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Backpacking in Ozeanien

Backpacking in Ozeanien, das bedeutet die Konfrontation mit dem Wasser. Aus mehr als 7500 Inseln setzt sich die Region zusammen. Indonesien und die Philippinen haben mehr Inseln, doch diese verteilen sich bei Weitem nicht über ein so großes Gebiet wie in Ozeanien. Auch sind die größten Inseln der beiden Inselstaaten nicht einmal annähend so groß wie Australien. Down Under wird ja nicht umsonst auch der 5. Kontinent genannt. Er allein wäre schon ein komplettes Backpacker Reiseziel, in dem man sich Monate aufhalten könnte, ohne zweimal das gleiche gesehen zu haben. Doch Ozeanien ist weit mehr als nur Australien.

 

Auf den mehr als 1,3 Millionen Quadratkilometern Landfläche, die sich über ein Meeresgebiet von etwa 70 Millionen Quadratkilometern verteilt, könnt ihr knapp 17 Millionen Menschen begegnen. Diese leben auf etwa 2100 Inseln. Die meisten sind also unbewohnt, was euch natürlich die Möglichkeit gibt ausgiebig Robinson Crusoe zu spielen. Bekannt ist Ozeanien auch als die Südsee. Heute kennt man die Südsee vor allem aus den bunten Hochgalanz-Reisemagazinen, in denen  die Traumstrände von Mikronesien, Polynesien und Melanesien farbenprächtig angeboten werden.

 

Grenzen gibt es übrigens außer auf Papua-Neuguinea keine. Ihr könnt euch auf den teilweise gigantischen Inseln in die tiefsten unberührtesten Urwälder schlagen, in denen noch heute jedes Jahr neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt werden. Die Strände sind auf fast allen Inseln ein Traum. Weiße Puderstrände mit sich im Winde wiegenden Kokospalmen. Dem absoluten Südsee-Klischee begegnet ihr nicht nur in Tuvalu, sondern auch auf den Eilanden der Fidschi-Inseln, Nauru, Palau, Tonga, den Salomonen und Vanuatu. Ihr könnt Naturschutzgebiete bei eurem Backpacker Trip durch Ozeanien besuchen, die auf dem Globus ihresgleichen suchen. Unter Wasser lohnt das Tauchen und Schnorcheln im Great Barrier Reef oder rund um die Lord-Howe-Inselgruppe. Über Wasser schlagt ihr euch durch die Büsche in Neuseeland zum Beispiel im Abel Tasman National Park.

 

Entdeckt auf eurer Backpacker Reise quirlige Metropolen, die ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen aus aller Herren Länder sind. Auckland und Brisbane sind solche Städte. Richtig English-Style mit kurzgeschorenem Rasen, pittoresken Gebäuden im alten englischen Landhaustil und Linksverkehr erwartet euch in Christchurch. Viel indigenes Flair und unendliche weite Sandstrände, an denen sich noch wenig Touristen blicken lassen, liegen unweit von Nouméa in Neukaledonien. Auch Suva auf den Fidschis und Papeete in Tahiti, beide in der Südsee gelegen, haben ihre Reize.

 

Das Reisen als Backpacker in Ozeanien ist alles andere als preiswert. Schon das Hinkommen kostet mitunter eine Stange Geld. Wer dann noch von einem Inselstaat zum nächsten will, muss das in vielen Fällen, allein schon um Zeit zu sparen, mit dem Flugzeug machen. Es gibt auch eine ganze Reihe von regelmäßigen Fährverbindungen. Doch diese funktionieren in den seltensten Fällen über die ganz langen Distanzen. Ihr müsst vielfach in die Hauptstädte zurück, um von dort aus wieder zu einem neuen Sprung mit einer Fähre in eine andere Richtung anzusetzen. Außerdem solltet ihr wissen, dass viele Inseln exklusive Touristenziele für die gut betuchte Klientele aus den reichen Ländern ist. Allerdings gibt es genügend preiswerte Unterkünfte. Ihr müsst halt nur weg von den Touristenmagneten.

Kultur in Ozeanien

Travelt ihr durch Ozeanien, dann werdet ihr verschiedenen Kulturen begegnen, die sich heute allerdings immer mehr vermischen. Europäisch beeinflusst sind Australien und Neuseeland. Dort gibt es allerdings auch noch die Maori bzw. die Aborigines. Während hier die Indigenen die Minderheiten darstellen, ist das in anderen Gebieten umgekehrt. In Neuguinea trefft ihr beim Backbacking fast nur auf indigene Bevölkerungsgruppen. Das gilt auch für die Inseln in der Südsee.

 

Bemerkenswert ist, dass ihr auf allen Inseln auf viel bildende Kunstwerke treffen werdet. Das rührt daher, dass in der Gegend die Schrift unbekannt war. Geschichten und Legenden wurden nicht nur mündlich von Generation zu Generation übermittelt, sondern in Holz geschnitzt oder gemalt. Sprachen gibt es auf Grund der riesigen Distanzen und der vielen indigenen Stämme eine ganze Menge. Mit Englisch, teilweise auch mit Französisch, kommt ihr allerdings durch.

Backpacker Informationen zum Kontinent

Habt ihr Sydney, Ayers Rock, den zum Weltkulturerbe gehörenden Uluru-Kata Tjuta National Park oder die großen Wüstengebiete in Australien gesehen, dann solltet ihr dem Abel Tasman National Park in Neuseeland einen Besuch abstatten. Strände, die jedem Postkarten-Klischee von einer heilen Inselwelt gerecht werden, erwartet euch auf fast allen Inseln bei eurem Backpacker Trip durch Ozeanien irgendwo.

 

Nicht alle sind allerdings so traumhaft wie auf Aitutaki oder in Französisch-Polynesien rund um die Inselwelt Bora Bora. Wem Bora Bora zu teuer ist, der findet die gleiche Szenerie zu weit geringen Preisen auf Moorea. Naturfreunde, die nach einer perfekten submarinen Unterwasserwelt suchen, können sich am mehrere tausend Kilometer langen Great Barrier Reef austoben. Seglerromantik erwartet euch in der Inselwelt von Vava’u in Tonga. Und auf Hawaii könnt ihr neben feuerspeienden Vulkanen super surfen.

 

Nicht alle Regionen sind sicher in Ozeanien. Port Morsby auf Papua-Neuguinea ist nicht gerade ein Ort, in dem ihr euch länger als nötig aufhalten solltet. Ansonsten gilt es wie überall beim Backpacking auf dem Globus die Augen aufzuhalten. Ihr könnt eine Menge Geld sparen, wenn ihr euch aus den berühmten First-Class-Touristenregionen fernhaltet. Bilderbuchstrände findet ihr eigentlich überall.

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