Schließen
Hier klicken um ein anderes Land zu wählen

Backpacking in Honduras

Honduras gilt nicht gerade als das klassische Reiseland in Mittelamerika, aber gerade das sollte für jeden Backpacker Grund genug sein hinzufahren und das Land zu entdecken. Ihr könnt sicher sein, der Trip lohnt, denn Honduras hat auf einem relativ kleinen Gebiet einiges zu bieten. Ihr könnt an traumhaften Stränden sowohl am Atlantik wie auch am Pazifik abhängen, an Korallenriffen tauchen und schnorcheln, an denen es von submarinem Leben nur so wimmelt, und auch die facettenreiche Flora und Fauna in den nahezu unberührten Urwäldern erleben.

Wer noch etwas Kultur sucht, der schaut sich die alten Maya Ruinen an. Entdeckt die unberührten Urwälder in Honduras zum Beispiel im Cusuco National Park oder relaxt an den Traumstränden der Islas de Bahia, zu denen Utila, Roatán, Guanaja und die Isla Hog gehört. Ein echtes Paradies für Tauch- und Schnorchelfreunde. Beeindruckende Maya Ruinen erwarten euch in Copán. Und am Lago Yojoa könnt ihr die lokalen Fischgerichte genießen, für die die Region bekannt ist. Die Río Plátano Biosphere Reserve ist das größte Biospährenreserevat in ganz Zentralamerika.

Backpacking in Honduras

Backpacking in Honduras

Tradition und Kultur in Honduras

Die Hondureños sind kein eigener ethnischer Volksstamm, sondern setzen sich aus verschiedenen indigenen Stämmen und Einwanderergruppen zusammen. Von den insgesamt 8 Millionen Einheimischen sind nur 8 % Weiße, 1 % Schwarze, 6 % Indigene und der Rest ist ein Mischmasch aus allen. Solch ein kunterbuntes Gemisch führt zwangsläufig auch zu vielen unterschiedlichen Riten und Traditionen, wobei die katholischen Festivitäten beim Weitem überragen.

Ihr werdet bei eurem Besuch unter Umständen mit acht ethnischen indigenen und afro-amerikanischen Gruppen in Kontakt kommen, darunter die Pech, Tawahka, Misquitos, Tolupanes, Garífunas und die Lencas. Alle, ausser den Lencas, haben ihre Sprachen beibehalten. Die Pech könnt ihr im Inneren der des Bio-Rervats Río Plátano in La Mosquitia und in Dörfern des Distrikts von Olancho besuchen.

Die Tawahka besiedeln das Zentrum und den Süden des Bundeslandes Gracias a Dios, hier vor allem entlang des Río Patuca. Ihr werdet dabei auf ganz unterschiedliche kulturelle Strömungen treffen, die sich in Tänzen, der Musik und den Instrumenten ausdrückt. Schon lange vor der Kolonisation durch die spanischen Eroberer spielten die indigenen Stämme auf Blas- und Schlaginstrumenten wie der Aerófonos, Rana de Barro de Yaxchilan oder der Zampoñas.

Backpacking in Honduras - Cowboys

Backpacking in Honduras – Cowboys

Armut und Kriminalität in Honduras

Natürlich hat jeder, der nach Honduras reisen will, auch schon mal etwas von der Armut und der Kriminalität in dem Land gehört. Sicher ist, dass Honduras eines der ärmsten Länder der Welt ist. Über 70 % der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das heißt nicht, dass es nichts gibt, es ist wie immer halt nur ungerecht verteilt. Dennoch hat sich auf in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg an Auslandsinvestitionen besonders im touristischen Bereich bemerkbar gemacht, was auf eine stabilere politische Lage im Land zurückzuführen ist. Aber es bleibt noch viel zu tun.

Denn einst vor 1990 lag die Mordrate in Honduras bei nur 10 pro 100 000. Im Laufe der Jahre stieg diese Zahl bis auf knapp 100 an. Seit ein paar Jahren geht sie wieder merklich zurück. Dabei solltet ihr wissen, dass sich die Verbrechen zu einem Großteil in nur vier Departements abspielen und dort wiederum auch nur in sehr belebten und anrüchigen von Drogenbanden verseuchten Zonen. Touristen kommen dabei so gut wie nie zu Schaden. Haltet euch daher von den gefährlichen Regionen Cortés, Atlántida, Yoro und Colón fern.

Backpacker Routen in Honduras

Man kann auch Trampen

Man kann auch Trampen

Gerade für Backpacker hat Honduras einiges zu bieten. Nicht gerade interessant sind die meisten modernen Städte in Honduras, aber dafür entdeckt ihr auf eurem Trip eine Menge architektonischer Hinterlassenschaften der Mayas, die eine gewaltige Faszination ausüben. Die Anreise zu allen auch noch so versteckten Reisezielen mag zwar hin und wieder etwas umständlich sein, aber das macht ja gerade den Reiz aus.

Kommt man leicht hin, gehen viele hin. Ihr könnt euch bei eurer Reiseplanung durch Honduras eine gute Mischung aus Kultur, Abenteuer und Aktivitäten zusammenbauen. Plant euren Backpackertrip je nach Dauer und Region. Hier ein paar Vorschläge zu ein paar Backpacker Routen und Reisezielen in Honduras mal mit und mal ohne Vorschläge für Aktivitäten und Trips.

Route 1: Der Klassiker (15-20 Tage)

2 Tage Amapala – im Golf de Fonseca vor der Stadt liegen 30 Inseln
2 Tage Cusuco National Park – mit dem Allrad in den Dschungel oder laufen
4 Tage abhängen, tauchen und schnorcheln in den Islas de bahíaUtila, Roatán und Guanaja
1 Tag Copán Maya Architektur entdecken
2 Tage am Lago Yojoa bei den Einheimischen verbringen und die naheliegenden Urwälder kennenlernen.
2 Tage das größte Naturschutzgebiet Mittelamerikas, das RíoPlátanoBiosphere Reserve, erkunden.
2 Tage Siguatepeque, die Stadt im Herzen Honduras erleben.

Route 2: Komplettprogramm (32-42 Tage)

2 Tage Amapala – im Golf de Fonseca vor der Stadt liegen 30 Inseln
2 Tage Cusuco National Park – mit dem Allrad in den Dschungel oder laufen
4 Tage abhängen, tauchen und schnorcheln in den Islas de bahía Utila, Roatán und Guanaja
1 Tag Copán Maya Architektur entdecken
2 Tage am Lago Yojoa bei den Einheimischen verbringen und die naheliegenden Urwälder kennenlernen.
2 Tage das größte Naturschutzgebiet Mittelamerikas, das Río Plátano Biosphere Reserve, erkunden.
2 Tage Siguatepeque, die Stadt im Herzen Honduras erleben.2 Tage Tela – am beliebten karibischer Badeort relaxen
2 Tage Trujillo – Hier ist Kolumbus zum ersten Mal auf amerikanischem Festland gelandet.
1 Tag Mosquitia das größte noch zusammenhängende Regenwaldgebiet Zentralamerikas besuchen.
1 Tag Comayagua – koloniales Flair in der ehemaligen Hauptstadt
1 Tag La Ceiba
1 Tag San Pedro Sula karibische Hafenstadt
2 Tage Tegucigalpa – Hauptstadt und mit ca. 1 Millionen Einwohner auch größte Stadt des Landes erleben. Hier brummt auch das Nachtleben.
1 Tag Gracias — koloniales Flair in der angenehmen Bergstadt nahe dem Celaque Park genießen.
1 Tag Puerto Cortes
2 Tage BeachLife in Omoa
2 Tage Rafting und Abenteuer am Rio Canrejal
2 Tage Pico Bonito Nationalpark erkunden
3 Tage bei den Garífuna Indigenen am RíoEsteban verbringen

Reisezeiten in Honduras

Honduras könnt ihr das ganze Jahr hindurch bereisen, da es in der tropischen Zone liegt. Allerdings kann es in den Bergregionen weitaus frischer werden als unten an den karibischen und pazifischen Stränden. Jedoch wird es nie richtig kalt, aber das Klima ist abwechslungsreicher Im Tiefland ist ganzjährig feucht und warm. So um die 25 Grad sind ideal. Regnen tut es meist in der Zeit von Mai bis Oktober. Im Süden gießt es weniger als im Norden. Etwas undurchsichtig wird die Wetterlage zur Hurrikanzeit von Juni bis November. Solche Wirbelstürme können eine Woche dauern. Dann geht im ganzen Land nichts mehr.

Backpacker Budget in in Honduras

Honduras gilt nicht gerade als die Schweiz Mittelamerikas. Klar, wo viel Armut herrscht, da wird man auch nicht auf die höchsten Preise treffen. Als europäischer Backpacker werdet ihr locker mit 15 bis 30 Dollar am Tag je nach Lebensstil auskommen. Teurer wird es allerdings auf den Touristeninseln Islas de Bahia, zu denen Utila, Roatán, Guanaja und die islaHog gehören. Da wird schon die Anreise das Budget etwas fordern.

Was kostet mich das?

Was kostet mich das?

Durchschnittspreise in Honduras

  • Mahlzeit einfach Restaurant 4 Euro
  • Mahlzeit drei Gänge Mittelklasserestaurant 15 Euro
  • McDonalds BurgerCombo 4 Euro
  • Einheimisches Bier (0.5 liter) 1,2 Euro
  • Importiertes Bier (0.33 liter Flasche) 1,5 Euro
  • Cappuccino 1,3 Euro
  • Coke/Pepsi (0.33 liter) 0,7 Euro
  • Wasser (0.33 literbottle) 0,5 Euro

An den Straßenständen könnt ihr für ein Knopf und ein Ei essen.

Buspreise und Inlandsflugpreise in Honduras

Durch das Land reist ihr am besten mit dem Bus. Das ist billig, einfach und relativ bequem. Supergroße Entfernungen müsst ihr nicht zurücklegen. Die größte Entfernung ist die von Puerto Lempira (Gracias a Dios) nach Omoa (Cortes) mit 460 Kilometern. Von der zweitgrößten Stadt San Pedro Sula in das etwa 110 Kilometer entfernte Siguatepeque zahlt ihr einfach 14 Dollar. Zurück dann das Doppelte. Nur damit ihr mal eine Idee habt. Zwar gab es einmal in Honduras ein Bahnnetz von knapp 800 Kilometern, doch das war privat und wurde von der Bananengesellschaft betrieben. Im Jahr 1983 hat die Regierung das Netz verstaatlicht. Ein zweites Netz, das nur knapp 200 Kilometer lang ist, wird von Chiquita Brands International unterhalten. Fahren können Besucher nur in einem einzigen Bananen-Touristenzug von San Pedro Sula aus.

Inlandsflüge in Honduras

Gleich vier Airlines fliegen in Honduras rum. Lohnen tut sich meist nur die Flüge von San Pedro Sula und der Hauptstadt nach Roatán und La Ceiba. Von Tegucigalpa nach Roatan kostet der Flug um die 150 Euro und von San PedraSula nach Roatan etwa 120 Euro hin und zurück.

Abfliegen könnt ihr von den internationalen Airports

  • Aeropuerto Internacional Ramón Villeda Morales San Pedro Sula
  • Aeropuerto Internacional Toncontín Tegucigalpa.
  • Aeropuerto Goloson La Ceiba.
  • Aeropuerto Juan Manuel Gálvez Roatán

Backpacker Unterkünfte in Honduras

Backpacker_Bett_15

Couchsurfing, Hostels und Co.

In einem Land wie Honduras gibt es zwar alle Arten von Unterkünften, aber doch von der gehobenen Sorte der 5 Sterne Hotels nur ziemlich wenig. Nur in der Hauptstadt und einigen ausgewählten Locations stehen die Häuser bekannter internationaler Hotelketten. Allerdings finden sich quer durch das Land verteilt Übernachtungsmöglichkeiten wie Camping, Hütten an Seen oder Hostels an Stränden oder in den Städten. In einem Land, das nicht gerade ganz oben und auch nicht in der Mitte der besten Reiseziele der Welt zu finden ist, und das aus Gründen, die weniger mit dem Angebot an Spots, aber umso mehr mit der Sicherheit zu tun haben, sind die Übernachtungen logischerweise nicht gerade teuer. Betten in einem Dorm eines Hostels in Honduras kosten zwischen 7 und 15 Euro pro Person die Nacht. Schauen wir und einmal die Durchschnittspreise laut Hostelworld für ein Bett in einem Dorm in verschiedenen Orten des Landes an.

  • San Pedro Sula 13 Euro
  • La Ceiba 8 Euro
  • Copan Ruinas 7 Euro
  • Roatan 10 Euro
  • Utila 9 Euro
  • Tegucigalpa 12 Euro

Bed and Breakfast gibt es übrigens auch in Honduras. Hier müsst ihr schon etwas mehr hinlegen. Das kann sich bei zwei Personen jedoch lohnen. In San Pedro Sula kostet eine Übernachtung in einem Bed and Breakfast so um die 25 Euro, in La Ceiba um die 20 Euro. In Roatan auf den Inseln um die 27 Euro und in der Hauptstadt müsst ihr ca 40 Euro hinlegen. Auch recht teuer ist diese Art der Unterkunft in Santa Rosa de Copan, wo das Zimmer in der Regel 30 Euro kostet. Preiswerter wiederum am Lago de Yojoa mit 23 Euro. Ihr solltet wissen, dass es in Honduras fast keine Hotels der mittleren Kategorie gibt.

Das hängt damit zusammen, dass die “reichen” Ausländer in den Top-Läden oder in den ganz einfachen Kaschemmen unterkommen. Das gleiche gilt für die Einheimischen. In Honduras gibt es kaum eine Mittelschicht. Was sich allerdings lohnen kann, sind Unterkünfte auf einer Kaffeeplantage oder ihr nehmt euer Zelt und übernachtet in den Nationalparks. Wild campen ist wohl kein Problem, sollte aber aus Gründen der Sicherheit erst gar nicht in Betracht gezogen werden.

Backpacking in Honduras - Roatan

Backpacking in Honduras – Roatan

Backpacker Trips, Tipps & Highlights in Honduras

Wenn ihr in Honduras seid, dann könnt ihr euch für gleich 5 verschiedene Interessengruppen entscheiden oder ihr macht sie einfach alle. Es erwarten euch traumhafte Strände sowohl in der Karibik wie auch am Pazifik. Ihr könnt an einem der schönsten Riffe in Süd- und Mittelamerikas schnorcheln und tauchen.

Es erwartet euch die faszinierende Welt der präkolonialen Architektur, und ihr könnt die ausgelassene Kultur der Hondureños erleben. Es geht ferner hoch in die Berge oder ihr erkundet tiefe Höhlen. Harte Trekkingtouren führen in den tiefsten Dschungel und bei ausgedehnten Kayaktouren lernt ihr Honduras von einer ganz anderen Seite kennen.

Backpacker Highlights in Honduras

Wassersport und Traumstrände in Honduras… Wenn euch das Wasser anzieht, dann müsst ihr entweder nach Roatán oder nach Cayos Cochinos. Rund um Roatan erwarten euch mehr als 120 Tauchspots. Wer da nicht anfängt einen Tauchkurs zu machen, der macht es nirgendwo. Zumal es dort noch recht preiswert ist. Zahlen könnt ihr dort übrigens auch ganz gut mit amerikanischem Dollar.

Ähnlich traumhaft ist es um Cayos Cochinos. Das Inselarchipel besteht aus den zwei kleinen Inseln Cayo Mayor und Cayo Menor sowie 13 weiteren kleinen Eilanden, auf denen ihr ein bisschen Robinson Crusoe spielen könnt. Zu finden ist das Archipel etwa 12 Kilometer nordwestlich von der Stadt La Ceiba entfernt. Dort werdet ihr auch auf ein sehr einzigartiges Reptil, den jamonegros in Deutsch Schwarzbrust-Leguan treffen.

Backpacking in Honduras

Backpacking in Honduras

Wie ihr überhaupt mit einer einzigartigen Flora und Fauna in Honduras rechnen könnt. Macht euch auf eine geballte Ladung Biodiversität gefasst, die aus geschätzten 8000 Pflanzenarten, mehr als 250 Reptilien und Amphibien, über 700 Vogelarten und 110 Säugetierarten besteht. Einem Teil davon könnt ihr in der Biosfera de Río Plátano begegnen, in dem ihr euch im letzten noch intakten Regenwaldgebieten Zentralamerikas durch die Büsche schlagt.

Das Ziel dazu muss immer La Moskitia sein, das sich an der kaum besuchten nordöstlichen Karibikküste des Landes ausdehnt. Mitten in dieser wilden Region liegt die Rio Plátano Biosphere Reserve, die wegen ihres Artenreichtums zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört. Am besten fährt ihr die sogenannte La Ruta Moskitia ab, auf der ihr die besten Spots in der Region kennenlernt.

Kunsthandwerk – Archäologie und gutes Essen

Tolles Kunsthandwerk findet ihr in den beiden höchstgelegenen Städten des Landes in La Esperanza und Intibucá. Auf 1700 m ist es zudem angenehm kühl. Wenn ihr euch für die Archäologie interessiert, dann gibt es die meisten Bauwerke in CopanRuinas zu entdecken. Der Ort liegt 12 Kilometer von El Florido an der Grenze zu Guatemala. Das heißt auch, dass ihr von Guatemala mit dem Shuttle Bus anreisen könnt.

Die angeblich besten Meeresgerichte von Honduras müsst ihr in San Lorenzo probieren. Die ganze Stadt scheint nur auf das Meer fokussiert zu sein. Von dort aus werden auch Touren in die scheinbar undurchdringlichen Mangrovenwälder angeboten.

Honduras Backpacker

Honduras Backpacker

Backpacker Geheimtipps in Honduras

Nur wenige Kilometer von Tela liegt die Eco Finca San Silvestre, in der ihr auf 1 bis 4 stündigen Wanderungen den Artenreichtum der Region und viele Wasserfälle inmitten einer unberührten Naturlandschaft kennenlernt. Ein weiterer heißer Abenteuertipp ist ein Kayaktrip in PN Punta Izopo. Über eine Fläche von mehr als 115 km2 dehnt sich der naturbelassene Abenteuerpark aus, in dem ihr euch so richtig austoben könnt. Mehrstündige Kayaltouren führen euch in das Herz der geschützten Region, in der euch eine große Biodiversität erwartet.

2 bis 3 Tage solltet ihr euch schon Zeit nehmen, wenn ihr euch mit einem Guide, den ihr in Tela anheuert, die undurchdringlichen Nebelwälder des Landes zu erkunden. Start ist im Parque Nacional Cusuco, danach geht es weiter in den Parque Nacional Cerro Azul Meambar. Raubtiere wie den Ozelot oder Kaimane sind keine Seltenheit. Die jeweiligen Trekkingtouren in den verschiedenen Parks können sich über mehrere Stunden ausdehnen. Es werden in Tela sogar Abenteuertrips angeboten, die sich über 10 Tage hinziehen. Dabei sind dann Rafting, Höhlen erkunden, Floßfahrten und viel laufen.

Steht ihr mehr auf die Höhe, dann wagt einen Aufstieg zum Pico Bonito im gleichnamigen Nationalpark. Wenn es euch hingegen in die Tiefe der Erde zieht, dann locken die cuevas de Taulabe (Höhlen) zu einer Erkundungstour.
Hier alle Nationalparks des Landes, die alle zu einem Besuch einladen. Keiner ist wie der andere. Ihr werdet sicherlich immer wieder etwas Neues entdecken.

  • Parquenacional Capiro y Calentura
  • Parquenacional Celaque
  • Parquenacional CerroAzul
  • Parquenacional CerroAzulMeambar
  • ParqueNacional Cusuco
  • Parquenacional Jeanette Kawas
  • Parquenacional La Muralla
  • Parquenacional La Tigra
  • Parquenacional Montaña de Comayagua
  • Parquenacional Montaña de Yoro
  • Parquenacional Montaña Santa Bárbara
  • Parquenacional Montecristo Trifinio
  • Parquenacional Patuca
  • Parquenacional Pico Bonito
  • Parquenacional Pico Pijol
  • Parquenacional Punta Izopo
  • Parquenacional de la Sierra de Agalta

Einige wie der Parque Nacional La Muralla oder der Parque Nacional La Tigra sind echte Geheimtipps, über die es noch nicht einmal einen deutschen Wikipedia Eintrag gibt. Es gibt also einiges zu erleben. Und wie so oft raten wir euch das Land langsam und eindringlich zu erkunden und keine Liste schnell abzuhaken. Bleibt einfach hängen wo es euch gefällt und genießt das Leben.

Essen & Trinken in Honduras

Essen und Trinken

Essen und Trinken

So facettenreich wie die Musik ist, ist auch das gastronomische Angebot. Wen wundert das auch, können die Einheimischen doch praktisch aus dem Vollen schöpfen. Die Einflüsse der Küche Honduras basieren auf vielen Wurzeln. Nicht nur die Indigenen haben ihre kulinarischen Spuren in den lokalen Gerichten verewigt, auch die zahlreichen Einwanderer, die in verschiedenen Wellen durch die Jahrhunderte hindurch ins Land geströmt sind, haben kulinarischen Einflüsse mit in die Rezepte einfließen lassen. Meeresfrüchte, Tropenfrüchte sowie Bohnen und Fleisch bilden die Basis für viele Rezepte. Dazu kommt als Basis der Mais. Natürlich wird im Landesinneren auch Gemüse angebaut und Milchprodukte wie Käse gibt es ebenfalls.

Kaffee ist ein Nationalgetränk in Honduras, das ihr zum Spottpreis überall bekommt. Landestypische Gerichte und Getränke, die aber teilweise nur in der jeweiligen Region angeboten werden sind atol, ein fermentiertes Maisgetränk, das schon die Azteken genossen. Die typische baleada auf Tortilla Basis gefüllt mit Eiern, Bohnen, Fleisch und was sonst noch so da ist, bekommt ihr überall an Ständen im ganzen Land. Etwas exotisch ist das Gericht Yucacon Chicharrón bei dem Yuca weich gekocht wird und dann mit scharfen Gewürzen angereichert wird. Dazu gibts Fleisch. Lasst es euch schmecken. Die Küche des Landes wird in verschiedene Regionen unterteilt.

  • Norden
  • Bergland
  • Süden
  • Westen

In allen Regionen werden regionaltypische Gerichte aufgetischt. Klar, am Wasser mehr Fisch und Meeresfrüchte, im Land wiederum Mais und Gemüse. Lecker ist das Pan duro „Totopostes“ aus Santa Rosa de Copán. Pan duro bedeutete so viel wie “hartes Brot.” Ihr trefft auch überall auf die beliebten Pasteles de picadillo – das sind Mais-Empanadas, die mit Fleisch oder Gemüse gefüllt sind.

Trinken in Honduras

Bier gibt es im ganzen Land. Einheimisches Bier ist nicht gerade der Hammer, aber geniessbar. Landestypisch ist Güifiti. Das ist ein alkoholisches Getränk auf der Basis von Kräutern, Anis und Pflanzen, die im Norden des Landes an den Küsten wachsen. Wenn ihr nach Guaro verlangt, dann trinkt nicht zu viel davon. Der beliebte Schnaps haut voll rein und bewirkt auch am nächsten Tag noch schmerzende Spuren im Kopfbereich. Ebenfalls zum Wegklatschen dienen Timochenco oder der Vino de coyol oder ein Apfelweinchen – Vino de manzana.

Backpacking in Honduras - Work

Backpacking in Honduras – Work

Backpacker Visum und Impfungen in Honduras

Die Einreisebestimmungen für Deutsche laut dem Auswärtigen Amt.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige mit gültigen Reisedokumenten. Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Visum

Für deutsche Staatsangehörige ist mit Reisepass ein visafreier Aufenthalt in der sog. „CA-4“- Region Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua bis zu insgesamt 90 Tagen möglich. Die Aufenthaltserlaubnis wird kostenfrei bei der Einreise erteilt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der Reisepass mit einem Einreisestempel versehen wird. Eine Verlängerung von 90 Tagen kann bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden.

Impfungen & Medizinische Hinweise

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt auch Hepatitis B sowie bei besonderer Exposition Tollwut und Typhus empfohlen.

Malaria, Chikungunya, Leishmaniose, Leptospirose und Dengue sind üblich.

Bildernachweise:
Honduras by René Mayorga, CC BY 2.0

Save

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.