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Backpacking in Afrika

Plant ihr einen Backpacker Trip nach Afrika, dann begebt ihr euch in verschiedenen Gebieten des sogenannten Schwarzen Kontinents in unbekanntes Terrain – zumindest was die Backpacker-Szene anbelangt. Nur wenige Traveller zieht es nach Zentralafrika. Das hat verschiedene Gründe. Da wäre die instabile Sicherheitslage in manchen Regionen und dann das recht hohe Gesundheitsrisiko. Einige Krankheiten wie Ebola oder der Nil Virus sind echte Killer. Aber auch Backpacking an sich ist nicht einfach. Die feucht-heißen Temperaturen sind nicht gerade jedermanns Sache. Besser sieht es da schon in den nördlichen und südlichen Gebieten Afrikas aus. Marokko oder Südafrika sind echte Hotspots in der Travellerszene. Allerdings üben auch einige der bekanntesten Reiseziele auf dem afrikanischen Kontinent eine magische Anziehungskraft aus. Ein Segeltörn auf dem Nil zu den Pyramiden oder der Aufstieg zum Kilimandscharo sind absolute Highlights.

Fläche zum Entdecken und Erkunden erwartet euch in Afrika genügend. Über mehr als 30,3 Millionen km², was 22 % der gesamten Landfläche der Erde bedeutet, dehnt sich der zweitgrößte Kontinent der Welt aus. Über 1,1 Milliarden Menschen bewohnen den Kontinent. Ihm gehören unterschiedliche Rassen und kulturelle Einflüssen an, die teilweise hunderttausend Jahre alt sind. Nicht umsonst ist Afrika auch als die Wiege der Menschheit bekannt. Zahlreiche Hochkulturen haben auf dem Kontinent ihre Spuren hinterlassen, die ihr bei eurer Backpacker Tour noch in Resten sehen könnt. Die bekannteste ist wohl die ägyptische, aber auch Karthago stand in Afrika.

Backpacking Afrika

Backpacking Afrika

Umgeben ist Afrika im nördlichen Teil vom Mittelmeer, im Westen grenzt der Kontinent an den Atlantik, im Osten spülen die Wellen des Indischen Ozeans an das Land und das Rote Meer gehört ebenfalls teilweise dazu. Unterscheiden müsst ihr beim Backpacking in Afrika zwischen verschiedenen Regionen, die jeweils mit ihren geografischen und kulturellen Eigenarten aufwarten. Die Kulturen in Nordafrika haben wenig oder gar nichts mit denen in Westafrika, Zentralafrika, Ostafrika und dem südlichen Afrika gemein. Ihr kommt bei einer Backpacker Tour vom Süden in den Norden durch Regionen, die euch den Atem verschlagen – und das nicht nur wegen der faszinierenden Optik.

In der Sahara steht ihr in der größten Wüste der Welt. Klimatisch angenehmer und geografisch facettenreich sind die tropischen Küstenländer. Ur-Afrika entdeckt ihr in Zentralafrika. Dort erwarten euch ferner undurchdringliche Dschungelregionen. Und in Südafrika kann es sogar richtig saukalt im Winter werden. Ihr habt richtig gelesen. In Afrika gibt es einen Winter. Und der fällt je nachdem, ob ihr oberhalb des Äquators oder unterhalb eure Backpacker Tour macht, auf dem Kalender unterschiedlich aus.

Reisen in Afrika hat wenig gemein mit Reisen in Europa oder Nordamerika. Alles erscheint etwas chaotisch, aber es geht. Flexibilität und viel Geduld ist beim Backpacking in Afrika angesagt. Preislich betrachtet, kommt ihr mit weitaus weniger Geld als in Europa beim Traveln über die Runden. Teurer wird es in den Touristenregionen um das Rote Meer oder in Südafrika oder einigen besonderen Strandregionen. Aber wer muss da schon hin bei so viel Auswahl?

Afrika Rucksackreisen

Afrika Rucksackreisen

Kultur in Afrika

Von einer eigenständigen afrikanischen Kultur kann man auf Grund der gewaltigen Unterschiede nicht reden. Wie schon erwähnt, hat der Norden mit dem Süden und der Westen mit dem Osten kulturell nichts gemein. Einzig und allein einige größere überregionale Religionszugehörigkeiten haben sich im Laufe der Jahre gebildet. Der Islam übt ebenso einen mächtigen Einfluss in manchen Ländern auf die Einheimischen aus wie das Christentum. Doch mit dem ursprünglichen Afrika hat das nichts gemein. Ihr werdet auf eurem Backpacker Trip in Afrika mit mehr als 2 000 verschiedenen Sprachen in Kontakt kommen. Swahili und Igbo sind ja vielleicht noch dem ein oder anderen bekannt. Aber wer kennt schon Tem, Buli, Kasem, Frafra oder Mòoré? In vielen Ländern sind auch noch heidnische Gebräuche weit verbreitet. Der Medizinmann in vielen Stämmen hat mehr Einfluss als ein ausgebildeter Arzt.

So unterschiedlich wie die Geografie ist auch das Essen auf dem Schwarzen Kontinent. Ihr könnt die Nordafrikanische Küche mit ihren arabischen Einflüssen probieren oder euch mal die Äthiopische Küche auf der Zunge zergehen lassen. Exotisch ist die Schwarzafrikanische Küche, während die Südafrikanische Küche eher schon wieder der europäischen Küchenkultur gleicht.

Backpacker Informationen

Bei den gewaltigen Dimensionen über die der Kontinent verfügt bleibt es nicht aus, dass ihr als Backpacker die Qual der Wahl habt, wenn es darum geht die besten Spots auszumachen. Auf jeden Fall lohnt es wegen der facettenreichen Flora und Fauna der Central Kalahari Game Reserve in Botswana oder dem Etosha National Park in Namibia einen Besuch abzustatten. Zwei weitere Nationalpark Highlights sind der Kruger National Park in Südafrika und der Serengeti National Park in Tansania.

Das Tal der Könige in Ägypten oder die gewaltigen Victoria Wasserfälle in Zimbabwe und Zambia solltet ihr ebenfalls gesehen haben. Tierfreunde, die ganz besonders auf frei lebende Gorillas stehen, müssen zum Volcanoes National in Ruanda. Besuchenswerte Städte auf eurem Backpacking Trip über den afrikanischen Kontinent sind unter anderem die ägyptische Metropole Kairo mit ihren bunten Märkten und den vielen Museen, Dakar, die Hauptstadt Senegals und Kapstadt in Südafrika.

Backpacking in Afrika mag wegen der mangelnden verkehrstechnischen Infrastruktur manchmal etwas beschwerlich sein, doch nehmt das als Lebenserfahrung mit. Wie ihr feststellen werdet, funktioniert alles – auch wenn es nicht funktioniert. In Afrika werdet ihr lernen, dass Technologie nicht alles im Leben ist. Man braucht viel weniger als ein Laptop, iPad oder Tablet um wirklich zufrieden zu leben.

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