Schließen
Hier klicken um ein anderes Land zu wählen

Nordamerika

Wer Nordamerika hört, mag vielleicht zuerst einmal nur ans Backpacking entlang der amerikanischen Ostküste, ein Roadtrip entlang der Route 66, Strandurlaub in Florida oder eine Wanderung durch den Grand Canyon denken. All das gehört auch dazu und so viel mehr. Vom eisigen Alaska bis hin zum subtropischen Mexiko, Nordamerika ist voller Kontraste.

Eure Reise bringt euch an weiße Sandstrände der amerikanischen Westküste, in lebendige Metropolen mit futuristischen Stilen und in charmante Altstädte mit kolonialistischem Flair sowie in die endlosen Weiten Kanadas. Tatsächlich ist Kanada das flächenmäßig zweitgrößte Land der Erde. Seine 47 Nationalparks locken die Naturliebhaber*innen mit Entdeckergeist. Beim Backpacking in Nordamerika könnt ihr den amerikanischen Traum träumen, die Wildnis Kanadas durchstreifen oder in Mexiko Badespaß mit jahrtausendealter Kultur verbinden.

Nordamerika ist der nördliche Teil des amerikanischen Kontinents. Er besteht aus Grönland, das zu Dänemark gehört, Kanada, den USA und Mexiko. Mittelamerika und die karibischen Inselstaaten haben bei uns ihre eigene Seite. Im Westen Nordamerikas erstrecken sich die Rocky Mountains, der Hauptgebirgszug der Nordamerikanischen Kordilleren, von Kanada bis nach New Mexico. In Mexiko schließt sich die Sierra Madre Occidental an.

Im Osten Nordamerikas an der Grenze zwischen Kanada und den USA könnt ihr die fünf Großen Seen entdecken, eines der größten Süßwasserreserven der Welt. Mit darunter der Obere See, der zweitgrößte See der Welt direkt nach dem Kaspischen Meer. Sie sind Hinterlassenschaften der letzten Eiszeit und werden gesäumt von Millionenstädten wie Chicago, Detroit und Toronto.

Weder Kanada, die USA, noch Mexiko sind billige Backpacking-Länder. Dafür bekommt ihr einiges geboten. Auch wenn in Mexiko Spanisch gesprochen wird und in Kanada Französisch neben Englisch die zweite offizielle Amtssprache ist, solltet ihr überall gut mit Englisch über die Runden kommen.

Kultur in Nordamerika  

So unterschiedlich wie die Zeit- und Klimazonen Nordamerikas, werdet ihr auch auf eine bunte Mischung aus verschiedensten kulturellen Einflüssen finden, die die unterschiedlichen Migrationswellen mit sich gebracht haben. Nicht umsonst nennt man Amerika den Melting Pot, der Schmelztiegel, der so viele Kulturen vereint. Auch Kanada und Mexiko sind von Einwanderungsströmen geprägt. Alle drei Länder sind die Heimat der Vielfältigkeit.

Kanada hat drei Gründervölker und zwei Sprachen: Fast die Hälfte der Kanadier*innen ist nicht französischer oder britischer Abstammung. Daher sind beide Sprachen auch offizielle Landessprachen. Beide Nationen kamen vor fast 500 Jahren als Einwanderer ins Land. Sie begannen Pelzhandeln mit der indigenen Bevölkerung zu treiben, unterdrückten sie und verdrängten sie letztendlich in Reservate. Die sogenannten First Nations (Ureinwohner) gehören heute ungefähr 615 verschiedenen Gruppen an, die zehn verschiedene Sprachen sprechen und noch mehr Dialekte. Zu den eingeborenen Völkern zählen auch die Métis und die Inuit.

Anders als in den USA ist Kanada jedoch kein Melting Pot, es ist vielmehr ein bunter Flickenteppich der kulturellen Vielfalt. Dennoch hat die amerikanische Kultur ihrer Nachbarn einen großen Einfluss auf die Kanadier. So besteht die amerikanische Eishockey Liga beispielsweise aus Clubs beider Länder. Nicht verbindet das kanadische Volk mehr als ihr Hockey.

Die meiste der gerade einmal 33 Millionen Einwohner leben in den Großstädten Montreal, Calgary, Halifax, Toronto oder Winnipeg. Der Rest des Landes ist Wildnis pur, in der ihr von Osten nach Westen Trekkingtouren durch 5.500 km unberührte Naturlandschaft unternehmen könnt oder beobachtet die Grizzlybären im Spätsommer bei der Lachsjagd an Kanadas Westküste.

Werdet ihr jemals bei einer kanadischen Familie ins Haus eingeladen: Schuhe ausziehen. Das erledigt sich zumindest im Winter von ganz alleine. Bei -40 Grad Celsius und bis zu einem Meter Schnee ist man froh, wenn man die drei par Wollsocken wieder ausziehen kann. Dafür bieten die verschneiten Landschaften einen traumhaft schönen Anblick und auch bei dem Wintersportarten wie Ski, Iceclimbing oder Schlittenhundfahrten steht Kanada ganz oben auf der Liste. Probiert bei einer Einladung Gerichte wie Montreal Style geräuchertes Fleisch, Maplesyrup, Poutine, Nanaimo bar oder Peameal Schinken. Und Achtung, damit ihr nicht zu spät kommt: Kanada ist wegen seiner Größe in von Küste zu Küste von sechs verschiedenen Zeitzonen unterteilt. Ihr müsst also ständig die Uhr umstellen, wenn ihr von einer in die andere wechselt.

Obwohl die USA eine viel höhere Bevölkerungsdichte als Kanada hat, trefft ihr auf viel Platz und menschenleere Orte: vom Goldrausch verlassene Städte und Dörfer, die Wüste in Nevada, die schneebedeckten Hänge in Colorado oder die Schluchten des Grand Canyons in Arizona. Denn fast 80 Prozent aller US-Amerikaner leben in städtischen Gebieten. Es gibt mehr als 250 Orte, die über 100.000 Einwohner haben. Da bleibt viel freie Fläche über.

Inwiefern das Land seine eigene Kultur entwickelt hat, das lasse mal so hingestellt sein. Die Kulturen der verschiedenen Einwanderungswellen, die dem Ruf Lady Libertys gefolgt sind, haben sich zumindest teilweise vermischt und prägen das heutige gesellschaftliche Bild der USA. Englisch ist zwar die Landessprache doch gerade im Süden und Westen der US ist Spanisch weit verbreitet. Vereinzelt findet man auch die französische, chinesische und deutsche Sprache.

Egal, wie man es nimmt, die Amerikaner Hassen und Lieben sich zugleich und verkörpern so einige Stereotypen und Gegensätze. So passen in dem Land der Unabhängigkeit Cowboyhut und Basecap zusammen, sowie die verrückte Sportvernarrtheit der Amerikaner mit dem Fakt, dass fast ein Drittel der Bevölkerung übergewichtig ist.  Doch ein paar Dinge haben die Amerikaner auch selbst hervorgebracht: Fastfood, Hollywood und den Broadway. Der Jazz und Blues sind in Amerika zu Hause.

Die Mexikaner lieben Musik. Sie hören sie fast immer und überall, gern auch laut. Das Musikspektrum Mexikos ist groß und abwechslungsreich wie seine Kultur auch. Fast jede Region hat ihren eigenen Stil mit verschiedenen Tänzen und Trachten. In der mexikanischen Musik vermischen sich Elemente der indianischen Urbevölkerung mit denen der Spanier sowie denen der maurischen, afrikanischen und europäischen Seeleute. Besonders beliebt ist Mariachi und Volksmusik. In Nordmexiko schwärmt man für den etwas wilderen Rancheros und im Süden hingegen hört man die melodischen Marimbas.

Das Land ist reich an kulturellen Stätten wie Ruinen und Pyramiden, ein Erbe der Hochkulturen, die dort gelebt haben. Die bedeutendsten Ureinwohner der Hochkulturen waren in Mexiko die Azteken, Maya, Olmeken, Tolteken, Teotihuacán, Mixteken und Zapoteken. Jede dieser Urvölker hatte seine eigene Sprache, Bräuche und Kulturen, die ihr auf euerer Reise durch das Land erkunden könnt. Wissenschaftler haben bis heute noch nicht alle ihrer Hinterlassenschaften der ungefähr 13.000 archäologische Stätten entschlüsseln oder erklären können.

Heute basiert die mexikanische Kultur auf einem starken Gemeinschaftsgefühl und einer starken Familienbande. Auch die Kunst wird hochgeachtet, ebenso wie die Musik. Die ersten Malereien in Mexiko sind etwa 7500 Jahre alt und wurden in Höhlen im Bundesstaat Baja California entdeckt. Ihr könnt euch auch Wandmalereien der Mayas in Bonampak, Teotihuacan, Cacaxtla und Monte Albán anschauen. Sie sind alles noch original erhalten.

Backpacker Budget für Nordamerika

Kanada und die USA sind keine billigen Backpacker-Länder und nicht mit südamerikanischen Preisen zu vergleichen. Auf den Kilometer umgerechnet sind sie sogar recht preiswert, nur müsst ihr wegen der weiten Entfernungen einige davon zurücklegen, sodass sich die Transportkosten zu Land, Wasser oder Luft wieder summieren. Diese Kosten könnt ihr während eures Backpacking in Nordamerika für die einzelnen Länder pro Tag grob einplanen.

Kanada: 45 bis 60 Euro

USA: 45 bis 60 Euro

Mexiko: 50 bis 60

Ihr könnt viel Geld für Sehenswürdigkeiten ausgeben oder bzw. auch sparen. Viele Dinge oder Landschaftsphänomene lassen sich in Kanada kostenlos anschauen und man kommt auch gut per Trampen mit den Truckern von A nach B. Auch viele Highlights in der USA wie der Besuch des Central Parks oder die Brooklyn Bridge in New York oder die Golden Gate Bride in San Francisco und die Salzwüsten im Landesinneren sind kostenfrei. Am kostengünstigen speisen, tut ihr an kleinen Pizzaständen und Sandwich-Buden, in großen Fastfoodketten oder am Hotdock-Stand an der Ecke. Doch vergesst das Trinkgeld nicht (10-15 Prozent des Kaufpreises).

Mexiko ist an sich recht preiswert, doch es ist ein sehr begehrtes Reiseland. Wie in Amerika und Kanada auch, sind beliebte Touristenorte wie Cancun, Cozumel und Acapulco teurer als abseits gelegene Dörfer. Der Eintritt zu verschiedenen Maya-Ruinen, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, kostet oft nicht mehr als 2,5 Euro. Große Tempelanlagen kosten dann schon einmal 10 Euro.

Backpacker Routen in Nordamerika

Hier sind zwei Vorschläge für ein paar Backpacker Reiseziele und Routen in Nordamerika, die ihr zu einer Gesamtreise zusammenbauen oder einzeln ansteuern könnt. Da die Distanzen in Nordamerika, wie schon so oft betont, sehr weitläufig sind, müsst entsprechend viel Zeit für die Wegreise mit einzuberechnen.

Ihr könnt die Strecken am leichtesten per Flieger oder mit einem eigenen Mietwagen zurücklegen. Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist in Kanada und Amerika nicht sonderlich gut ausgebaut, gerade wenn es darum geht, zu den Nationalparks zu kommen. Trampen geht immer.

Ihr solltet eure Reiseroute nach Regionen zusammenstellen. So könnt ihr einen Roadtrip entlang der Westküste oder durch den Süden Amerikas beispielsweise gut mit einem anschließenden Besuch der mexikanischen Hotspots verbinden. Kanada lässt sich natürlich leichter zusammen mit Nordamerika bereisen. Beachtet bei eurer Planung auch mitberücksichtigen, ob ihr im Sommer oder im Winter das Land besuchen möchtet.

Die Reiseroute für warme Tage, Kultur und Badespaß.

Route 1: Westamerika und Mexiko (mindestens 30 Tage)

  • 2 Tage San Francisco Hippiekultur und Alcatraz erleben (Letzteres bitte vorbuchen)
  • 2 Tage Yosemite Nationalpark erkunden
  • 1 Tag am Lake Tahoe abkühlen
  • 1 Tag Bishop, Mono Lake und Bodie, die verlassene Goldgräberstadt anschauen
  • 1 Tag Death Valley Nationalpark
  • 2 Tage Las Vegas, Shows genießen, etwas Geld verjubeln und den Strip entlang flanieren
  • 2 Tage Zion Nationalpark, Springdale und Rockville besuchen
  • 1 Tag Bryce Canyon, Holoos (senkrechte Gesteinsformen) bewundern
  • 1 Tag Monument Valley (Navajo Nation), die berühmten Gesteinsformationen des Indianerreservates begutachten
  • 2 Tage Grand Canyon, den Rimwalk antreten, ohne herunterzufallen (!)
  • 1 Tag Josua Tree National Park (Yucca Valley), besucht unbedingt Pioneertown
  • 2 Tage Los Angeles, von dort auf Flug nach
  • 2 Tage: Cancun Strandleben genießen
  • 2 Tage Tulum, Strandleben genießen
  • 1 Tag Chichen Itza, Maya Bauwerke besuchen, die Teil des UNESCO Welt-Kulturerbes sind
  • 1 Tag Ruinen von Palenque im Dschungel besuchen
  • 2 Tage San Cristobal de la Casa
  • 1 Tag El Tajín, ebenfalls Teil des UNESCO Welt Kulturerbes
  • 2 Tage Nachtleben und Kultur in Mexico City

Route 2: Ostküste Amerikas und Kanada (mindestens 40 Tage)

  • 2 Tage Chicago , mit Überflug nach Washington D.C.
  • 2 Tage Washington D.C.
  • 1 Tag Atlantic City
  • 3 Tage New York City
  • 2 Tage Boston
  • 3 Tage Cape Breton
  • 1 Tag Fogo Island
  • 2 Tage Gros Morne National Park
  • 2 Tag Prince Edward Island
  • 2 Tage Quebec
  • 2 Tage Mauricie National Park
  • 2 Tage Montréal
  • 2 Tage Algonquin National Park
  • 1 Tag Georgan Bay
  • 2 Tage Toronto
  • 1 Tag Niagara-Fälle
  • 2 Tage Dinosaur Provincial Park
  • 3 Tage von Banff nach Jasper über den Icefields Parkway
  • 3 Tage Kultur und Nachtleben in Vancouver
  • 2 Tage Nahanni National Park Reserve

Reisezeiten in Nordamerika

Kanada, Mexiko und die USA können das ganze Jahr bereist werden. Ihr findet dort immer ein warmes Plätzchen.

Die beste Reisezeit für Kanada ist von den Regionen abhängig. Wegen Kanadas gewältige Größe sind die lokalen Klimaunterschiede sehr groß. Frühling hat zwar die höchste Niederschlagsrate vom ganzen Jahr, zu dieser Jahreszeit lassen sich aber am besten die Tiere in der Dämmerung beobachten. Der Sommer (Juni bis September) ist die Hauptreisesaison und auch die beste Reisezeit, um die Rocky Mountains zu erklimmen. Wer den Indian Summer sehen möchte, sollte im Herbst anreisen.

Von November bis März ist Kanada perfekt zum Skifahren und zwischen Oktober und November lassen sich die Polarbären blicken. Im Nordwesten Kanadas kann man im Mai und im September die Polarlichter gut beobachten. Eine Garantie, ob ihr sie tatsächlich erblickt, gibt es leider nie.

An der Pazifikküste und im Gebiet der Großen Seen und Inseln ist das Klima ähnlich wie unseres, nur milder. Dort kann es im Sommer auch mal 30 °C warm werden. An der Westküste hingegen nur 25 °C, die sich auch meistens kälter anfühlen. Hier und in den Rocky Mountains sind die Winter auch besonders kalt. Macht euch auf Temperaturen von bis zu -30 °C Grad gefasst.

Der Südwesten und der Osten der USA lassen sich am besten von April bis November bereisen. In den Städten der Ostküste ist das Klima ähnlich zu unserem. Dort wolltet ihr im Herbst wie in Kanada auch den Indian Summer miterleben, wenn sich alle Blätter zu einem reinem Farbspektakel verfärben. Im Sommer (Juli und August) kann es mit Temperaturen um 40°C ziemlich heiß werden. Die Hurrikan-Saison im Süden und Südwesten dauert von Juni bis Oktober. In Kalifornien ist das Klima im Sommer recht angenehm, wohingegen ihr in den Hitzewellen der südlichen Staaten wie Texas lieber beiden solltet.

Anders als Kanada und die USA, kennt Mexiko wegen seiner nähe zum Äquator keine unterschiedlichen Jahreszeiten, sondern Regen- und Trockenzeit. Die beste Reisezeit liegt in der Regel zwischen November und März. Haben wir Sommer, regnet es in Mexiko

Die richtig heißen und trockenen Monate liegen zwischen Juni und September. Chiapas, Yucatán und die Pazifikküste um Acapulco könnt ihr am besten während unseres Winters bereisen, um diese zu vermeiden. Der Norden Mexikos ist auch im Sommer mit durchschnittlichen Jahrestemperaturen von 23 °C durchaus angenehmer.

Backpacker Unterkünfte in Nordamerika

Bei so großen und unterschiedlichen Gebieten könnt ihr euch bestimmt denken, dass auch die Auswahl an Unterkünften vielfältig ausfällt. Am kostengünstigsten sind in allen drei Ländern natürlich Hostels und Motels.

Hotels, Hostels und Motels

Gerade in Amerika findet ihr eine beachtliche Anzahl an günstigen Motels an allen möglichen Highwayab- und Auffahrten, es ist ja schließlich eine Autofahrernation.

Vertreter von großen wie Palace Resorts, LeBlanc Spa Resort, Best Western, Holiday Inn, City Express, Fiesta Inn, Fairmont, Hilton, Ritz könnt ihr in allen drei Ländern finden. Sie sind jedoch nicht immer die günstigen Optionen und eher für ein etwas großzügigeres Budget geeignet.

Hostels sind und bleiben dennoch, neben den immer beliebter werden Möglchkeiten von Couchsurfing und Airbnb, die liebste Übernachtungsmöglichkeit der Backpacker. In Kanada kannst du mit einem Preis für ein Bett in einem Hostelschlafsaal von 12 bis 25 Euro rechnen und in den Vereinigten Staaten von Amerika liegt der Preis zwischen 15 und 30 Euro pro Nacht. Mexiko ist etwas günstiger und schlägt mit 9 bis 15 Euro pro Nacht zu Buche.

Schaut einfach bei Hostelword vorbei, dort bekommt ihr einen ganz guten Überblick, was euch eine Übernachtung in einer der großen Städte kosten kann:

  • Vancouver, Kanada: 23 Euro
  • Montreal, Kanada: 18 Euro
  • Banff, Kanada: 23 Euro
  • Victoria, Kanada: 18 Euro
  • Ottawa, Kanada: 17 Euro
  • Quebec, Kanada: 15 Euro
  • Boston, USA: 26 Euro
  • San Francisco, USA: 33 Euro
  • Seattle, USA: 23 Euro
  • Mexico City 11 Euro Euro
  • Los Angeles, USA: 29 Euro
  • Las Vegas, USA: 30 Euro
  • Miami, USA: 17 Euro
  • Portland, USA: 23 Euro
  • Washington DC, USA: 24 Euro
  • New York City, USA: 30 Euro
  • Cancun, Mexico: 13 Euro
  • Playa del Carmen, Mexico: 15 Euro
  • Tulum, Mexico: 11 Euro
  • San Cristobal de las Casas, Mexico: 7 Euro
  • Oaxaca, Mexico: 10 Euro
  • Merida, Mexico: 7 Euro
  • Isla Mujeres, Mexico: 12 Euro
  • Puerto Escondido, Mexico: 8 Euro
  • Guadalajara, Mexico: 9 Euro

Für Kanada könnt ihr eure Augen einmal auf den folgenden Webseiten nach guten Angeboten aufhalten: Hostelling International Canada,  Backpackers Hostels Canada und Pacific Hostel Network. Tipp: In Kanada könnt ihr im Sommer sogar in verschiedenen Universitäten übernachten. Dazu müsst ihr nach „residence“ oder „rez“ Rooms an den Unis suchen.

Die kanadischen und die amerikanischen Großstädte sind teilweise sehr touristisch und haben meisten sehr günstige und horrend teure Angebote. Schaut euch darum gut um. In Städten wie New York oder Los Angeles kostet ein Hostelzimmer gut und gern einmal 30 bis 35 Euro, je näher am Zentrum (am besten gleich im Big Apple), desto teurer. Dafür habt ihr die Sehenswürdigkeiten und das Stadtleben de facto direkt vor der Haustür. Washington DC und Miami können vor allem mit ihren Schnäppchen überraschen.

Zelten

Campen ist mitunter eine der günstigsten Übernachtungsmöglichkeiten. So könnt ihr zwar nicht in den Megastädten übernachten, aber die unzähligen Nationalparks und Naturwunder erkunden und hautnah miterleben. Gut, dass es sowohl in Kanada als auch in den USA viele Campingplätze gibt, gerade in oder nahe bei den Nationalparks. Auch in Mexiko ist Camping schon lange kein Fremdwort mehr, das Lands, das nur so vom Tourismus lebt, hat mit einigen großartigen Campinglocations aufzuwarten.

In Kanada ist Camping fast schon so etwas wie ein Volkssport. Ihr werdet also im ganzen Land Campingplätze mit einer meist top Ausstattung finden. Die meisten Plätze sind in staatlicher Hand, es gibt aber auch einige private. Sucht ihr nach Campingplätzen in Kanada, dann schaut euch auf der Seite von camping-canada.com um. Die Kosten für eine Nacht können ja nach Ausstattung und Lage zwischen 9 und 28 Euro variieren.

Auch in den USA findet ihr Campingplätze nahe den berühmten Nationalparks und Highlights wie Death Valley, Glacier, Grand Canyon Joshua Tree, Mount Rainier, Rocky Mountain, Sequoia-Kings Canyon oder Yosemite.  Für einen komfortableren Campingplatz mit sanitären Anlagen, Waschautomaten sowie Wasser- und Stromanschlüssen und Barbecue direkt am Strand zahlt ihr im Schnitt 15 bis 35 Euro. Während der Hochsaison solltet ihr jedoch unbedingt den Campingplatz vorreservieren.

Wer Naturverbundenheit liebt, darf sich den Reserva de la Biosfera de Calakmul, Campeche in Mexiko nicht entgehen lassen. In Mexiko könnt ihr zwischen 4 und 15 Euro euer Zelt auf einem Campingpatz aufschlagen. Plätze findet ihr fast schon überall dort, wo es was zu sehen gibt, am Strand und in den Nationalparks wie dem Parque Nacional El Chico.

Couchsurfing und Airbnb

In Kanada und in den USA ist Couchsurfen verbreitet. In kleinen Vororten oder weniger touristischen Gebieten findet ihr fast immer jemanden, der ein Beistellbett oder eine Couch für euch frei hat, wobei es in großen Städten und Highlights wie New York sehr schwer werden kann, auf sich aufmerksam zu machen. Ihr seid nämlich sicher nicht die Ersten, die auf diese Idee kommen, um so etwas Geld zu sparen. Habt Geduld und schickt ein paar mehr Anfragen raus.

Mexiko ist nicht das sicherste Pflaster. In vielen Städten wie Mexiko-City werdet ihr eine verstärkte Polizeipräsenz spüren. Mexiko macht immer wieder Schlagzeilen für seine Kriminalität, Überfälle und Entführungen. Das Auswärtige Amt rät besondere Vorsicht beim Reisen in die Bundesstaaten Guanajuato, Puebla und Veracruz und bei Besuchen in den Bezirken  Tepito, Doctores, Lagunilla, Venustiano Carranza, Gustavo A. Madero und Iztapalapa von Mexiko-Stadt. In Tepito ist immerhin der größte Schwarzmarkt Mexikos zu finden.  Deshalb lasst hier beim Couchsurfing und Airbnb etwas mehr Sicherheit walten, damit euch nichts passiert und ihr nicht übers Ohr gezogen werdet.

Backpacker Trips & Tipps für Mittelamerika

Alleine die kompletten USA zu bereisen, ist ein Unterfangen, das Monate oder sogar eher Jahre dauern würde. Ähnlich sieht es mit Kanada oder Mexiko aus. In Kombination und einer Reise ist das unmöglich. Darum sucht euch eine Region oder ein paar Highlights aus, auf die ihr euch konzentrieren wollt. Die Highlights und Geheimtipps, sind Orte, die wir euch gleich vorstellen sind Orte, die ihr euch genauer anschauen solltet und die euch als Anhaltspunkte für eure Reiseplanung dienen können.

In Kanada solltet ihr auf jeden Fall ein paar Tage in den kanadischen Multikulti Städten Ottawa, Montreal, Vancouver oder Hallifax verbringen. Dort könnt ihr in den zweisprachigen, kanadischen Lifetstyle, das Nachtleben und die kulinarischen Köstlichkeiten eintauchen.

Mit 50 Bundesstaaten hat Amerika viel zu bieten, wie sieht es also einmal aus, nicht mit der Masse zu gehen und die im Urlaubskatalog etwas „unterrepräsentierten“ Staaten zu bereisen? Die idyllische Bergregionen mit ganzen Städten in rustikalen Holzarchitektur im Nordwesten von Massachusetts sind beispielsweise traumhaft schön. Auch Pennsylvania, der Staat der Gründerväter, ist schon wegen der vielen historischen Bauwerke einen Besuch wert.

In Mexiko ist es immer vom Vorteil, wenn ihr abseits der Städte und Touristengebiete auch ein paar Brocken Spanisch könnt. Anders als in asiatischen Ländern sind die Englischkenntnisse hier nicht so verbreitet. Die kommen besonders dann gelegen, wenn man ein regionales Busticket kaufen möchte oder auf dem Markt etwas feilschen will – das klappt in dem Land nämlich noch besonders gut. Die Sicherheit ist eine große Sorge vieler Backpackpacker in Mexiko. Last euch von den vielen Berichten nicht von eurer Reise abbringen, solange ihr nichts heraufprovoziert und die Banden mit Gesichtstattoos meidet, mit etwas Vorsicht und gesundem Menschenverstand an die reise herangeht, sollte alles klappen. Die Mexikaner sind eigentlich sehr freundliche und herzenswarme Menschen.

In Kanada und in den USA zahlt man mit Dollar, in Kanada mit den kanadischen Dollar und in den Staaten mit dem US Dollar. Eigentlich könnt ihr alles von einer Tasse Kaffee, eurem Supermarkteinkauf, Hostel-Check-In und dem Sprit mit Karte zahlen, habt immer etwas Bargeld dabei. In Mexiko darf es ruhig etwas mehr Bargeld sein, wenn ihr euch in ländlichen Regionen abseits vom Tourismus bewegen wollt, denn dort geht die Kredikartenakzeptanz gleich gegen Null geht. Die Währung in Mexico ist der mexikanische Peso.

Backpacker Highlights in Nordamerika

Wir wissen, die Promenade ist überfüllt von Touristen und man wird auch ein wenig abgezockt, aber die Niagara Wasserfälle an der Grenze zu den USA sind zauberhaft schön. Nehmt euch ein Regenmantel mit, obwohl bei dem Wassergetöse hilft nichts. Ihr werdet nicht mehr wissen, wo das Wasser aufhört und der Himmel anfängt. Ein weiteres Highlands sind die Skurrilen Steinformationen der Badlands und den Dinosaur Provincial Park, indem (wie der Name schon sagt) gigantische Dinosaurierknochen ausgegraben wurden.

Toronto hat sich von einer unscheinbaren Großstadt zu einer der aufregendsten und lässigsten Städte Nordamerikas entwickelt. Besucht auf jeden Fall das hippe und bunte Szeneviertel West Queen West mit seiner Straßenkunst sowie die kleinen Oasen wie die entspannten Toronto Islands im Lake Ontario. Mischt euch unter das einheimische und internationale Publikum und genießt die vielen Late-Night und Straßenshows. Achja, und besucht Kanada im Herbst zum Canadian Autumn (Indian summer in Kanada)!

Die wichtigste Frage ist jedoch noch, wo kann ich die Grizzlys beim Lachfischen beobachten? Das ist kein günstiges, doch sehr empfehlenswertes Highlight und einer der besten Spots ist das Orford River Valley in British Columbia.

Die US haben endlos viele Highlights zu bieten. Macht bei eurem Road Trip einen Abstecher in die Indianerreservate und besucht das Monument Valley bei den Navajo. Auch die Geisterstädte, die man aus den Western kennt, sind ein Muss.  Der Grand Canyon ist übrigens eines schönsten Nationalparks und wird jedem Hype gerecht. Er ist riesig und unfassbar alt – er erstand im Verlauf von 6 Millionen Jahren. Wenn ihr ein Blick über den Rand werft, werdet ihr von einem Gefühl erfasst, dass euch über die Wunder, Kraft und Rätsel unserer Erde staunen lässt.

Wer in Mexiko Baden gehen möchte, hält sich am besten auf der Karibikseite. In Yucatán gibt es die schönsten Strände. An der Südküste von Acapulco an den Stränden Puerto Escondido, und Puerto Ángel kommen auch Surfer ganz auf ihre Kosten. Generell kann man hier jeglichen Sport und Aktivität, alles, was mit Wasser zu tun hat, finden – am Zipolite Strand könnt ihr sogar nackt baden! Wie wärs?

Etwas weniger überlaufen ist es in der Bucht Bahía de Navidad oder schwarzen Strände von Cuyutlán an. Große Ausgrabungsstätten der mexikanischen Kultur wie wie Tlaxcala, Tlax, ChichénItzá, Yuc, Temazcal in Morelos oder Cuernavaca sollten natürlich einen festen Platz auf eurer Agenda haben. Kulturbegeisterte zieht es nach Tulum in QuintanaRoo, die alte Maya-Stätte erforschen und erwandert den Parque Nacional La Malintzi in Tlaxcala. Der Vulkan Malinche wird von dichten Pinienwäldern gesäumt, die morgens noch im Nebel liegen.

Backpacker Geheimtipps in Mittelamerika

Der klassische Kanada-Trip führt euch durch Vancouver über die Rocky Mountains bis nach Calgary. Wollt ihr jedoch das „richtige“ Kanada kennenlernen, solltet ihr nach Albert in den Norden. Unser Geheimtipp: Albertas Hauptstadt Edmonton. Kaum über die die kandische Grenze hinaus bekannt, bietet die Stadt kanadischen Flair und Charme der Extraklasse. Besucht das historische Viertel Old Strathcona oder taucht auf einem der vielen Festivals ins kanadische Feierkultur ein. Empfehlung an alle Outdoor-Fans: Macht eine Trekking-Reise durch die unendlichen Weiten des Antigonish County in Neuschottland zwischen Halifax und Cape Breton.

Im Norden von Arizona und im Süden von Utah findet ihr eine Schlucht, die aber wegen ihrer Nähe des Grand Canyon Nationalparks zu Unrecht oft keines Blickes gewürdigt wird: die Paria Canyon Vermilion Klippen-Wildniss. Der Wind hat Millionen von Jahren gebraucht den Sandstein zu solchen atemberaubend eleganten, tropfenden Formationen zu schleifen.

Viele Traveller folgen den bekannten Routen, die in den gängigen Reiseführern zu finden sind. Hier ein paar Vorschläge, die nicht gerade jeder macht. Fahrt die Utah State Route 12 ab, die am Bryce Canyon und Dixie National Forest bis hin zum Grand Staircase-Escalante führt. Es gibt zahlreiche Trekkingrouten in der Region.

Auch in Mexiko führt unser Geheimtipp euch abseits von den herkömmlichen Touristenwegen. In der Nähe von Tampasopo, im Bundesstaat San Luis Potosi, befindet sich der Naturpark Las Cascadas. Ein idyllisch gelegenes Juwel, das mit seinen Dschungelabschnitten und natürlichen Lagunen zum Baden einlädt. Sehr empfehlenswert ist der wunderschöne El Puente de Dios, unweit der Ortschaft mit seinem türkisblauen Wasser und der idyllischen Brücke.

Essen & Trinken in Nordamerika

Die kanadische Küche ist durch ihre englischen, französischen und indigenen Einflüsse sehr vielfältig. Probiert einmal Tourtière, ein Fleischspezialität, die noch aus dem 16. Jahrhundert stammt, Cipaille, einen Fleisch-Gemüse-Auflauf oder die indigene Three-Sisters-Soup, die aus Kürbis, Bohnen und Mais besteht. Lachs und Blaubeeren sind aus leindeseigener Herkunft und der kanadische Wildreis ist kein normaler Reis, sondern der Samen des wildwachsenden Wassergrases ist.

Die Amerikaner sind nicht für ihre Kochkünste bekannt, aber für ihr Fastfood-Ketten. Dort findet ihr McDonalds und Five Guys im Original. Ob sie viel besser schmecken bleibt einmal dahingestellt. Burger, Brownies, Barbecue, Donuts, Sandwiches und Pizza sind Gerichte, die ihr in allen Variationen quer durch die USA finden werdet. Den typisch amerikanischen Lagerfeuer-Snack S’Mores, ein geröstetes Marshmallow und schmelzende Schokolade zwischen zwei Crackern, kann man noch als nationale Eigenkreation durchgehen lassen.

In Mexiko wird gerne einmal etwas schärfer gekocht. Delikatesse ist, alles was gegrillt werden kann. Im Norden sind das eher Rind- und Schweinefleisch – probiert einmal traditionell, geröstete Schweinehaut Chicharrón. Im Südosten wird lieber Huhn gegessen. An den Küsten basieren die Gerichte her auf Meeresfrüchten. Besonders bekannte Gerichte, die in etwas europäischer Variante auch bei uns beliebt sind, sind Tortillas Enchiladas, Tacos und Quesadillas, ein muss für jeden Käse-Fan.

Was das Trinken anbelangt, solltet ihr wissen, dass in Kanada Alkohol erst ab 19 Jahren erlaubt ist mit Ausnahme von den Bundesstaaten Alberta, Manitoba and Quebec. Dort dürft ihr schon im Alter von 18 Jahren trinken. In den USA dürft ihr erst ab 21 Jahren. Was sind landestypische Getränke, die ihr unbedingt probieren solltet? Eine Spezialität in Kanada ist der Eiswein, der ist sogar noch süßer als der deutsche. In den USA solltet ihr das andeseigene Sierra Nevada Pale Ale und den Whiskey probieren und in Mexiko führt kein Weg am Tequila vorbei. Das mexikanische Nationalgetränk ist Pulque, ein Getränk, das aus dem

Backpacker Visa und Impfungen in Mittelamerika

Wenn ihr einen gültigen (bordeaux-farbenen) Reisepass habt, braucht für keines der drei Länder ein Visum. Deutschland ist Mitglied des US-Visa-Waiver-Programms, welches deutschen Staatsbürgern eine visumsfreie Urlaubs- oder Geschäftsreise ermöglicht. Auch in Kanada könnt ihr bis zu sechs Monaten ohne Visum reisen.  In Mexiko könnt ihr euch bis zu 180 Tages visafrei aufhalten, ihr bekommt bei euerer Einreise im Flugzeug eine Touristenkarte (genannt FMT). Bi dem Grenzüberschritt wird die Karte gestempelt und bekommt einen Gültigkeitszeitraum.

Die Einreisebestimmungen lauten gemäß dem Auswärtigen Amt wie folgt:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja, mit Lichtbild

Anmerkungen

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisreisedokument. Die mitgeführten Reisedokumente müssen für die gesamte Aufenthaltsdauer in Nordamerika ihre Gültigkeit haben müssen.

Medizinische Hinweise & Impfungen für Mittelamerika

Ihr solltet bei einer Einreise nach Nordamerika die Standardimpfungen des Robert-Koch-Institutes auf dem aktuellen Stand haben. Ab Mai herrscht in Kanada West-Nil-Fieber-Saison; das kann auch an der amerikanischen Ostküste bis nach Kalifornien an die Westküste auftreten. Ihr solltet euch daher vor den Mücken schützen, die diese übertragen. Bekannt sind in Mexiko Malaria, Dengue, Zika-Virus-Infektion, Leishmaniose und Leptospirose. Als malariafrei gelten neben Höhenlagen ab 1.000m, größere Städte und die Halbinsel Yucatan.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.