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Asien

Ein Backpacking Trip durch Asien ist eine Herausforderung der ganz besonderen Art für alle Rucksacktouristen. Er ist ein Streifzug durch die verschiedensten Sprachen, Kulturen, Landschaften, Zeitzonen und unendliche Weiten mit großen Distanzen. Denn Asien ist groß, sehr groß. Der Kontinent dehnt sich von Istanbul in der Türkei bis an die Beringstraße, die Meerenge zwischen den Kontinenten Asien und Amerika, am äußersten westlichen Ende der russischen Taiga aus. Dazwischen trefft ihr beim Backpacking auf den größten Süßwassersee der Erde, das Kaspische Meer, die höchsten Berge im Himalaya, die bevölkerungsreichsten Städte, darunter Peking und Manila und weitere Superlative. Ihr kommt in den Kontakt mit Menschen, die den technischen Fortschritt prägen und anderen, die wie vor Tausenden von Jahren immer noch im gleichen Tagesrhythmus leben.

Grob unterteilt sich Asien in Nordasien, Zentralasien, Vorderasien (Westasien), Südasien, Ostasien und Südostasien. Im Norden Asiens (und Europas) findet ihr Russland. Das Land erstreckt sich vom Pazifik bis zum Atlantik und nimmt den gesamten Norden des östlichen eurasischen Kontinents ein. Es ist das flächenmäßig größte Land der Welt und ein Gigant in jederlei Hinsicht. Um das Land einmal mit dem Zug zu durchqueren, muss man 9.000 km in sieben Tagen zurücklegen. Da bekommt das Wort „Reisen“ eine völlig andere Dimension. Dieses Land, das sich über zwei Kontinente erstreckt, hat vieles zu bieten: Moderne Metropolen am Puls der Zeit, Holzhüttensiedlungen die von der Subsistenzwirtschaft leben, unendliche Birkenwälder, den tiefsten See und die längste Bahnstrecke der Welt.

In Vorderasien findet ihr Länder wie Saudi-Arabien, Oman, Iran, Irak, Armenien, Aserbaidschan, Jordanien, die Türkei und Jemen. Vorderasien wird im Westen durch das Mittelmeer, im Norden durch das Schwarze Meer, das Kaukasus-Gebirge und das Kaspische Meer, im Osten durch die Randgebirge des Iran und im Süden durch den Indischen Ozean begrenzt. Dort trefft ihr auf eine Welt voller Gegensätze zwischen Tradition und Moderne und ehrlich gemeinte Gastfreundschaft. Die Jahrtausende alte Geschichte spiegelt sich heute in einer außergewöhnlich reichen, islamischen Architektur wider und so mancher Alltag spielt sich auf den quirligen Basaren ab. Mehr zu dieser Region unseres Planeten erfahrt ihr auf unserer Nahe Osten Seite.

Dieser Text konzentriert sich auf Zentral-, Süd- und Ostasien. Südostasien hat auch eine eigene Gebietsseite. In Zentralasien befinden sich gewaltige Gebirgsketten, die sich durch Landstriche voller rauer Natur strecken, und das Tor zur Hölle, der Krater von Derweze. 1971 brach in der Wüste Karakum in Turkmenistan der Boden bei Bohrungen zusammen und es entstand ein 70 Meter tiefes Loch, aus dem gefährliches Gas entwich. Um schnelle Abhilfe bemüht, wurde das Gas verbrannt. Ein großer Fehler, denn das Feuer, das nur wenige Tage andauern sollte, brennt nun schon seit über 45 Jahren. Nur wenige Touristen besuchen Zentralasien.

China, die Mongolei, Japan sowie Nord- und Südkorea zählen zu Ostasien. Diese Region wird kulturhistorisch stark von der chinesischen Kultur geprägt. Von traditionellem Tempeln und Schreinen und durch Sitten und Gebräuche regulierten Alltag bis hin zu modernen Megastädten und Umgangsformen, die sich uns westlichen Menschen schwer erschließen, findet ihr alles in Ostasien. Besonders schön ist in Japan die Kirschblütenzeit, wenn im Frühling sich alles rosa, weiß und pink färbt.

Südasien wird von Gebirgslandschafen dominiert und vom übrigen Asien abgetrennt.  Südasien umfasst die Staaten Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal, Bhutan, Bangladesch, Sri Lanka sowie die Malediven. Hier treffen Hindukusch, Karakorum und der Himalaya, die drei höchsten Gebirgszüge der Erde, zusammen und grenzen den Naturraum von Zentralasien ab. In Nepal erreicht die Gebirgskette des Himalayas eine Höhe von über 8.000 m – neben dem Mt. Everest liegen hier sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. In den Ländern der alten Nomadenvölker lässt sich wunderbar wandern, während die Insel Sri Lanka, auch bekannt als die Perle des Indischen Ozeans, mit ihren langen Sandstränden und farbenreichen Korallenriffen zum Baden einlädt.

Kultur in Asien

In Bangladesch gibt es bisher nur recht wenig Tourismus. Dementsprechend reich und belassen ist auch die Kultur des Landes. Doch lässt sich Bangladeschs Kultur nur schwerlich vom Rest Bengalens und des indischen Subkontinents trennen. So war die kulturelle Entwicklung geprägt von den hinduistischen und buddhistischen Einflüssen früherer nordindischer Reiche. Ein wichtiges Überbleibsel aus diesen Zeiten ist die Pala-Architektur. Ab dem 13. Jahrhundert kamen dann islamische Elemente dazu. Besonders interessant sind die Völker in den Chittagong Hill Tracts. Diese sind für Ausländer*innen jedoch schwer zugänglich und wegen der immer wiederkehrenden Konflikte zwischen Indigenen und Regierung bzw. bengalischer Mehrheitsbevölkerung auch nicht ungefährlich. Das kulturelle, moderne Leben heute konzentriert sich in der Hauptstadt Dhaka.

Die Einwohner Bhutans bezeichnen sich selbst als Drukpa Yul, was so viel wie „Bewohner von Druk Yül“ (Drachenland) bedeutet. Die drei größten ethnischen Hauptgruppen sind die Ngalops (Nordbhutaner), Sharchops, und die aus Nepal eingewanderten Lhotsampas. Die Ngalops stellen die Mehrheit der Bevölkerung. Sie kamen als Einwanderer seit dem 9. Jahrhundert aus Tibet ins Land. Die „Ur-Einwohner“ Bhutans sind die Sharchops, die größtenteils im Osten Bhutans leben. Aus Angst vor Überfremdung durch nicht buddhistische Einwanderer verfolgte die Regierung einen strikten Bhutanisierungs-Kurs, der zu Benachteiligung, Vertreibung und Flucht nepalesisch stämmiger Südbhutanesen führte. Auch heute verläuft die Modernisierung in Bhutan sehr kontrolliert, da er Staat durch zu viel Massentourismus oder ausländischen Einfluss den Verlust kultureller Traditionen befürchtet.

Die chinesische Kultur ist unbestritten eine der ältesten der Menschheit. Wenn man den ersten Kaiser als Anfang ansieht, besteht diese bereits mehr als 5000 Jahre in unveränderter Form. In der Weltgeschichte gab es viele Hochkulturen, wie die Kulturen aus Alt Ägypten oder die Maja-Kultur aus Amerika. Doch keine ist bis heute existent geblieben wie die Chinesische. Die chinesische Kultur basiert auf dem Volk, beachtet die Würde und Werte des Menschen. So ist auch der Umgang untereinander heute sehr respektvoll. Bei einer Begrüßung werden die Ältesten zuerst adressiert und der Nachname vor dem Vornamen genannt. Heuet vereinigt China jahrhundertlange Traditionen, zukunftsweisende Medizin und Architektur sowie Drachen, Räucherstäbchen und knallhartes Business

Seit 1947, als Indien von den Engländern die Unabhängigkeit erlangte, ist das Land eine parlamentarische Demokratie und somit das größte demokratisch regierte Land der Welt. Es gliedert sich in 29 Bundesstaaten, sechs Unionsgebiete sowie dem Hauptstadtterritorium Delhi. Auch heute noch leben die meisten der 1,3 Milliarden Inder*innen auf dem Land und arbeiten in der Landwirtschaft. Die indische Kultur ist stark geprägt von den vier Hauptreligionen Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Alle haben ihre Spuren in Form von Palast- und Festungsbauwerken sowie Sakralbauten hinterlassen. Was ganz Indien heute vereint, sind das für unser Zungen sehr scharfe Essen, Bollywood, sowie der respektvolle Umgang miteinander.

Japan ist eine der bei uns beliebtesten Kulturen. Ausrufe, wie „Kawaii“, sprechende Toiletten, Animes und Mangas – all das hat es in unsere moderne Zeit geschafft und bei vielen eine ungewöhnliche Faszination auf diese fremdartige Kultur ausgeübt. Dabei könnten unsere Kulturen kaum verschiedener sein. Das Inselvolk war lange vom Rest der Welt isoliert, hat aber in den letzten Jahrzehnten den Aufschwung zu einer starken Wirtschaftsmacht geschafft und trotzdem seine Traditionen bewahrt. Japaner haben ein starkes Bedürfnis nach Harmonie. Nur wenn alles seine feste Ordnung hat, fühlen sie sich wohl. Deswegen gibt es in Japan für nahezu alles geschriebene und ungeschriebene Regeln. Schon im Kindergarten und später in der sechsjährigen Grundschule lernen die Kinder neben dem immensen Leistungsdruck, um keinen Preis aufzufallen. Neben der Hauptsprache Japanisch gilt Englisch als Geschäftssprache, wird aber nur in den Städten gesprochen.

In Russland fließen aufgrund seiner Lage kulturelle Einflüsse aus dem westlichen Europa, China und dem Orient zu einer einzigartigen Mischung. Zusammen.  Die russische Kultur und der Nationalstolz haben das Ansehen und den Einfluss Russlands in der Welt gesteigert und dem Land mitverholfen zu einer Großmacht zu werden. Das russische Ballett und Schriftsteller wie A.S.Puschkin, L.N.Tolstoy oder F.M.Dostojewsky haben Weltruhm erlangt. Die großen kulturellen Zentren Russlands sind Moskau und Sankt Petersburg. Allein in Moskau gibt es über 120 Theatern, fünf Opern sowie sechs professionelle Sinfonieorchester. Das Bolschoitheater in Moskau ist weltberühmt und in den Sammlungen der Staatlichen Eremitage in Sankt Petersburg und der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau befinden sich die wertvollsten Objekte der Weltkunst.

Die Mongolen gelten als traditionelles Nomadenvolk. Das zweitgrößte Binnenland der Erde ist eines der einsamsten. Hier findet ihr mehr weidende Pferde, Yaks, Kamele, Ziegen und Schafe zwischen den Jurten als Menschen. Im 17. Jahrhundert verbreitete sich der tibetische Buddhismus und wurde zur dominierenden Religion in der Mongolei. Dabei wurde das traditionelle Schamanentum unterdrückt und an den Rand gedrängt. Auch heute werden die althergebrachten Traditionen noch gepflegt. Ein Brauch ist es, bei einer Einladung immer ein kleines Geschenk für die Gastfamilie mitzubringen. Verschenkt jedoch nur Kleinigkeiten wie Stifte, ein Feuerzeug oder T-Shirt und seht von Alkohol ab.

Nepal ist ein Vielvölkerstaat. Durch seine Lage bildet das Land eine geographische Scheide zwischen den zentralasiatischen, tibetisch-birmanischen, buddhistisch-lamaistischen Völkern im Norden und den südasiatischen, indoarischen, hinduistischen im Süden. In Nepal leben mehr als 50 verschiedene ethnische Gruppen. Die unterschiedlichen Bevölkerungsstämme leben in verschiedenen Regionen und haben ihre eigene Kultur und Sprache bzw. differenzierte Dialekte. Die Gurung und Magar leben im westlichen Landesteil. Dagegen siedeln die Rais, Limbus und Sunwars an den Berghängen und Tälern der mittleren Bergregionen im Osten. Die Sherpas leben im Hochgebirge. Die Newars bilden eine einflussreiche Bevölkerungsgruppe, die vor allem im Kathmandu-Tal anzufinden ist. 85 Prozent der nepalesischen Bevölkerung bekennen sich zum Hinduismus und circa 8 Prozent zum Buddhismus.

Als Ausländer*innen wissen wir über die Kultur Nordkoreas fast gar nichts bzw. das, was seitens der Regierung erwünscht ist. Der Kontakt zu Bürgern Nordkoreas ist nicht erwünscht. Die kommunistische Regierung Nordkoreas hält Bildung und Kultur unter einer strengen ideologischen Kontrolle. Korea wurde nach der Kapitulation Japans 1945 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs in zwei Besatzungszonen aufgeteilt: Im Süden hatte Amerika das Sagen, im Norden die UdSSR. Der Korea-Krieg von 1950 bis 1953, in dem der Norden vergeblich versuchte, den Süden zu annektieren, festigte diese Teilung.  So ist das demokratische Südkorea heute eine bedeutende Volkswirtschaft, Nordkorea hingegen ein sozialistischer Staat mit einem Obersten Führer. Dieser stammt seit nunmehr 60 Jahren aus derselben mächtigen Familie. Die nordkoreanische Presse unterliegt einer strengen Zensur. Die staatlich betriebene zentrale Nachrichtenagentur Koreas ist das Hauptmedium zur Verbreitung von Informationen.

Es lässt sich kaum ein einheitliches Bild der Kultur Sri Lankas zeichnen. Der Großteil der Insel unterliegt dem Einfluss der Singhalesen. Im Norden hingegen sind die Spuren der Tamilen deutlich präsenter. In den Städten an der West- und Südküste lässt sich insbesondere durch die Architektur der Einfluss der europäischen Kolonialmächte entdecken. Sie sind deutlich jünger als die alten Königsstädte im Inland und orientieren sich an der westlichen Lebensweise. Im Gegenzug verbirgt Sri Lankas Inland mit seinen Tempeln und Palästen die religiösen Geheimnisse und Reliquien aus 2.500 Jahren. Beim Besuch religiöser Stätten solltet ihr besonders auf eure Kleidung zu achten: Hüte gehören abgenommen und Schuhe ausgezogen, Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Aus Respekt vor der Religion sollten zudem keine Fotos mit dem Rücken zu Buddha-Statuen gemacht werden. Wenn ihr Fotos mit Mönchen machen wollt, fragt diese zuvor bitte um Erlaubnis.

Die Kultur in Südkorea wird durch Schamanismus, den Buddhismus und den Konfuzianismus neben weiteren religiösen Untergruppierungen bestimmt. Bis heute sind – bis auf den Kontakt zwischen Freunden – alle zwischenmenschlichen Beziehungen durch Rangunterschiede der Personen charakterisiert. Die koreanische Gesellschaft ist daher stark hierarchisch gegliedert. Es ist also wichtig, das eigene Verhalten in die hierarchische Rangfolge einzugliedern und sich den jeweils vorherrschenden „Machtverhältnissen“ anzupassen. Davon abgesehen trinken die Südkoreaner*innen aber auch gerne. Eine Einladung einer ranghöheren Person dürft ihr also nicht ausschlagen. Man darf sich zwar nicht selber einschenken, sondern muss warten bis die anderen ausgetrunken haben (ansonsten gilt man als Alkoholiker*in), aber zu viel zu trinken ist eine anerkannte Entschuldigung, wenn man am nächsten Tag zu spät zur Arbeit erscheint.

Backpacker Budget für Asien

Die Preise in Asien können sich ganz unterschiedlich gestalten. So ist das Reisen und Leben in Südkorea, Russland und Japan verglichen mit einigen benachbarten Backpacker Ländern im südlichen Asien etwas kostspieliger. Das liegt vor allem am Tourismus und den Städten. Moskau gilt als eine der teuersten Städte der Welt.

Dort kommt ihr mit einem Budget von maximal 50 Euro gut über die Runden. Je länger ihr bleibt, desto preiswerter wird der Aufenthalt. Nepal ist das günstigste Reiseland und auch Bangladesch und Sri Lanka sind für europäische Verhältnisse günstig. Ihr trefft dort zwar außer in den 5-Sterne-Hotels auf keinen Luxus, aber viele Orte sind gepflegt, wenn auch überall die Armut präsent ist. Auch die Mongolei und China sind erschwinglich und preislich günstig verglichen mit andern europäischen oder nordamerikanischen Backpacker Ländern.

Nur für Nordkorea und Bhutan lässt sich kein Tagesbudget festmachen. Nordkorea ist teuer, denn ist eine Reise nur mit Reisebegleiter möglich. Anders bekommt ihr keine Einreisegenehmigung. Tagesbudgets können hier eigentlich gar nicht angegeben werden, da in den gebuchten Touren üblicherweise alles inkludiert ist – von der Unterkunft über den Transport bis hin zu den Mahlzeiten. Auch der erste Schritt nach Bhutan beginnt in einem Reisebüro. Individualreisende sind zwar willkommen, müssen ihre Reise laut den geltenden Gesetzen aber über einen professionellen Anbieter abwickeln. Reisezeit, Hotels, Reiserouten und Programm könnt ihr dennoch individuell gestalten. Manche Anbieter puzzeln euch eure Traumreise zusammen. Es ist nur alles eine Frage der Kosten.

Für die einzelnen Länder solltet ihr ungefähr folgendes Tagesbudget auf eurer Backpackingreise durch Asien miteinplanen:

Backpacker Routen in Asien

In Asien gibt es anders als in Südostasien keine eingespielten Backpackerrouten. Darum stellen wir euch hier zwei je 3-Monatsrouten, die sich an den Highlights der einzelnen Länder orientieren. Diese könnt ihr mit einem Transfer (meist Flug) zu einer 6-monatigen Reise verbinden könnt oder je nach Zeit auch um ein Land kürzen.

Eine klassische Reiseroute beim Backpacking durch Asien ist die Reise von China nach Tibet und weiter nach Nepal. Oft startet eine solche Backpacking-Reise in Europa, mit dem ersten Ziel Moskau. Von dort geht es weiter mit der Transsibirischen Eisenbahn bis Peking.

1 Route: Russland, China, Tibet und Nepal (mindestens 90 Tage)

  • 3 Tage Moskau (Russland), besichtigt das Kremlgelände, die Kathedrale
  • 8-15 Tage Transsibirische Eisenbahn, ihr könnt entweder gerade nach Peking durchfahren und die willkürlichen Bahnstopps und Landschaftsaussichten genießen oder euch ein Ticket mit geplanten Zwischenstopps besorgen
  • 3 Tage Peking (China), Chinesische Mauer, Chengde und östliche Qing Gräber
  • 2 Tage Datong, Yungang Grotten und hängende Klöster
  • 2 Tage Xi’an, Pingyao (Wang’s Familienresidenz) und Terrakotta Armee
  • 3 Tage Luoyang, Shaolin Kloster und Ausflug zum Hua Shan Gebirge,
  • 2 Tage Nanjing, Sun-Yat-Sen-Mausoleum, Confucius Tempel und Ming Xialoing Mausoleum
  • 2 Tage Schanghai, Besuch einer der zahlreichen Wasserstädte wie z.B. Tongli, Luzhi oder Nanxun
  • 1 Tag Tunxi, Huangshan Gebirge und Huizhou Dörfer)
  • 3 Tage Zhangjiajie, Wandern im berühmten Wulingyuan Nationalpark
  • 3 Tage Chongqing, Felsskulpturen von Dazu und Yangtze Flussfahrt
  • 2 Tage Emai Shan Gebirge und Leshan
  • 2 Tage Kunming, Shilin Steinwald
  • 1 Tag Anshun, Huangguoshu Wasserfall und Zhijin Höhlen
  • 3 Tage Guilin, Yangshuo, Xingping und Longyi Reisterrassen
  • 3 Tage Hong Kong
  • 2 Tage zurück nach Xining, von dort fährt die Tibet-Eisenbahn bis Lhasa über Golmud und bis zu fünftausend Meter hohe Bergpässe und unzählige Tunnel und Täler direkt bis nach Lhasa.
  • 3 Tage Lhasa, Besuch des Jokhang Tempel, die bekannteste Pilgerstätte in Tibet und des Potala-Palasts des Dalai-Lama + Ausflug zum Ganden Kloster
  • 1 Tag Gyangtse, Festung Gyantse Dzong und die größte Chörten von Tibet
  • 2 Tage Shigatse, Kloster Tashilhunpo
  • 1 Tag Samye Kloster
  • 1 Tag Mt Everest Base Camp
  • 3 Tage Kathmandu (Nepal)
  • 2 Tage Swayambhunath, das Mekka der Newari Buddhisten in den Bergen von Stupa besuchen
  • 1 Tag Boudnath
  • 1 Tag den Pashupatinath Tempel am Baghmati Fluss besuchen
  • 1 Tag Königspalast Hanuman Dhoka
  • 3 Tage am Phewa See ausspannen und die Füße hochlegen
  • 1 Tag Pokhara, genießt die Aussicht auf das Himalaya-Gebirge
  • 1 Tag Nyatapola Tempelanlage besuchen
  • 1 Tag Surya Vinayak, die Elefantengottheit besuchen
  • 1 Tag die auf einem Baum gebaute Dattatreya Tempelanlage besichtigen
  • 3 Tage Pokhara
  • 5 Tage den weltberühmten Annapurna Trekking Trip machen

China verlangt von westlichen Ausländern ein spezielles tibetisches Gruppenvisum sowie eine Reiseerlaubnis, um innerhalb Tibets reisen zu dürfen. Am nepalesischen Grenzübergang werden für europäische Staatsangehörige in der Regel Visa-on-Arrival ausgestellt. Ist eine Reise durch Tibet nach Nepal nicht möglich, etwa weil China gerade mal wieder Tibet für Ausländer gesperrt hat, dann gibt es eine alternative Reiseroute über China nach Pakistan und Indien bis Nepal. Im äußersten Südwesten der Provinz Xinjiang führt eine Straße von Kaschgar in Richtung Süden in den Himalaya, bis an die Grenze nach Pakistan, der sogenannte Karakorum-Highway.

2 Route: Japan, Südkorea und Taiwan (mindestens 80 Tage)

  • 5 Tage Tokyo (Japan), Shinjuku Gyoen, kostenlose Aussichtsplattform im Rathaus, Altstadt von Asakusa, Meiji Schrein am Yoyogi Park und Gärten rund um den Kaiserpalast + Tagesausflüge nach Nikko und nach Kamakura
  • 2 Tage Fuji mit Fuji-Q Highland Amusement Park
  • 2 Tage Takayama, dem Dorf, das noch aussieht wie zu Edo-Zeiten + Tagesauflug nach Shirakawa-gō
  • 3 Tage Kyoto, mit Ausflug zum Kibune Schrein
  • 3 Tage Osaka, mit Tagesausflug nach Kobe und Nara
  • 1 Tag Himeji, die schönste Burg Japans
  • 1 Tag Kurashiki, das Venedig Japans
  • 2 Tage Hiroshima, Friedensmuseum + Ausflug nach Miyajima mit dem Itsukushima-Schrein mitten im Meer
  • 3 Tage Beppu, in heißen Quellen (Onsen) baden
  • 4 Tage Fukuoka, mit Tagesauflug nach Nagasaki
  • 3 Tage Taipeh (Taiwan), inkl. Besuch von Taipei 101
  • 3 Tage Taroko Nationalpark mit Strand
  • 2 Tage Kaohsiung, erkundet taiwanesisches leben ab vom Massentourismus
  • 2 Tage Kenting Nationalpark, Strand, Sonne und türkisfarbenes Wasser
  • 2 Tage Tainan, Tempel und Kultur
  • 2 Tage Taiching und Sonne-Mond-See
  • 3 Tage Seoul (Südkorea), Hauptstadt erkunden
  • 3 Tage Busan
  • 2 Tage Daegu, Kultur entdecken
  • 2 Tage Daejeon in der Chungnam Provinz erkunden.
  • 2 Tage Jeonju, Museumstour
  • 3 Tage Jirisan Nationalpark erwandern
  • 1 Tag Guinsa
  • 1 Tag Panmunjeom Grenze zwischen Nord und Süd sehen
  • 1 Tag Ulleungdo Insel besuchen

Reisezeiten in Asien

Bedingt durch seine Größe erstreckt Asien sich über verschiedene Zeit- und Klimazonen. Ihr könnt Asien also das ganze Jahr über bereisen, da ihr immer ein schönes warmes und sonniges (nicht Monsun verregnetes) Fleckchen finden werdet. Das Klima in den einzelnen Ländern ist schon großen Veränderungen unterworfen. China hat beispielsweise ein ausgeprägtes Monsunklima und die besten Reisezeiten für die meisten Regionen sind zwischen April und Juni sowie September und Oktober. Im Winter ist es im Norden bitterkalt, während auf der Insel Hainan ein subtropisches Klima herrscht. Der Sommer ist im Süden feuchtheiß – gilt aber für Reisen nach Tibet als ideal.

In der Mongolei gibt es wiederum ein extremes Kontinentalklima mit kalten Wintern und milden bis heißen Sommern. Im Juli und August müsst ihr mit kurzen, heftigen Regenschauern rechnen. In Indien ist die beste Reisezeit von Juni bis September, da es dann mit Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad recht warm ist. Im Juli und August kann es allerdings häufiger regnen, aber dafür entschädigt die Landschaft, die in sattem Grün leuchtet. Um das Himalaya Gebirge zu bereisen, empfehlen sich die Monate von Juli bis Oktober, da es sonst zu teils starken Schneefällen kommen kann.

Ihr seht also wie sich die Reisezeiten von Land zu Land in Asien unterscheiden. Prüft bei eurer Reiseplanung also vorab, wann ihr am liebsten wo sein wollt.

Backpacker Unterkünfte in Asien

Wie schon beim Tagesbudget erwähnt, sind die Preisniveaus der Länder Asiens recht unterschiedlich, so auch bei den Unterkünften. Beim Backpacking durch Asien werdet ihr auf eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten treffen, vom Hostel, Motel bis zum Zelten ist alles dabei. Wobei das Campen an sich nicht überall weit verbreitet ist. Ein Tipp für Indien und Russland sowie weitere asiatische Länder ist: Nehmt einen bequemen Bus oder die Bahn und übernachtet während den unendlich langen Fahrten. Das spart eine Menge Geld.

Hotels, Hostels und Motels

Wie fast überall sind Hostels die günstigste Variante in einer festen Unterkunft zu nächtigen. In Indien und Nepal könnt ihr schon ein Hostelbett für unter 4 Euro bekommen, dafür sind die Standards nicht den europäischen entsprechend. Doch wer sich mit einem Bett und einer Toilette für eine Nacht zufriedengibt, dem sollte es reichen. Nur Obacht, manchmal gibt es kein fließendes Wasser.

In Indien könnt ihr euch zwischen einem Hostel oder einem Hotelzimmer mit etwas mehr Luxus entscheiden. Legt ihr dort 25 Euro für ein Hotelzimmer hin, dann habt ihr schon Aircondition, Kabel TV, WLAN und ein eigenes Klo inklusive. In Bangladesch gibt es nicht viele Hostels (Hostelsworld zeigt gerade einmal zwei Optionen in Dhaka) für 19 Euro pro Nacht. Günstigere Hotels als über die internationalen Buchungssysteme findet Ihr vor Ort fast immer. Guest Houses sind oft günstiger.

In allen anderen Ländern sind Hotels schon wesentlich teurer, sodass ein normales Zweibettzimmer im Schnitt zwischen 50 und 100 Euro pro Nacht kostet. Doch auch hier kann sich ein ab zwei Personen schon ein billiges Doppelzimmer in einem einfachen Hotel lohnen. Für ein Mittelklassehotel in der City von Moskau wie auch in anderen großen Städten wie Schanghai oder Hong Kong gehts beispielsweise ab 70 Euro los. Auch Motels können eine gute Alternative zu Hotels sein.

In China müsst ihr aufpassen: Legt euch nur in legalen Unterkünften ins Bett. Es gibt eine Menge illegaler Hostels, in denen eure Pässe ziemlich schnell verschwinden können. Wenn ihr nur wenig Geld zur Verfügung habt, sucht nach sogenannten Zhùsù oder Dorm Rooms.
Schauen wir uns einmal an wie die Preise im Schnitt für ein Bett in einem Dorm bei Hostelworld in verschiedenen Städten Asiens aussehen.

  • Bangladesch: 19 Euro
  • Bhutan: – (organisierte Reise)
  • China: 6 bis 18 Euro
  • Indien: 3 bis 8 Euro
  • Japan: 9 bis 25 Euro
  • Russland: 7 bis 12 Euro
  • Mongolei: 7 bis 90 Euro
  • Nepal: 3 bis 15 Euro
  • Nordkorea: – (organisierte Reise)
  • Sri Lanka: 6 bis 10 Euro
  • Südkorea: 12 bis 20 Euro

Zelten

In Sri Lanka und Bangladesch ist Campen nicht gerade bekannt. Demensprechend gibt es dort auch nur wenig Campingplätze und meist nur in den Nationalparks. In Indien wird Zelten immer beliebter. Dort findet ihr eigentlich einen Campingplatz an jedem Hotspot.

In Nepal und der Mongolei ist das Nächtigen im Zelt überhaupt kein Problem. Es sind ja schließlich die Nomadennationen. Die Industrie dort lebt von Trekking Trips mit Zelten, vor allem im Hochgebirge. Auch in Russland und China sind Campingplätze weit verbreitet. Oft sogar nahe an den Metropolen, sodass ihr mit dem Bus oder der Bahn in die Stadt hineinfahren könnt. Doch haltet euch an die vorgeschriebenen und ausgeschilderten Campingplätze, allein schon aus Sicherheitsgründen.

Couchsurfing und Airbnb

In Japan, Indien, Nepal und China begegnet ihr einer ausgewogenen Couchsurfer Community, vor allem in den großen Städten sollte es euch möglich sein bei jemanden auf der Couch zu nächtigen. Obwohl ihr nicht immer die Sofas von Locals beziehen werdet, da die Städte sehr international geprägt sind und oft Menschen von Außerhalb die Idee des Couchsurfings mit sich gebracht haben. Auch ist der Wohnraum in Japan rar, so leben viele Japaner*innen noch bei ihren Eltern und auf engstem Wohnraum. Nur in den ländlichen Gegenden wird es oft schwer, ein Sofa zu bekommen, gerade wegen den Sprachbarrieren. Wer spricht schon mal so nebenbei fließend Russisch, Mandarin oder Japanisch?

Dann könnt ihr eher auf Airbnb umsteigen, das ist vor allem in den Metropolen und touristischen Gebieten gar nicht mal so kostengünstig. Dafür habt ihr meistens aber sehr gute Locations und seit mitten drin im Geschehen. Allerdings haben sich manche asiatischen Länder wie Japan auch gesetzlich dem Geschäft angepasst. Seit 2018 ist Airbnb in Japan nun offiziell legal, was zu einem abrupten Rückgang der Angebote führte. Vermieter privater Wohnungen müssen sich nun bei den Behör­den registrieren und die Hygie­­­ne­- und Brand­schutz­vor­schrif­ten ein­hal­ten.

Backpacker Trips & Tipps für Asien

Wie schon erwähnt, ist Asien ist sehr groß. Wenn ihr also wenig Zeit habt, beschränkt euch auf eine Region des Landes. In China könnt ihr euch beispielsweise auf Hongkong oder Schanghai fokussieren und die Volksrepublik China komplett auslassen (Dort befinden sich aber die Geschichte und die klassischen Kulturgüter wie die chinesische Mauer). Oder reist nur nach Taiwan, denn „China“ und chinesische Kultur könnt ihr nämlich auch in Taiwan erleben – manche sagen sogar weit aus originaler, da sie nicht vom Kommunismus zerstört worden ist. Es ist kleiner und wenig zeitintensiv, außerdem gibt es dort weniger Touristen und weniger Luftverschmutzung.

Ein weiterer Tipp für einen Backpacking Trip nach China: Achtung Sprachproblem. Die Chinesischen sind weitaus nicht so gut in Englisch wie die Japaner oder Russen. Das Sprachproblem macht auch vor unseren lokalen Guides keinen Halt. Wenn ihr also eine Reiseführung für einen Ausflug bucht – egal in welchem Land – nehmt einen englischen und keinen deutschen Guide. Denn Englisch sprechende Guides beherrschen die Sprache im Allgemeinen besser.

Backpacker Highlights in Asien

Highlights in Asien sind unter anderem Trekking im Himalaya und das Erklimmen (oder nur Bestaunen) der 8000er des Himalaya Gebirges (Mt. Everest, K2, Nanga Parbat) in Kashmir und Nepal. Die Region Annapurna ist das Trekkingzenter Nepals. In Indien befindet sich bei der Stadt Agra das weltberühmte Mausoleum Taj Mahal und auch die „rosa Stadt“ Jaipur, die Metropolen Bombay und Kalkutta sowie die Küste von Goa, das Badeparadies schlechthin. Auch Indiens Nachbarstaat Nepal ist als Trekking-Paradies bekannt und besitzt mit Kathmandu, Patan und Bhaktapur sehenswerte Städte mit kulturellen Vermächtnissen.

Aber auch ein Bad im Toten Meer lohnt sich oder ihr lauft mal ein eine Strecke über die Chinesische Mauer. Was ihr gesehen haben solltet, ist Petra, die aus Sandstein gemeißelte Stadt in Jordanien oder aber auch den Sundarbans National Park mit den weltweit größten Mangrovenwäldern in Bangladesch. Er beherbergt die letzten wilden bengalischen Tiger.

Absolutes Highlight in Japan ist der Todaji in Nara. Die Haupt­hal­le die­ser bud­dhis­ti­schen Tem­pel­an­la­ge ist das größte aus Holz gebau­te Gebäu­de der Welt. Sie ist 57 Meter breit und 50 Meter hoch und im Gebäu­de befin­det sich mit ihrem 15 Metern die größte bud­dhis­ti­sche Bron­ze­sta­tue des Lan­des. Doch auch der Kiyo­mi­zu­de­ra in Kyo­to gehört zu den schöns­ten Sehens­wür­dig­kei­ten Japans. Die höl­zer­nen Bal­ken­kon­struk­ti­on am Hang ist ein UNESCO-Welt­kul­tur­er­be und ein Touristenmagnet – besonders schön ist es dort im Herbst, wenn sich die Blätter verfärben.

Backpacker Geheimtipps in Asien

Asien ist voller Geheimtipps. Wen wundert es bei diesen Weiten und der Vielfalt. Die meisten Länder sind noch nicht touristisch überlaufen. Allein eine so große Stadt wie Moskau, St. Petersburg, Hong Kong oder Beijing zu entdecken, kann Tage dauern, die schnell zu Wochen werden. Und wie oft trefft ihr Leute, die schon durch Bangladesch, Bhutan oder die Mongolei gereist sind? Eigentlich sind diese Länder für sich schon so etwas wie Geheimtipps.

Doch wirklich wunderschöne und noch unbekannte Highlights findet ihr in jedem Land Asiens. In Russland könnt ihr euch die größten Lotusfelder der Welt in Astrachan anschauen. Die Lotusfelder in der Region um das Kaspische Meer sind bis zu 15 Kilometer lang. Wollt ihr Eisbären in freier Wildbahn erleben, dann müsst ihr auf die Wrangelinseln. Die liegen am arktischen Polarkreis und gehören zum UNESCO Naturerbe.

In Indien könnt ihr die größte bewohnte Flussinsel der Welt Majuli entdecken. Sie liegt im Brahmaputra River in Assam. Man sagt, hier habe sich eine eigene Welt gebildet. Und wollt ihr ein echtes Abenteuer erleben, das nur wenige jemals unternommen haben? Dann macht euch auf in den kleinen Ort Kalap, der ein paar tausend Meter hoch in der Region Garhwal Region im Norden von Uttarakhand liegt. Dort kommt ihr nur mit einer Expedition hin, Straßen gibt es keine.

Wer sich in Japan auf einem spirituellen Trip zu sich selbst finden möchte, dem sei die 88 Temple Pilgrimage Tour über Shikoku ans Herz gelegt. Etwas Zeit solltet ihr allerdings mitbringen, denn der Weg erstreckt sich über 1,647 km. Fast nur Japaner besuchen den Mt. Yotei.

Essen & Trinken in Asien

Die asiatischen Speisen und einzelnen Nationalgerichte sind vielfältig und hier werden viele von euch Neuland betreten. Es wäre eine Schande bei so viel abwechslungsreicher Auswahl in ein Fastfood-Restaurant zu gehen. Die richtige japanische oder chinesische Küche könnt ihr nicht einmal ansatzweise mit dem vergleichen, was ihr bei uns im Restaurant serviert bekommt und auch die Esskulturen sind ganz anders.

In China wird traditionell an einem großen runden Tisch gegessen. In der Mitte des Tisches ist eine drehbare Glasplatte fixiert, die fast den gesamten Tisch einnimmt. Die bestellten Gerichte werden auf Tellern und in Schüsseln serviert und auf der Drehplatte verteilt. Alle Gäste teilen sich diese Gerichte. Es gehört zu den guten Manieren, dass man erst seinen Sitznachbarn Essen aufgibt, bevor man sich selbst bedient. Doch da hören die Manieren dann auch auf, ihr dürft beim Essen schmatzen und schlürfen wie ihr wollt, denn das zeigt, dass es euch schmeckt.

In Japan ist das obentō beliebt, die Allzweckwaffe gegen den Hunger zu jeder Gelegenheit aus Nori, Reis, Seetang, Fisch und anderen Zutaten. Udon ist die beliebteste Nudelart. Das sind dicke Weizennudeln, die dünnen Nudeln sind Glasnudeln. Ein Geschmacksknaller sind die salzig eingelegten umeboshi Pflaumen. Während die chinesische und japanische Küche sehr viel mit Meeresfrüchten kocht, sind Linsen und Reis Grundbestandteile vieler Gerichte in Nepal und Bangladesch. Beliebt sind auch Curries mit reichlich Gewürzen und gegrilltem Gemüse – gerne auch sehr scharf. Da Bangladesch ein muslimisches Land ist werden die meisten Gerichte dort halal sein.

In Indien kommen vor allem Vegetarier auf ihre Kosten. Fleischkonsum wird hier häufig gänzlich abgelehnt, viel beliebter ist das Fladenbrot (Chapati, Roti, Puri oder Naan). Achtung: In Indien isst man normalerweise alle Gerichte mit den Händen, doch nur mit der rechten! Die linke gilt aus unrein (Toilettengang). Das Nationalgericht Bhutans ist Ema-datsi, eine Mischung aus Chili und Käse. Das ist ist eine Art Hüttenkäse. Das Essen wird gerne zusammen mit dem in Bhutan beliebten roten Reis gegessen und ist sehr, sehr scharf.

In Russland werden alle Suppenkasper sich glücklich fühlen. Soljanka und Borschtsch gehören zu den bekanntesten russischen Suppengerichten. Eine weitere typische russische Spezialität sind gefüllte Teigtaschen, die Pelmeni. Das Nationalgetränk ist natürlich Vodka (lasst euch auf keinen Trinkwettbewerb ein, das endet nicht gut für euch). Genießt lieber einen japanischen Sake nach einem guten Abendessen oder gönnt euch einen Cha in Bhutan (Tee mit Milch, Zucker, Gewürzen oder mit Butter).

Backpacker Visa und Impfungen in Asien

Für viele asiatische Länder benötigt man ein Visum. Für manche Länder, etwa Japan oder der Mongolei kann man dieses bei der Einreise bekommen (Visa on Arrival). Bei anderen, etwa China oder Nepal muss man das Visum im Voraus beantragen oder es ist sinnvoller, um lange Wartezeiten am Flughafen zu vermeiden. Für einige Länder, etwa Sri Lanka, ist dies online möglich, für andere nicht.

Gemäß Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amtes ist eine Einreise mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja, mit Lichtbild

Anmerkungen

Schaut jedoch jederzeit noch einmal auf der Seite des Auswärtigen Amtes vorbei, das die Einreisebestimmungen für die einzelnen Länder sich jederzeit ändern können.

Medizinische Hinweise & Impfungen für Asien

Für Japan solltet ihr eine Masern-Mumps-Röteln-Impfung haben, denn Röteln sind bekannt im Japan und gerade Südasien ist von Malaria betroffen. In Höhen unter 1700 m besteht ein Risiko für Malariaerkrankungen. Die Mehrzahl der Malariafälle sind vom Typ Malaria tropica, der gefährlichen Form also. Darum ist umfangreicher Mückenschutz dringend erforderlich. Eine Einnahme von chemischer Malariaprophylaxe ist nicht empfehlenswert. Teilweise bestehen Resistenzen gegen Chloroquin.

Ansonsten empfiehlt es sich, die Standardimpfungen des Robert-Koch-Institutes auf dem aktuellen Stand zu haben. Zusätzlich ist eine Hepatitis A und Typhus-Impfung empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch Hepatitis B, Japanische Enzephalitis (JE) und Tollwut. JE wird vornehmlich durch Mücken übertragen.

Eine weitere Gefahr geht von der Höhenkrankheit aus, die im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Ausgelöst wird sie vom geringen Sauerstoffgehalt der Luft in alpinen Höhen. Es ist daher unverzichtbar, sich beim Aufstieg, beim Trekking und sogar beim bloßen Ausflug im Auto langsam an die Höhenluft zu gewöhnen und bei auftretenden Schwierigkeiten sofort umzukehren.

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