage informiert. Es wird spannend. Nehmt euch Zeit und entdeckt das vielfältige Land nicht hektisch wie die Pauschis und die Abhaker-Backpacker, sondern ganz ruhig und gelassen. Passt euch dem indigenen Rhythmus an, und lernt das Leben von einer anderen Seite kennen. Es lohnt sich.

Mindo in Ecuador

Mindo in Ecuador

Ecuador – am Nabel der Welt

Ecuador ist ein Mikrokosmos der sinnlichen und geschmacklichen Eindrücke. Ihr entdeckt ein Land, das auf einer einzigartigen Kultur basiert, die von verschiedenen indigenen Stämmen und Criollos, sowie geografischen Differenzen geprägt wird. Kämpft euch durch ein Land, das euch mit intensivsten Farben, Gerüchen, Geschmäckern und Klängen vereinnahmen wird. Ecuador ist nicht umsonst auch ein beliebtes Einwanderungsland. Ihr werdet euch bei eurer Reise durch insgesamt vier Regionen schlagen müssen bzw. dürfen, wenn ihr das Land komplett erkunden wollt.

Dazu gehören die Galapagosinseln im Pazifik, die Pazifikküste, die Andenregion und der Amazonasurwald. Wie ihr erkennen könnt, wird hier jedes geografische Spektrum geboten. Das heißt natürlich auch, dass ihr jeden Abenteuersport erleben könnt. Selbst Skifahren soll sogar eingeschränkt auf dem Cayambe möglich sein.
Ecuador begeistert mit einzigartiger Flora und Fauna. Das am Äquator gelegene Ecuador, das über so viele unterschiedliche Klimazonen verfügt, gehört zu den Ländern, in denen weltweit der größte Artenreichtum beheimatet ist.

Man geht davon aus, dass alleine 1.640 Vogelarten in Ecuador leben. Dazu kommen mehr als 4.500 Schmetterlingsarten. Wer Reptilien sehen will, kann unter mehr als 340 Spezies auswählen. Knapp 360 Amphibien sind ebenso ansässig wie um die 260 Säugetierarten. Um das Ganze auf einen Nenner zu bringen: Ecuador gilt als das Land mit der größten Biodiversität der Welt. In gleich 26 geschützten Gebieten könnt ihr die Artenvielfalt entdecken. Und um all dies kennenzulernen, müsst ihr nicht einmal unbedingt tief in die Tasche greifen.

Zwar ist Ecuador nicht das billigste Reiseland in Südamerika, das ist Bolivien, aber ihr kommt mit einem ziemlich geringen Budget über die Runden. Selbst, wenn ihr auf den Galapagos Inseln verweilen wollt. Für 8 Euro bekommt ihr schon ein gutes Bett in einem Dorm. Es geht natürlich auch etwas preiswerter. Zelten könnt ihr in Ecuador ebenso wie euch in einem 5 Sterne Hotel breitmachen. Allerdings gibt es davon nicht all zu viele. Was es in Massen gibt, ist eine geballten Ladung Natur auf einen kleinen Fleckchen Erde. Ihr könnt euch durch einen dichten Amazonas Urwald schlagen oder euch an einsamen langgezogenen weißen Stränden in der Sonne aalen. Entdeckt in der Sierra Negra gigantische Krater oder wandert zu abseits gelegenen Lagunen wie El Junco, in der euch ein artenreiches Leben erwartet. Ihr werdet dabei von einem immer warmen Klima verwöhnt.

Backpacking in Ecuador - March

Backpacking in Ecuador – March

Kultur in Ecuador erleben

Ob ihr nun ein spannendes Museum oder einen Nationalpark besuchen wollt, ob ihr köstliche Getränke oder einheimische Leckereien probieren wollt, ob ihr bei abgeschieden lebenden indigenen Stämme unterkommen möchtet, oder euch nach faszinierendem Kunsthandwerk umschaut, Ecuador hat für jeden Geschmack etwas. Wusstet ihr zum Beispiel, dass in Ecuador eine der weltbesten Schokoladen der Welt aus organischen Kakaobohnen von dem Stamm der Kichawa hergestellt werden. Die Super-Schoki heißt übrigens Kallari. Wenn wir gerade bei den Indigenen sind. In Ecuador leben 15 verschiedene indigene Nationalitäten. Und alle haben ihre eigenen Sitten und Gebräche. Vieles hat sich mit der Zeit allerdings auch fusioniert. Der Carnaval de Chimborazo ist so ein Mix aus christlichen und indigenen Ursprüngen.

Ecuador ist Kultur pur. Ob oben oder unten, ihr trefft bei eurer Reise durch das Land auf eine Vielzahl indigener Stämme, die alle ihre kulturellen Wurzeln behalten haben. In den Sierras, in den Andes oder im Flachland erwarten euch indigene Stämme wie die Otavalo, Salasaca oder die Saraguro. Im Norden des Landes leben die bekannten Awá. An der Pazifikküste könnt ihr die Chachi und Huancavilca besuchen. Und im Amazonas haben sich unter anderem die Huaorani, die Achuar, die Shuar und die Siona-Secoya niedergelassen. In den Städten trefft ihr auf einen Mix aus Schwarz, Weiss, Rot, Gelb und gemischt.

Insgesamt leben in Ecuador 14 indigene Völker unter eigenständiger Verwaltung. In den umliegenden Städten oder in den Dörfern der indigenen könnt ihr euch mit original Kunsthandwerk eindecken. Das ganze Jahr hindurch könnt ihr in Ecuador an zahlreichen indigenen und nationalen Festen teilnehmen. Bekannt sind neben anderen der Karneval von Guaranda, die Osterwoche von Alangasí, die Fiesta de San Pablo y San Pedro in Manabí, und die Feier der Jungfrau des Schwans in Loja.

Backpacker Routen in Ecuador

Man kann auch Trampen

Man kann auch Trampen

Obwohl das Land flächenmässig eines der kleinsten auf dem südamerikanischen Kontinent ist, so ist es allerdings eines der abwechslungsreichsten Ob ihr in den Anden seid oder das Flachland und Küsten erkunden wollt, oder ob ihr den Amazonas entdecken möchtet, Ecuador hat interessante Spots in jeder Region des Landes in Massen zu bieten. Wollt ihr nur die wichtigsten Highlights des Landes sehen, dann unternehmt die klassische Tour. Ihr könnt Ecuador wie leider so viele in einer kurzen Zeit bereisen und dabei nur die wichtigsten Punkte besuchen.

Besser aber ihr nehmt euch Zeit und nehmt euch für das Land am Äquator ein paar Wochen Zeit. Ihr trefft auf Städte wie Quito, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörten oder ihr entdeckt die fantastische Tierwelt auf den Galapagos Inseln, den Artenreichtum im immergrünen Amazonas Regenwald. Aber auch die mystischen Bergnebelwälder mit Ihrer artenreichen Vogelwelt oder die bizarren Gipfel der Anden mit ihren schneebedeckten und teilweise noch aktiven Vulkanriesen haben ihren Reiz.

Die klassische Ecuador Tour 14 Tage

5 Tage Galapagos Inseln
3 Tage Amazonas Dschungelerlebnis
2 Tage Cotopaxi Nationalpark
2 Tage Kolonialstadt Cuenca
3 Tage Quito
2 Tage Mindo Bergnebelwald

Ecuador 4 Wochen intensiv

  • 1 Tag Chimborazo
  • 1 Tag Zugfahrt zur Teufelsnase
  • 1 Tag Ruinen von Ingapirca
  • 1 Tag Quilotoa Kratersee
  • 1 Tag Indianermarkt Saquisili
  • 3 Tage Antisana Naturreservat
  • Eine Woche Galapagos Inseln
  • 3 Tage Amazonas Dschungelerlebnis
  • 2 Tage Cotopaxi Nationalpark
  • 2 Tage Kolonialstadt Cuenca
  • 3 Tage Quito
  • 2 Tage Mindo Bergnebelwald

Das Angebot lässt sich noch beliebig ausbauen. Besuch des Marktes in Pujilí, danach ein Abstecher nach Lasso und ihr könnt den Kunsthandwerkermarkt in Otavalo besuchen. Die Thermalbäder von Papallacta könnt ihr noch auf eure Agenda nehmen und ein Besuch des Wasserfalls Pailón del Diablo lohnt.

Reisezeiten in Ecuador

Wie ihr euch bei diesen geografischen Unterschieden unschwer vorstellen könnt, ist das Klima sehr vielfältig. Wegen der unterschiedlichen Höhenlagen (null bis über 6.000 m) müsst ihr mit gewaltigen Temperaturunterschieden rechnen. Auch regnen kann es hier mehr und da weniger. Wegen der Nähe zum Äquatornähe ist es allerdings immer angenehm warm. Im Norden Quitos ist es wesentlich wärmer und trockener als im Süden des Landes. In den Höhenlagen der Anden regnet es ständig. An den Küsten im Norden herrscht eine Regenzeit, die von Januar bis Mai andauert.

Backpacker Budget in Ecuador

Was kostet mich das?

Was kostet mich das?

Ecuador ist nicht das billigste Land in Südamerika aber auch nicht das teuerste. Die Amis lassen sich gerne in Ecuador nieder und wo die sind, ist nichts mehr billig. Vor allem im klimatisch angenehmen Cuenca haben sich viele Ausländer angesiedelt. Eine Reise auf die Galapagosinseln ist nichts für ein knappes Budget – um nicht zu sagen, es ist sauteuer einen Trip dorthin zu unternehmen. Ansonsten aber ist das Reisen doch recht preiswert.

Ihr könnt mal so knapp Pi mal Daumen kalkulieren, dass eine Stunde Fahrt mit dem Bus etwas über einen Dollar kostet. Die lokalen Busse nutzen kostet nicht mehr als ein Viertel davon. Mit den Taxifahrern müsst ihr dealen. Allerdings solltet ihr euch vor den taxis piratas – Privatpersonen, die mit ihrem Privatauto Taxidienste anbieten – hüten. Da werder ihr schnell übers Ohr gehauen. Nur die offiziellen gelben Taxis nehmen, und auf eine Registriernummer oder den Namen der Taxigesellschaft am Fahrzeug achten. Für eine kurze Distanz müsst ihr einen Dollar hinlegen.

Tagesbudget in Ecuador

Wie immer lässt sich die Frage nach dem durchschnittlichen Tagesbudget nicht pauschal beantworten, da die Ansprüche individuell und die Geldbeutel unterschiedlich voll sind. Mit etwa 20 Euro und weniger kommt ihr pro Tag durch – alles inklusive. Darin sind enthalten ein Bett in einem Hostal für 5 bis 10 Euro. Einkauf der Lebensmittel im Supermarkt 2-3 Euro und kleine Trips mit Busreisen. Hier mal ein paar Preisbeispiele laut numbeo.com.

  • Essen in einem preiwerten Restaurant 2 Euro
  • Combo Meal im McDonalds oder vergleichbarem 3,7 Euro
  • Einheimisches Bier 0,5 0,7 Euro
  • Import Bier (0.33) 2 Euro
  • Cappuccino 1,3 Euro
  • Coke/Pepsi (0.33) 0.5 Euro
  • Wasser (0.33) 0,2 Euro

Der Galapagos Trip

Ohne Moos, kein Galapagos. Wer hinwill, der muss 1000 Kilometer überbrücken. Das bekommt niemand geschenkt. Außerdem legen die Behörden immer mehr wert darauf, dass nur zahlungskräftige Kunden kommen. Das müssen sie leider auch, da es Einreisebeschränkungen gibt. Klar, von den para, die kommen dürfen, will man so viel wie möglich rausholen. Die Taucher geben halt nun mal mehr aus, als die Backpacker – das dürfte in der Regel klar sein.

Was müsst ihr kalkulieren auf den Galapagosinseln

20 Dollar kostet schon mal das Taxi vom Airport in die City, danach noch Schiff zu der jeweiligen Insel. Das kann auch noch mal 20 bis 30 Dollar kosten. Tagesausflüge auf die Inseln Bartolomé, Santiago oder Floreana kosten um die 50 Dollar. Andere Inseln könnte ihr nur mit Mehrtagestrips auf speziellen Kreuzfahrtschiffen buchen. Essen könnt ihr auch schon für 2 Dollar in einer einheimischen Kneipe. Die Übernachtung kann billig mit 10 bis 15 Dollar veranschlagt werden. Der Flug allerdings haut wieder rein. So 300 Dollar für den Hin- und Rückflug müsst ihr schon mal kalkulieren. LAN, Aerogal oder Tame fliegen regelmäßig.

Inlandflüge Ecuador außer Galapagosinseln

Es lohnt sich mal einen Inlandsflug zu nehmen, denn so teuer sind diese gar nicht. Hier mal ein paar Beispiele. Kommt natürlich immer auf die Saison und die Flexibilität an.

Flug Quito – Guayaquil
Hin und zurück
mit LAN 48 Euro

Inlandsflug von Quito – Cuenca
140 Euro hin und zurück – alles inklusive

Ansonsten mal auf den Homepages von Aerogal, Icaro und Tame und Lan Ecuador immer mal nach den neusten Offerten nachschauen.

Backpacker Unterkünfte Ecuador

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Couchsurfing, Hostels und Co.

In Ecuador könnt ihr mit allen Arten von Übernachtungsmöglichkeiten rechnen. Ihr könnt euch ein einfaches oder luxuriöses Apartment in der Stadt Quito mieten oder ihr steigt in einem 3 oder 4 oder 5 Sterne Hotel in Cuenca je nach Budget ab. Heute schlaft ihr in einem feudalen Patio-Hotel im Zentrum von Quito oder Cuenca, am nächsten Tag legt ihr euch in einer einfachen Hütte bei Indigenen in die Kiste. Rustikale Dschungellodges, in der romantisch die Öllampen brennen findet ihr ebenfalls. Es finden sich überall in Ecuador schlichte Hostels mit einfachem Standard. Bei Hostelworld entdeckt ihr den mittleren Preisdurchschnitt in den verschiedenen Städten für eine Übernachtung in einem Dorm eines Hostels.

Preise im Schnitt für ein Bett in einem Hostel Dorm

  • 8 Euro Quito
  • 12 Euro Guayaquil
  • 7 Euro Banos
  • 8 Euro Cuenca
  • 11 Euro Montanita
  • 10 Euro Otavalo
  • 7 Euro Mindo
  • 12 Euro Puerto Lopez
  • 8 Euro Tena

Ganz preiswert ist Ecuador nicht, aber ihr habt genügend Auswahl. Je weiter ihr euch von den Städten entfernt, desto mehr müsst ihr auf Luxus verzichten. Im Gegensatz zum Komfort bekommt ihr dafür eine zuvorkommende Gastfreundschaft vor allem in den indigenen Dörfern. Auch werdet ihr mit Speisen verwöhnt, die es nicht überall gibt. Und wo könnt ihr schon in ganz einfachen Lodges mitten im Urwald übernachten, wo ihr den Dschungelgeräuschen für ein paar Euro lauschen könnt?

Natürlich finden sich auch bessere Unterkünfte für die betuchtere Klientel Solche Zimmer besitzen ein eigenes Bad und verfügen meist auch über eine Klimaanlage. Steht ihr gar nicht auf Zimmer und überfüllte Dorms, dann könnt ihr in Ecuador auch gut campen. Es gibt Webseiten, auf denen findet ihr die besten Campingplätze des Landes (solocampings.com oder fromatob.org)

Backpacker Trips, Tipps & Highlights in Ecuador

Die üblichen Reiseziele in Ecuador, die so jeder mitnimmt, findet ihr bei den Backpacker Routen. Es gibt aber auch so viele weniger bekannte Reisehighlights in Ecuador zu entdecken, dass hier nur mal grob die besten vorgestellt werden. Wer die geilen teilweise noch jungfräulichen Strände des Landes mit pittoresken Fischerdörfern entdecken will, der fährt die sogenannte 740 Kilometer lange Ruta del Spondylus, die auch Ruta del Sol, Troncal del Pacífico, Vía del Pacífico heißt, von oben in Esmeraldas im Norden bis runter an die peruanische Grenze ab. Ihr werdet auch noch einige der besten archäologischen Spots des Landes entlang der Strecke finden besuchen können.

Ecuador ist auch ein gutes Land von dem ihr euch in ganz große Abenteuer stürzen könnt. Neben den Galapagos Inseln könnt ihr auch in den Amazones eintauchen. Wer sich erst ausprobieren will der kann in Mindo erste Amazonasluft schnuppern. Dafür, dass Ecuador ein relativ kleines Land ist, hat es viel zu bieten.

Backpacking in Ecuador

Backpacking in Ecuador

Wasserfälle und viel Grün

Eine andere geile Route ist die Ruta del Agua, die euch durch die Amazonasregion des Landes führt. Dichter Urwald, ein unglaublicher Artenreichtum, Wahnsinns-Wasserfälle und kristallklare Bäche und Flüsse erwarten euch bei dem Trip durch die Provinzen Sucumbíos, Orellana, Napo, Pastaza, Morona Santiago und Zamora Chinchipe.

Zugfahren in Ecuador – das besondere Abenteuer

Nur wenige Länder in Südamerika verfügen noch über ein gutes und vor allem lohnenswertes Bahnnetz. Ecuador gehört dazu. Am besten ihr nehmt den sogenannten Tren Ecuador. Der kutschiert euch von der Küste bis in die Sierras. Um 8 Uhr morgens gehts los und um 16 seid ihr dort. Es stehen fünf Teilstrecken zur Auswahl. Knapp 450 Kilometer geht die Reise von Quito nach Guayaquil. Mehr dazu auf der Homepage des Zuges.

Kunsthandwerkermärkte in Ecuador besuchen

Auf die Vielfalt der indigenen Stämme wurde in der Rubrik Kultur hingewiesen. Alle diese Ureinwohner produzieren tolles Kunsthandwerk, das ihr auf den Märkten kaufen könnt. Es gibt viele dieser Märkte, die besten allerdings findet ihr in Otavalo und in Quisapincha.

Backpacking in Ecuador

Backpacking in Ecuador

Die besten Nationalparks in Ecuador

Stattliche 17 % der gesamten Fläche des Landes stehen in irgendeiner Form unter staatlichem Schutz. Es gibt 44 geschützte Parks und Regionen. Die spannendsten Nationalparks in Ecuador sind:

  • Nationalpark Cajas
  • Nationalpark Cayambe Coca
  • Nationalpark Cotopaxi
  • Nationalpark Galápagos
  • Nationalpark LLanganates
  • Nationalpark Machalilla
  • Nationalpark Podocarpus
  • Nationalpark Sangay
  • Nationalpark Sumaco
  • Nationalpark YacuríIn allen könnt ihr euch so richtig in die Büsche schlagen.

Walbeobachtung in Ecuador

Das Schauspiel einer Walbeobachtung solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Die Wale gebären hier nur ihre Jungen. Sie fressen dabei monatelang nicht, denn es gibt gar nichts für sie. Das bedeutet auch ein paar Tonnen Gewichtsverlust. Den Wampen hauen sie sich dann später wieder in den kalten Gewässern mit Krill voll.

Ecuador-Rucksackreisen

Ecuador Zugreisen und Rucksackreisen

Urlaub bei den Einheimischen

Wer einmal eine Zeit bei den Indigenen verbringen will, der kann das in Ecuador tun. Besucht doch einmal die Region Sinchi Pura, die sich etwa zwanzig Kilometer von Tena in der Provinz von Napo befindet. Neben einer Menge an Abenteuersport und Expeditionen könnt ihr auch mal das ethnologische Museum der Kichwa besuchen. So etwas Ähnliches allerdings in einem ganzen anderen Umfeld, nämlich am Meer, erwartet euch in Puerto López, in der Provinz Manabí. Dort könnt ihr am Leben der Salang teilnehmen.
Eine weitere Location dieser Art findet sich in Quilotoa in der Andenregion von Cotopaxi. Dort könnt ihr auch einmal einen leckeren Käse aus der Quesera (Käserei) de Quilotoa probieren.

Essen und Trinken in Ecuador

Bei dieser geografischen Vielfalt, bleibt es nicht aus, dass es auch eine unheimlich gigantische Auswahl an flüssigen und festen Gaumenfreuden zu entdecken gibt. Auch in Ecuador gibt es das leckere Ceviche auf der Basis von rohem Fisch. Berühmt sind ferner el bollo und die fanesca. Letztere ist eine Art Maissuppe, die auch gerne zu den Festtagen reich dekoriert gereicht wird.

Gerade in der Pazifikregion und vor allem in der Hauptstadt Quito haben sich einige Küchenchefs mit einer neuen ecuatorianischen Küche international einen Namen gemacht. Was nicht zuletzt dazu geführt hat, dass sich die Metropole Quito zu einem echten Gourmettempel entwickelt hat, der Feinschmecker aus der ganzen Welt anzieht. Davon profiert ihr natürlich auch in den Straßenküchen.

Schließlich haben sich einige der Chefs die scheinbar so einfache Garküche in den Straßen abgeschaut und diese mit einem Knowhow verfeinert. In Ecuador bekommt ihr die wohlschmeckendsten Speisen aufgetischt, Wenn wundert es auch, bei dieser geografischen Vielfalt. Dschungelfrüchte werden ebenso verarbeitet wie Dschungelgetier. Etwas ganz Besonderes ist die chuchuca. Es handelt sich dabei um eine Maissuppe, und Tortillas, die auf heißen Steinen gegart wird. Dieses Gericht geht in die präkoloniale Epoche zurück.

Die Indigenen ernährten sich Jahrhunderte davon. Was ihr an jeder Straßenecke zu einem Spottpreis bekommt ist churrasco. Dabei handelt es sich um ein schmackhaftes Gericht aus Reis mit Fleisch und gebackenen Eiern. Wer McDonalds, KFC, BurgerKing und Pizza Hut mag, der findet auch diese in allen grösseren Städten in den Food Courts der Shopping Center. Ach ja, und die gebratenen Meerschweinchen bekommt ihr auch.
Wenn ihr die folgenden Gerichte auf einer Karte seht, dann zuschlagen.

 Küste und Galapagosinseln

Tamales

  • tortilla de maíz
  • tortilla de verde
  • enrollado de atun

Sierras

  • cuy asado
  • sopa de quinua
  • Moloco

Amazonas Region

  • tortilla de Yuca con Queso
  • sopa de cachama

Getränke in Ecuador

Quemado, pájaro azul und la chicha sind leckere alkoholische Getränke. Bier gibt es natürlich auch. Wie in den meisten Fällen in Süd- und Mittelamerika solltet ihr wegen des eventuell geringeren Kopfschmerzes nicht unbedingt auf die lokalen Biere zurückgreifen. Oder versichert euch, dass sie artesanal hergestellt sind. Artesanal Biere sind meist in kleinen Brauereien nach deutschem Reinheitsgebot produzierte Biere in kleiner Auflage.

Backpacker Visum und Impfungen in Ecuador

Laut den Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige des Auswärtigen Amtes gelten folgende Regeln für Reisedokumente und einen Besuch in Ecuador. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Ein Kinderausweis nach altem Muster: Ja. Allerdings hat es bei der Ausreise Probleme gegeben, daher wird vom Kinderausweis abgeraten. Alle Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate bei Einreise gültig sein. Für touristische Aufenthalte in Ecuador bis zu 90 Tage pro Jahr müsst ihr vor Reiseantritt kein Visum einholen. Achtet darauf, dass ihr nicht mit beschädigten Reisepässen einreist, da dies zur Zurückweisung durch die Grenzpolizei führen kann.

Impfschutz gegen Gelbfieber

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet gefordert. Verbreitet sind überdies Denguefieber, Malaria, Leishmaniose und Leptospirose.

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