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Backpacking in der Dominikanischen Republik

Auf der Insel Hispaniola, die zu den Großen Antillen in der Karibik gehört, liegt die Dominikanische Republik und nimmt den Osten sowie die Mitte der Insel ein. Im westlichen Teil der Insel liegt Haiti. Beim Reisen in der Dominikanischen Republik stoßt ihr auf eine vielfältige Landschaft, die durch hohe Berge, reizvolle Städte wie beispielsweise die Hauptstadt Santo Domingo und unendliche, weiße Stände mit kristallklarem Wasser geprägt ist.

Die Hauptstadt Santo Domingo liegt an der südlichen Küste der Dominikanischen Republik. Mit rund 3 Millionen Einwohnern ist sie eine Großstadt, wo allerdings immer noch das karibische Kleinstadt-Flair zu finden ist. Der Stadtkern wird durch historische Gebäude, kleine Geschäfte und unzählige Street-Food-Stände geprägt. In Kombination mit der entspannten Atmosphäre ergibt sich das Gefühl, in einem kleinen Fischerdorf zu sein.

Es gibt viele unterschiedliche Aktivitäten, die ihr bei eurem Backpacker Trip in der Dominikanischen Republik erleben könnt. Neben Wandern und Sightseeing bieten die Strände  viele Möglichkeiten zum Tauchen, Surfen und Kitesurfen. In den letzten Jahren hat sich das Land zu einem agilen Partyzentrum entwickelt, wo nicht nur in den unterschiedlichen Clubs, sondern auch an den Stränden ausgiebig gefeiert wird.

Strand und Palmen Dominikanische Republik

Strand und Palmen Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik verfügt über eine gut Verkehrsinfrastruktur, wodurch ihr gute Chancen habt, das Land und die Kultur kennenzulernen. Neben sagenhaften Landschaften und einzigartigen Stränden gibt es Relikte aus der frühen Kolonialzeit. Ein UNESCO Welterbstätte ist die Kolonialstadt Santo Domingo. Allerdings gibt es weitere Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Altstadt von Azua de Compostela und Monte Cristi, die  ihr bei eurem Backpacking Trip nicht auslassen solltet.

Die Dominikanische Republik ist ein verhältnismäßig sicheres Reiseland. Die Landessprache ist Spanisch. Allerdings wird auf der Insel Samaná Englisch gesprochen. Geld gibt es bequem an den unterschiedlichen Geldautomaten. Sinnvolle ist, eine Kreditkarte mitzuführen, da EC-Karten nicht überall akzeptiert werden. Die Auszahlung erfolgt in der Landeswährung Dominikanischer Peso (DOP).

Kultur in der Dominikanischen Republik

Das kulturelle Erbe der Dominikaner ist sehr komplex und besteht aus gemischten Traditionen. Es sind Einflüsse der Arawak sowie der französischen, spanischen und afrikanischen Kultur, in der Geschichte und Sprache vorhanden. Die Unabhängigkeit der Dominikanischen Republik, die schon vor der Abschaffung der Sklaverei ausgerufen wurde, macht diese Insel zu einem einzigartigen Ort in der Karibik. Zusätzliche kulturelle Einflüsse kommen aus den USA und dem angrenzenden Haiti.

Neben vielen, alten Traditionen wie beispielsweise den Hahnenkämpfen, gibt es auf der anderen Seite den modernen, amerikanischen Lebensstil. Dieses zeigt sich in der Sprache. Denn das Spanisch wird anglisiert. Es wird sich wie US-Amerikaner gekleidet. Die Einflüsse der amerikanischen Kultur ist auch in der Musik zu spüren, wo in den 1990er Jahren eine Mischung aus Merengue und House oder Hip Hop geboren wurde. Dabei werden traditionelle mit modernen Elementen verbunden.

La Romana Dominikanische Republik

La Romana Dominikanische Republik

Mehr Backpacking Informationen für die Dominikanische Republik

Auf eurem Backpacker Trip in der Dominikanischen Republik kommt ihr mit 30 – 60 Euro am Tag sehr gut über die Runden.

Neben unbeschreiblichen Stränden mit weißem Sand, Palmen und kristallklarem Wasser trefft ihr auf einen interessanten Mix aus Historischen und Modernem, sodass ihr euch auf eine Entdeckungsreise zwischen uralten Traditionen und neuen Einflüssen einlasst. Diese besondere Symbiose macht das vielseitige Eiland in der Karibik mit Sicherheit zu einem ganz besonderen Ort.

Es gibt viele Möglichkeiten eine Unterkunft in der Dominikanischen Republik zu finden. In Hotels ist ein Zimmer bereits ab 23 Euro zu haben. Wenn ihr auf wahre Schnäppchen aus seid, findet ihr einen Platz zum Schlafen bereits zwischen 10 und 14 Euro.

Die Insel ist ein wahres Schlaraffenland mit tropischen Köstlichkeiten. Dabei geben die Einflüsse der spanischen, internationalen und indischen Küche den Gerichten die einzigartige Würze. Neben sonnenverwöhnten, süßen Früchten wie Papaya und Ananas kommt die größte Verlockung aus dem fischreichen Meer, wo auch Langusten, Tintenfisch und Riesengarnelen zuhause sind.

Als deutsche Staatsbürger braucht ihr euch keine Gedanken wegen einem Visum zu machen, da ihr in die Dominikanische Republik für 90 Tage ohne Visum einreisen könnt. Was für euch als Backpacker sonst noch wichtig ist, erfahrt ihr unter Visum & Impfungen.

Backpacker Budget in der Dominikanischen Republik

Das Reisen in der Dominikanischen Republik gestaltet sich durch die sehr gute Verkehrsinfrastruktur äußerst angenehm. Es gibt acht Flughäfen, wovon aber nur vier von deutschen Fluggesellschaften angeflogen werden. Auf der Insel seid ihr am besten mit den Bussen unterwegs. Im gut ausgebauten Busnetz verkehren rund 20.000 Busse, die euch auch in die abgelegensten Winkel der Insel bringen.

Bei eurer Budget-Planung könnt ihr davon ausgehen, dass ihr pro Tag zwischen 30 und 60 Euro benötigt. Für ein Essen in touristischen Restaurants, sogenannten Comedores bezahlt ihr ab 4 bis 5 Euro für eine Mahlzeit. Wenn ihr luxuriöser Speisen möchtet, sind die Preise natürlich deutlich höher angesiedelt. Einheimisches Bier bekommt ihr für rund 2 Euro. Kaffee und Wasser schlagen mit 1 Euro zu Buche. Einen köstlichen, karibischen Rum mit Cola gibt es bereits für 2 Euro.

Taxi fahren Bus fahren in der Dominikanischen Republik

Das Reisen mit Bussen in der Dominikanischen Republik gestaltet sich sehr angenehm und preisgünstig, gerade wenn ihr eine längere Strecke zurücklegen wollt. Eine einfache Fahrt von Santo Domingo nach Puerto Plata oder nach Samaná kostet rund 6,50 Euro. Innerhalb der Städte und zwischen kleinen Orten fahrt ihr sehr bequem mit Mini-Vans. Alternativ gibt es auch Sammeltaxis, die sogenannten Carritos, wo eine einfache Fahrt 0,50 Euro kostet.

Eine gute und billige Lösung, um die Stadt und das Umland zu erkunden, sind Taxis, die grundsätzlich nicht teuer sind. In der Regel zahlt ihr für eine Fahrt zwischen 4 und 6 Euro (200 bis 300 DOP). Aber Vorsicht: Die Taxifahrer werden euch garantiert einen  höheren Preis vorschlagen. Motortaxis, kurz moto, befördern euch für 1 bis 2 Euro (50 bis 100 DOP). Am besten macht ihr mit dem Fahrer vorab den Preis aus, damit euch am Ende keine böse Überraschung erwartet.

Bus fahren in der Dominikanischen Republik

Busse in der Dominikanischen Republik fahren nach festen Fahrplänen, die an den Busstationen aushängen. Wenn ihr aussteigen wollt, sagt ihr einfach dem Fahrer Bescheid. Öffentliche Busse sind oft sehr voll und wenig komfortabel. Wenn ihr aber etwas luxuriöser Reisen möchtet, sind die Busse von privaten Busgesellschaften und Fernbusse genau die richtige Wahl. Sie starten von den Terminals in den Städten. An Bord gibt es bequeme Sitze, einen Imbiss und natürlich eine Bordtoilette. Allerdings ist die temperamentvolle Fahrweise der Busfahrer etwas gewöhnungsbedürftig und nichts für schwache Nerven. Zu den bekanntesten Busunternehmen gehört Caribe Tours, wo ihr auf der Internetseite vorab online buchen könnt.

Guaguas fahren in der Dominikanischen Republik

Zuerst mag euch das Transportsystem verwirrend und abschreckend erscheinen. Richtig Spaß macht es aber, wenn ihr das System erst einmal durchschaut habt. Die Fahrzeuge sind kleine Busse bis hin zu PKWs, die euch bei eurem Backpacker Trip fahrplanlos zwischen den Städten transportieren.  Es gibt keine Haltestellen, gelegentlich aber Startpunkte und Endstationen. Damit der Fahrer auf euch aufmerksam wird, winkt ihr einfach, um überall auf der Strecke aufgenommen zu werden.

Guaguas sind nicht sehr komfortabel und vielfach überfüllt. Daher kann es euch passieren, dass   eure Backpacks als zusätzlicher Passagier berechnet werden, gerade wenn kein Kofferraum vorhanden ist. Auf einer Strecke von 100 Kilometer zahlt ihr gerade einmal 2 Euro (100 DOP).

Bahn fahren und Inlandsflugpreise in der Dominikanischen Republik

Es gibt keine Bahnverbindungen für die Personenbeförderung. Allerdings gibt es interessante Flugverbindungen, die von und nach Punta Cana, Santiago und Puerto Plata fliegen. Die dominikanische Fluggesellschaft „Tropical Aero Services (TAS)“ fliegt jeweils freitags und samstags. Geflogen wird mit kleinen Propellermaschinen. Die Fluggesellschaft hat die Zulassung für kommerzielle Verkehrsflugzeuge. Die Piloten und Wartungstechniker besitzen eine entsprechende Zertifizierung, sodass ihr bei eurem Backpacker Trip sicher unterwegs seid.

Atlantik und Strand in der Dominikanischen Republik

Atlantik und Strand in der Dominikanischen Republik

Backpacker Routen in der Dominikanischen Republik

Bei eurer Backpacker Reise in der Dominikanischen Republik begegnet ihr einer kulturellen und facettenreichen Landschaft, die garantiert einen bleiben Eindruck hinterlässt. Das Land erstreckt sich auf einer Fläche von 48.440 km² und ist etwas größer als die Schweiz. Die Landschaft wird im Landesinneren von Gebirgszügen und Tälern der Kordilleren geprägt, die von Nordwesten nach Südosten verlaufen.

Im Süden ergießen sie sich in die vorgelagerte Küstenebene. Der höchste Berg ist der Pico Duarte mit 3175 m Höhe. Von zahlreichen Flüssen ist die Insel durchzogen. Im Osten stoßt ihr bei eurer Reise auf den Rio Yuna und im Norden auf den Rio Yaque del Norte. Der größte, natürliche See in der Dominikanischen Republik ist der Lago Enriquillo. Er befindet sich in der Nähe der Grenze zu Haiti. Bei der Faszination, die die Insel ausstrahlt, stellt sich schnell die Frage, was ihr auf eurem Backpacker Trip unbedingt gesehen haben solltet.

Route 1: Der Klassiker (15-20 Tage)

  • 3 Tage Santa Domingo die Hauptstadt des Landes erkunden. Shopping pur ist angesagt!
  • 2 Tage San Pedro de Macorís, Catedral San Perdo Apóstol besichtigen und Strand genießen.
  • 2 Tage Parque Nocional Del Este durchstreifen.
  • 2 Tage Punta Cana Strand und Sonne genießen und den dominikanischen Lifestyle entdecken.
  • 2 Tage die Halbinsel Samaná, Las Galeras, Playa Ricon & Fronton und Las Terrenas
  • 2 Tage Cabarete erkunden und am Strand entspannen.
  • 2 Tage Santiago de los Caballeros und Cap Haitien (Citadelle Laferriére) besuchen .
  • 2 Tage Jarabacoa. Unbeschreibliche Landschaft und beeindruckende Wasserfälle erleben.
  • 2 Tage Constanza und die umliegende Bergwelt durchwandern.
  • 1 Tag Santo Domingo Shopping-Tour und Nachtleben genießen.

Route 2: Backpacker Intensiv Trip (bis 40 Tage und mehr)

  • 3 Tage Santa Domingo die Hauptstadt des Landes erkunden. Shopping pur ist angesagt!
  • 2 Tage San Pedro de Macorís, Catedral San Perdo Apóstol besichtigen und Strand genießen.
  • 3 Tage Parque Nocional Del Este durchstreifen.
  • 2 Tage Punta Cana Strand, Sonne und den dominikanischen Lifestyle genießen.
  • 4 Tage Samaná, Las Galeras, Playa Ricon & Fronton und Las Terrenas
  • 2 Tage Cabarete erkunden und am Strand entspannen.
  • 3 Tage Monte Christi und Parque National Monte Christi erleben.
  • 2 Tage Santiago de los Caballeros und Cap Haitien (Citadelle Laferriére) besuchen.
  • 2 Tage Jarabacoa. Unbeschreibliche Landschaft und beeindruckende Wasserfälle erleben.
  • 2 Tage Constanza und die umliegende Bergwelt durchwandern.
  • 3 Tage San Juan de la Maguana und Wandertour auf den Pico Duarte unterrnehmen.
  • 4 Tage Lago Enriquillo und den Parque Nacional Sierra De Baoruco erleben.
  • 3 Tage Barahona. Traumhafte Strände und einzigartige Natur genießen.
  • 3 Tage San Christóbal. Wundervolle Strände und einzigartige Bauwerke entdecken.
  • 2 Tage Santo Domingo Shopping und Nachtleben genießen

    Baukultur Dominikanische Republik

    Baukultur Dominikanische Republik

Reisezeiten in der Dominikanischen Republik

Klimatisch erwartet euch beim Backpacking in der Dominikanischen Republik ein subtropisches Klima mit hohen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Ebenso typisch sind in der Regenzeit die ausgeprägten Niederschläge. Allerdings wird es niemals richtig kalt.

Durch die unterschiedlichen Klimazonen werden auch die Reisezeiten beeinflusst. Ist euer Reiseziel der Norden der Dominikanischen Republik, solltet ihr euren Trip in den Monaten von Mai bis Oktober planen. Es ist zwar sehr heiß in diesem Zeitraum, allerdings bleibt ihr von starken Regenfällen verschont.

Im Süden der Insel ist die beste Reisezeit zwischen November und April. Wenn es nach Punta Cana im Osten gehen soll, reist ihr am besten in der Zeit von Dezember bis Juli. In den Sommermonaten liegen die Temperaturen durchschnittlich bei 28° C. Der Winter ist mit 16° C etwas kühler. Je nach Jahreszeit herrscht eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 84 Prozent vor. Wenn ihr körperlich mit diesen Bedingungen zurechtkommt, braucht ihr bei der Reisezeit keine Abstriche zu machen.

Wichtig ist, dass in der Zeit von Juni bis November Hurrikan-Saison in der Karibik ist. Die höchste Wahrscheinlichkeit für einen tropischen Wirbelsturm ist im September und Oktober. Viel häufiger werdet ihr aber heftige Regenfälle, Unwetter und starke Winde erleben. Dagegen könnt ihr euch perfekt mit passender Kleidung im Gepäck schützen.

Backpacker Unterkünfte in der Dominikanischen Republik

Beim Backpacking in der Dominikanischen Republik habt ihr viele Möglichkeiten zu reisen und passende Unterkünfte zu finden. Je nachdem für welche Unterkunft ihr euch entscheidet, werdet ihr schnell feststellen, dass die Kosten sehr unterschiedlich sind. Die Preise für ein Bett in einer einfachen Herberge sind sehr ähnlich wie in Deutschland gestaltet.

Es gibt aber auch einzigartige Alternativen, die ihr nutzen könnt. In einem Luxushotel mit Rundum Service zahlt ihr beispielsweise in Santo Domingo für eine Übernachtung locker 120 Euro. Direkt am Strand, in einem 5 Sterne Hotel zahlt ihr ab 160 Euro. Nach oben sind da keine Grenzen gesetzt.

Geboten wird euch purer Luxus, WLAN, Fernseher und Wellness-Programm gleich mit inbegriffen. Um die Preise für eine Übernachtung überschaubar zu halten, lohnt sich ein Blick auf die Hostelseite Hostelworld. So klärt sich schnell die Frage, was die Übernachtung beim Backpacking in der Dominikanischen Republik kostet. Demnach gestalten sich die Preise für ein Bett im Hostel  wie folgt:

  • Santo Domingo 10 -13 Euro
  • Punta Cana 5 -22 Euro
  • Cabarete 11 Euro
  • Puerto Plata 12 Euro
  • Las Terrenas 18 Euro
  • Sosua 28 Euro
  • Santiago 9 -28 Euro

Die Preise der Hostels variieren in den einzelnen Städten teilweise beträchtlich. Diese Preisunterschiede ergeben sich durch die Gestaltung der einzelnen Herbergen, die entweder sehr einfach oder deutlich komfortabler gestaltet sind.

altes Landhaus als Unterkunft

altes Landhaus als Unterkunft

Motels an Ausfahrtsstraßen und Autobahnen

Neben den großen Ferienanlagen und den namenhaften Luxushotels in den Städten gibt es die Möglichkeit, in Motels zu übernachten, auch wenn ihr nicht gerade mit dem Auto unterwegs seid. Die wenigen befinden sich an den Ein- und Ausfahrtstraßen, meist etwas abgelegen vom Stadtzentrum, aber gut erreichbar. Interessant sind auch die unterschiedlichen Hotels in den Stadtzentren. Die Zimmer verfügen über ein eigenes Bad und bieten einen Fernseher und WLAN. Hier sind die Preise auch sehr unterschiedliche gestaltet. Ab rund 35 Euro bekommt ihr bereits ein Doppelzimmer.

Camping am Strand und auf dem Land

In der Form, wie ihr Campingplätze aus Deutschland und anderen europäischen Ländern kennt, gibt es in der Dominikanischen Republik nicht. „Wildes Campen“ solltet ihr euch auch gut überlegen. Allerdings gibt es die Möglichkeit, auf einem privaten Grundstück euer Zelt aufzuschlagen, wenn ihr höflich bei den Eigentümern nachfragt.

In der Ferienzeit campen viele Dominikaner an den Stränden der Halbinsel Samaná, weil die vorhandenen Hotels komplett ausgebucht sind. Wenn ihr auf der Halbinsel zelten möchtet, solltet ihr euer Zelt in Las Terrenas bei Pino de Austria, in Las Galeras im El Cabito und in El Limon bei Maria und Josef aufschlagen.

In jeder kleinen Ortschaft und auch im Landesinneren gibt es normalerweise sogenannte Cabanas. Sie werden vielfach von Liebespärchen genutzt. Sie sind teilweise sehr sauber, sodass ihr dort ganz gut eine Nacht verbringen könnt. Diese Cabanas zeichnen sich durch einen guten Preis für eine Übernachtung aus.

Sonnenuntergang in der Dominikanischen Republik

Sonnenuntergang in der Dominikanischen Republik

Backpacker Trips & Tipps in der Dominikanischen Republik

Das Land  bereisen ist eine Sache, in die Kultur eintauchen und die Mentalität erleben, ein ganz andere. Schnell wird klar, dass die Dominikaner den Touristen gegenüber wenig aufgeschlossen sind und sie als gute Einnahmequelle sehen. Die Einheimischen machen vielfach den Eindruck, dass sie verbittert sind. Als Backpacker aus Deutschland  werdet ihr oftmals für Amerikaner gehalten.

Besonders auffällig  sind die ständigen Versuche der Einheimischen, irgendwelche Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Vom Preis her sind diese völlig überzogen. So kann es euch passieren, dass ihr beispielsweise für das Foto eines Affen dem Besitzer rund 17 Euro bezahlt. Doch von den aufdringlich verkaufenden und bettelnden Dominikanern solltet ihr euch beim Backpacking in der Dominikanischen Republik nicht abschrecken lassen, sondern es vielmehr als eine spannende Herausforderung sehen.

Backpacker Highlights in der Dominikanischen Republik

Einen Strandurlaub in der Dominikanischen Republik kann jeder. Doch die Einzigartigkeit der Insel, in all ihren Facetten erlebt ihr nur, wenn ihr euch auf die vielen Dinge einlasst, die euch die Insel bietet. Neben dem Besuch einer Kakaoplantage und einer Tour zur überlaufenen Bacardi-Insel zum Schnorcheln, gehört der höchste Berg der Karibik, der Dschungel und die Steppe und zu den Backpacker Highlights, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Shoppen in der Dominikanischen Republik bietet viel mehr als nur Rum und Zigarren. Es gibt eine Vielzahl an Souvenirs wie Kleidung, Kunst und Schmuck zu günstigen Preisen. Neben kleinen Geschäften findet ihr große Shoppingcentren, die sich in den großen Städten befinden. Im Santo Domingo gibt es rund um die Calle del Sol ein geschäftiges Treiben in der Innenstadt, wo einkaufen, essen, trinken und ein ausgedehntes Nachtleben auf euch warten.

Flora und Fauna Dominikanische Republik

Flora und Fauna Dominikanische Republik

Backpacker Geheimtipps in der Dominikanischen Republik

Ein traumhafter Trip erwartet euch bei einer Tour auf dem Lago Enriquillo, die von einer kleinen Ranger-Station aus startet. Der salzhaltige See liegt 40 Meter unterhalb des Meeresspiegels. Es gibt eine unbeschreibliche Fauna zu bewundern. Denn hier leben neben einer Vielzahl von Leguanen auch Krokodile, die sich im Wasser tummeln. Auf der kleinen Insel Cabritos gibt es Höhlenmalereien der Tainos und Flamingos zu bewundern.

Für einen Strandurlaub ist nicht nur Punta Cana der erste Anlaufpunkt. An der Nordküste gibt es unzählige Traumstrände, die als Backpacker Geheimtipp gelten.  Besonders reizvoll sind die Bucht von Dosua und der Playa Grande, die in der Nähe von Puerto Plata und Sosua liegen. Am Playa Cabarete könnt ihr an einem natürlichen Strand beim Chillen, Essen, Trinken, Baden und Sonnen  das Leben ohne Massentourismus genießen. Sportliche Aktivitäten wie Beachvolleyball und Kitesurfen gleich mit inbegriffen.

Strand von Punta Cana

Strand von Punta Cana

Essen & Trinken in der Dominikanischen Republik

So vielseitig wie die Kultur der Insel, so vielseitig ist auch die Küche, die ihr auf eurem Backpacking Trip in der Dominikanischen Republik geboten bekommt. Wie auf allen Inseln der Karibik beeinflusst die Geschichte die dominikanische Küche.  Die einzigartige Kunst der Verarbeitung von Kokosnüssen  brachten die Afrikaner mit. Zu finden ist sie hauptsächlich auf der Halbinsel Samaná.

Ihr erlebt in der Küche der Dominikanischen Republik Einflüsse aus der französischen, schweizerischen, schwäbischen und chinesischen Küche. Überall in den Städten und größeren Ortschaften gibt es comedores, kleine einheimische Restaurants und Imbissbuden, die zum Mittagstisch (almuerzo) einladen. Das Bestellen gestaltet sich für Sprachunkundige sehr vorteilhaft, da die Gerichte in großen Vitrinen auf Warmhalteplatten zur Auswahl aufgereiht sind.

Essen in der Dominikanischen Republik

Die Speisen sehen immer sehr appetitlich aus. Doch wenn ihr euch nicht sicher seid, solltet ihr nachfragen. Denn die Köstlichkeiten können sich auch als gebratene Innereien „asaduras“ oder als Kuttelsuppe „mondongo“ entpuppen. Die deftigen Gerichte der dominikanischen Küche sind nicht unbedingt jedermanns Geschmack, aber durchaus einen Versuch wert.

Fast immer findet ihr dafür köstliche Gerichte in den Vitrinen der comedores oder den wenigen Restaurants mit einheimischer Küche, die als cocina típica bezeichnet werden. So bekommt ihr schmackhafte Spezialitäten wie bacalao, ein kräftig gewürztes Ragout aus geschmortem Stockfisch sowie den leckeren Eintopf sancocho de pescado mit Fisch oder sancocho de res mit Rindfleisch.

Die Art, wie Suppen zubereitet werden, stammt aus Spanien. Die Zutaten wie Yamswurzel, Mais und Maniok  gehören in die Küche der einheimischen Taíno. Auf eurer kulinarischen Reise darf das Nationalgericht bandera dominicana natürlich nicht fehlen. Es besteht aus roten Bohnen, weißem Reis und Fleisch mit Gewürzen, die zusammen gekocht werden.

Trinken in der Dominikanischen Republik

Wenn ihr gerne Bier trinkt, seid ihr in der Dominikanischen Republik genau richtig. Denn es warten auf  euch besondere Bierspezialitäten. Ausgeschenkt wird das „Presidente“, das neben Bohemia zu den bekanntesten Biersorten gehört. Es gibt das Presidente in 365 ml, 650 ml und in Jumbo-Flaschen mit 1 l Inhalt. Das Bier wird eiskalt getrunken.

Das Nationalgetränk der Dominikaner ist der einheimische Rum, der aus Rohrzucker hergestellt wird. Die Einheimischen trinken ihn meist pur. Zu den bekanntesten Sorten gehören Brugal, Bermúdez und Barceló. Der beste Rum ist der Añejo, der am längsten in hochwertigen Holzfässern reift. Der echte karibische Rum aus der Dominikanischen Republik ist ein 80 prozentiges Destillat, dem lediglich etwas Wasser zugefügt wird, um eine Trinkstärke von 38 – 54 Prozent zu erreichen.

Auf eurer Backpacker Reise dürft ihr euch auf keinen Fall die köstlichen Cocktails und Longdrinks mit Rum entgehen lassen. Zu den bekanntesten gehören Cuba Libre und Pina Colada. Aber auch weitere Cocktails gibt es auf den Getränkekarten zu finden, die einfach köstlich schmecken und Lust auf mehr machen.

Neben alkoholischen Getränken gibt es auch leckere Getränke ganz ohne Alkohol. Es sind die köstlichen Fruchtsäfte wie china, guinea, lechosa und toronja, wo frisch gepresster Orangensaft, Bananensaft, Papayasaft oder Grapefruitsaft mit Milch oder Wasser zusammengefügt werden.

Backpacker Visa und Impfungen in der Dominikanischen Republik

Bei eurem Backpacker Trip in die Dominikanische Republik benötigt ihr kein Visum, weil ihr als Deutsche Staatsbürger für 90 Tage visumfrei einreisen könnt. Ihr braucht aber gültige Einreisepapiere. Die Einreisebestimmungen lauten gemäß dem Auswärtigen Amt wie folgt:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja, mit Lichtbild

Anmerkungen

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Alle Kinder benötigen zur Einreise in die Dominikanische Republik ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Einreise muss eine Touristenkarte für 10 Euro gekauft werden. Sie ist für 30 Tage gültig.

Medizinische Hinweise & Impfungen für die Dominikanische Republik

Für einen Aufenthalt in der Dominikanischen Republik  ist es empfehlenswert, die Standardimpfungen des Robert-Koch-Institutes auf dem aktuellen Stand zu haben. Zusätzlich könnt ihr euch gegen Hepatitis B, Typhus und ggf. Cholera impfen lassen. Das ärztliche Versorgungsangebot ist in den großen Städten auf westeuropäischem Niveau.