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Backpacking in Uganda

Der englische Premierminister Winston Churchill hat Uganda einmal als die “Perle Afrikas“ bezeichnete, weil dieses Land so vielfältige Landschaften auf einzigartige Weise vereint. Beim Reisen durch Uganda stoßt ihr auf eine atemberaubende Landschaft mit Vulkanen, Nebenwäldern und Teeplantagen, soweit das Auge reicht. Es gibt verschiedene Nationalparks, wo ihr beim Durchstreifen  einer wachsenden Tiervielfalt und den letzten Berggorillas begegnet. Als Backpacker wirst du sehr freundlich und neugierig empfangen.

Das Land bietet euch eine grandiose Landschaft mit hohen Bergmassiven und die legendären Mondbergen, die mit bleibenden Eindrücken in ihrer Einzigartigkeit nicht zu übertreffen sind. Das Ruwenzori-Gebirge präsentiert euch bei eurem Backpacker Trip die Möglichkeit, in üppige Regenwälder einzutauchen, Riesenfarne, riesengroße Lobelien und Senezien, Hochmoore, Bergseen mit smaragdgrünem Wasser und atemberaubende Gletscher auf dem Spitze des 5189m hohen Margherita zu entdecken.

Die Infrastruktur ist für afrikanische Verhältnisse relativ gut, sodass ihr auf ausgebauten Straßen von A nach B reisen könnt, gerade im Bereich der Hauptstadt sowie auf Verbindungen Richtung Kenia und Tansania. Im Norden und Westen nimmt die Qualität der Straßen deutlich ab, sodass ihr beim Backpacking mitunter gut durchgeschüttelt werdet. Überall sind  Mobilfunk- und Internetverbindungen verfügbar, die allerdings nicht den europäischen Standards entsprechen.

Steppenlandschaft in Uganda

Steppenlandschaft in Uganda

Neben einer grandiosen Landschaft findet ihr geschützte Gebiete und wundervolle Relikte, die zum UNESCO Welterbe gehören. Drei davon sind UNESCO Welterbstätten. In Kombination mit  kulturellen und sozialen Strukturen ergibt  sich das atemberaubende Spiegelbild einer einzigartigen Kultur. In Uganda leben auf einer Fläche von 241.040 qkm rund 35 Millionen Menschen, davon rund 1,5 Millionen in der Hauptstadt Kampala.

Beim Reisen in Uganda braucht ihr euch generell keine Gedanken zu machen, da das Land als sicheres Reiseland gilt. Zieht es euch in die Grenznähe zum Südsudan oder zur Demokratischen Republik Kongo kann es zu bewaffneten Überfällen kommen. Die grenznahen Nationalparks sind davon aber nicht betroffen. In Uganda ist das Reisen zu Land und in der Luft gut möglich.

Beim Backpacking durch Uganda stoßt ihr durch die Äquatornähe ganzjährig auf warme Temperaturen zwischen 25° und 30° C, die nachts auf angenehme 12° bis 18° C abkühlen. Geld bekommt ihr in den Städten an den ATM Automaten. Allerdings solltet ihr immer genug Bargeld dabeihaben, da nicht überall Kreditkarten akzeptiert werden.

Beim Geld abheben an den Cashmaschinen solltet ihr nach Automaten Ausschau halten, die das Mastero Zeichen und Kreditkarten als Auszahlungsmöglichkeit bereitstellen. Ansonsten werdet ihr kein Geld bekommen. Swahili müsst ihr nicht lernen, da ihr euch sehr gut mit Englisch in Uganda verständigen könnt. Spannend und einzigartig ist die afrikanische Küche, auf die ihr euch unbedingt einlassen solltet. Überall gibt es Essensstände und andere Verpflegungsmöglichkeiten.

Naturschauspiel in Uganda

Naturschauspiel in Uganda

Kultur in Uganda

In Uganda leben rund 40 verschiedene Ethnien, die sich in zwei große Gruppen unterteilen. Auf der einen Seite sind die Bantu-sprechenden Völker und auf der anderen Seite die nilosaharanischen Völker. Ein Sechstel aller Einwohner sind Bangada, die den Batuvölkern angehören. Zudem findet ihr Ankole, Basoga sowie Langi und Acholi, die auch eine große Rolle im Land spielen. Trotz ihrer eignen Sprachen, die in ihrer lokalen Umgebung gesprochen wird, gilt Englisch und Swahili als Amtssprache.

Die meisten Ugander sind katholische oder anglikanische Christen. Allerdings gibt es auch den sunnitischen Islam sowie traditionelle Religionen, die an ihren Riten festhalten. Die ugandische Bevölkerung ist sehr stolz. Als Reisender stoßt ihr aber auf eine besondere Freundlichkeit, die euch entgegengebracht wird. Schnell findet ihr Anschluss, um in die einzigartige Welt in Uganda einzutauchen.

Mehr Backpacking Informationen zu Uganda

Im Vergleich zu anderen Backpackerländern gestaltet sich das Reisen in Uganda recht günstig.  Mit einem Tagesbudget von 25 bis 35 Euro seid ihr meist ganz gut bedient. Wenn ihr allerdings viele Sehenswürdigkeiten und Nationalparks besuchen möchtet, müsst ihr für die Eintrittspreise etwas mehr Geld einplanen.

In Uganda gehören sagenhafte Naturschauspiele und einzigartige Begegnungen zum Tagesprogramm. Beim Durchstreifen der Regenwälder begegnete ihr einer Vielzahl von Tieren und können die letzten Berggorillas beobachten. Eine Trekking-Tour in und die Besteigung der Berggipfel belohnt euch mit einem einzigartigen Blick über die unbeschreibliche Landschaft.

Es gibt viele Möglichkeiten für euch, um eine Herberge zu finden. Je nach eurem Geschmack könnt ihr in schönen Hotels absteigen oder eine preisgünstige Herberge wählen. Geboten werden euch sogar wahre Schnäppchen, wo ihr für ein einfaches Doppelzimmer 10 Euro pro Nacht bezahlt. Im Durchschnitt liegen  die Preise in einem Hostel und anderen Herbergen um rund 15 – 17 Euro.

Viele leckere und interessante Köstlichkeiten der afrikanischen Küche bekommt ihr bereits für weniger als 5 Euro. Auch wenn ihr etwas nicht kennt, solltet ihr ruhig alles einmal probieren, da wahre Leckerbissen euren Gaumen erfreuen werden. Lasst euch bei eurem Backpacker Trip ruhig auf die Kultur ein und erlebt hautnah die einzigartigen Unterschiede. Ein spannender Anlaufpunkt zum Shoppen sind die vielen Märkte, wo ihr neben Obst, tolle Mitbringsel wie afrikanischen Schmuck, bunte Stoffe und handschnitzte Skulpturen zu einem unschlagbaren Preis bekommt.

Als deutscher Staatsbürger benötigt ihr für eure Einreise nach Uganda ein Visum. Dieses könnt ihr bei der Botschaft von Uganda beantragen. Darüber habt ihr zudem die Möglichkeit, ein „Visa on Arrival“ zu nutzen, dass euch am Einreiseflughafen ausgestellt wird. Was Ihr als Backpacker sonst noch wissen müsst, findet ihr unter Visum & Impfungen.

Dschungel in Uganda

Dschungel in Uganda

Backpacker Budget in Uganda

Für das Reisen und Leben in Uganda seid ihr mit einem Budget von 25 bis 35 Euro für die grundlegenden Ausgaben gut über die Runden. Wenn ihr allerdings die Kosten so niedrig wie möglich halten wollt, könnt ihr ein paar Euros durch campen und Essen von der Straßenecke einsparen. Wollt ihr bei eurem Backpacker Trip viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen mitnehmen, benötigt ihr zusätzliches Budget. Denn für das Gorilla-Tracking und weitere Erlebnisse zahlt ihr gut und gerne rund 250 Euro und mehr. Die einheimische Währung ist der Uganda-Schilling, kurz UGX.

Für eine einfache, herzhafte Mahlzeit reichen die Preise von rund 2 Euro bis hin zu 7 Euro in einem einfachen Restaurant. In gehobenen Restaurants seid ihr für eine komplette Mahlzeit mit rund 10 Euro dabei. Ein einheimisches Bier bekommt ihr in 0,5 l Flaschen für 1,50 bis 2 Euro, Importbier in 0,33 l Flaschen kostet rund 1,50 Euro. Wasser gibt es für rund 0,50 Euro in 0,33 l Flaschen. Nach bekannten Fastfood-Ketten wie Mc Donalds werdet ihr in Uganda vergeblich suchen.

Die Preise für den Transport sind stark abhängig vom gewählten Transportmittel. Daher solltet ihr euch die unterschiedlichen Alternativen einmal genauer anschauen und abwägen, was für welche Strecke am bequemsten für euch ist.

Taxi fahren Bus fahren in Uganda

Das Reisen in lokalen Bussen, mit Bodabodoas oder Minibus-Taxis gestaltet sich recht preiswert. Ein Einfachticket kostet  1 bis 2 Euro für eine 15-minütige Fahrt in der Stadt. Für längere Überlandstrecken fallen Kosten in Höhe von 10 bis 13Euro an. Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln lohnt es sich, die Angebote von Mietwagen zu studieren. Mitunter haben die Autovermietungen gleich eine Reiseroute mit im Repertoire, die ihr fahren könnt.

Bus fahren in Uganda

Busse fahren in Uganda durch das ganze Land und verbinden mit unterschiedlichen Busnetzen die Städte. Gerade bei längeren Fahrten sind die großen Reisebusse den Sammeltaxis vorzuziehen, weil euch dort mehr Sicherheit und Komfort geboten wird. Eure Wahl sollte dabei auf Postbusse fallen. Tickets bekommt ihr für eure Fahrt in jedem Postamt. In der Regel fahren die Busse auch vom Postamt aus in die gewünschte Richtung ab. Pro gefahrene 100 Kilometer zahlt ihr nur 1 bis 2 Euro.

Inlandsflugpreise in Uganda

Fliegen ist in Uganda eine der schnellsten Möglichkeiten von A nach B zu gelangen. Am Flughafen Entebbe gibt es zwei Terminals, wo eines nur für Inlandsflüge reserviert ist. Der Flughafen Arua ist der zweitgrößte Ugandas von wo aus von Eagle Air Reiseziele wie Entebbe, Juba, Yei und Moyo angeflogen werden. Abflugzeiten, Preise und weitere Informationen sind auf der Internetseite zu finden.

Bahn fahren in Uganda

Reisen mit dem Zug ist in Uganda nicht möglich, da die wenigen Gleisverbindungen ausschließlich dem Güterverkehr vorbehalten sind.

Elefanten-Safari in Uganda

Elefanten-Safari in Uganda

Backpacker Routen in Uganda

Das Land bietet euch eine facettenreiche Landschaft mit Urwäldern, faszinierenden Seen, atemberaubenden Bergmassiven und einer einzigartigen Kultur, die durch die unterschiedlichen ethnischen Völkergruppen stark geprägt ist. So könnt ihr als Backpacker einen einwöchigen Rundtrekking-Trip im Ruwenzori-Gebirge machen und die Spitze des Margherita besteigen, die 5189 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Ein Teil des Vitoria Sees gehört auch zu Uganda. Genauso gibt es unterschiedliche Nationalparks und besondere historische Schätze, die nur darauf warten, von euch entdeckt zu werden. Ihr könnt euch auf jeden Fall sicher sein, dass ihr immer wieder auf eine einzigartige Flora und Fauna stoßen werdet, die euch die Sprache verschlägt. Was solltet ihr bei eurem Backpacking Trip gesehen haben?

Route 1: Der Klassiker (15-25 Tage)

  • 2 Tage in Entebbe, das pulsierende Stadtleben erkunden. Shopping pur ist angesagt
  • 3 Tage den Murchison Falls Nationalpark erkunden und die landschaftliche Schönheit genießen.
  • 3 Tage Fort Portal und den Distrikt Kabarole mit seiner unbeschreiblichen Landschaft entdecken.
  • 3 Tage im Kyambura Game Reservat auf Elefanten und andere Herdentiere treffen.
  • 2 Tage Queen Elizabeth Nationalpark das Natur- und Wildschutzgebiet erkunden.
  • 2-3Tage im Bwindi Inpenetrable Nationalpark auf die letzten freilebenden Gorillas treffen.
  • 2 Tage die atemberaubende Landschaft des Volcanoes Nationalpark
  • 2 Tage am Kivusee die Landschaft und das Seeufer erkunden.
  • 2 Tage Kigali, eine moderne Stadt erkunden und durch einzigartige Landschaft streifen.
  • 2 Tage am Lake Mburo auf Herdentiere treffen und in die herrliche Landschaft eintauchen.
  • 2 Tage Kampala, die Hauptstadt entdecken und den besonderen Flair genießen.

Route 2: Backpacker Intensiv Trip (bis 40 Tage und mehr)

  • 3 Tage in Entebbe, das pulsierende Stadtleben erkunden. Shopping pur ist angesagt
  • 4 Tage den Murchison Falls Nationalpark erkunden und die landschaftliche Schönheit genießen.
  • 3 Tage Fort Portal und den Distrikt Kabarole mit seiner unbeschreiblichen Landschaft entdecken.
  • 5 Tage durch einzigartige Vegetation im Ruwenzori Gebirge
  • 2-3 Tage den Gipfel des Marherita
  • 3 Tage im Kyambura Game Reservat auf Elefanten und andere Herdentiere treffen.
  • 3 Tage Queen Elizabeth Nationalpark das Natur- und Wildschutzgebiet erkunden.
  • 3 Tage im Bwindi Inpenetrable Nationalpark auf die letzten freilebenden Gorillas treffen.
  • 2 Tage die atemberaubende Landschaft des Volcanoes Nationalpark
  • 3 Tage am Kivusee die Landschaft und das Seeufer erkunden.
  • 3 Tage Kigali, eine moderne Stadt erkunden und durch einzigartige Landschaft streifen.
  • 2 Tage am Lake Mburo auf Herdentiere treffen und in die herrliche Landschaft eintauchen.
  • 4 Tage Kampala, die Hauptstadt entdecken und den besonderen Flair genießen.

    Strand am Viktoriasee

    Strand am Viktoriasee

Reisezeiten in Uganda

Das Klima in Uganda ist mit Kenia vergleichbar. Allerdings gibt es in Uganda deutlich mehr Regen, der durch den Viktoria See und die davon ausgehenden feuchten Südwestwinde zurückgeführt. Deutlich trockener ist es  im Nordwesten und in Zentraluganda. Normalerweise könnt ihr für euren Backpacker Trip von zwei Regenzeiten ausgehen. Seid ihr im Norden des Landes unterwegs, liegt die Tendenz zu einer langen Regenzeit und einer langen Trockenperiode.

Trotzdem herrschen immer angenehme Temperaturen und es gibt viele sonnige Tage. Da sich die Temperaturen immer im Rahmen halten, kommt es nie zu einer extremen Luftfeuchtigkeit. Wenn es regnet, regnet es kurz und heftig. Selten gibt es längere Regenphasen, die über mehrere Tage dauern.  Die optimale Reisezeit für Uganda sind die Monate Dezember bis Februar und Juli bis September.

Backpacker Unterkünfte in Uganda

Die Suche nach Unterkünften in Uganda gestaltet sich bei eurem Backpacker Trip nicht immer ganz einfach, gerade wenn ihr Hostels den Vorzug gebt. Solche Übernachtungsmöglichkeiten werden euch nur in Kampala, Entebbe, Kabale und Fort Portal geboten. Im Schnitt zahlt ihr für eine Übernacht rund 13 Euro. Ein Blick auf die Hostelseite Hostelworld und Hostelbookers gibt Aufschlüsse. Demnach gestalten sich die Preise für eine Übernachtung in einem Hostel wie folgt:

  • Kampala 5 -15 Euro
  • Entebbe 5 -15 Euro
  • Kabale 7 Euro
  • Fort Portal 9 Euro

Die Auswahl beim Backpacking in Uganda ist nicht sehr mannigfaltig. Doch braucht ihr euch keine Gedanken wegen einer Unterkunft zu machen, da es auch interessante Alternativen gibt. So könnt ihr auch ruhig einmal bei AirBnB wegen einem Guesthouse  und Zimmern vor Ort vorbeischauen. Ein Vergleich ist garantiert lohnenswert. Eine weitere Alternative sind zum Beispiel Hotels und Motels.

Hotels und Motels an Ausfahrtstraßen und Autobahnen

Hotels gibt es im ganzen Land verteilt. Motels sind überwiegend an Ausfahrtstraßen und Autobahnen zu finden. In beiden Varianten wartet eine angenehme Ausstattung auf euch, wo ihr neben einem eigenen Badezimmer auch gleichzeitig einen Internetanschluss bereitgestellt bekommt. Sie sind luxuriöser, was sich natürlich auch im Preis widerspiegelt. Doch mit den europäischen Standards sind sich nur selten vergleichbar. Für eine Übernachtung in Hotels und Motels zahlt ihr im Schnitt zwischen 30 und 40 Euro pro Nacht.  Es gibt allerdings auch Varianten, wo es schnell sau teuer wird. Doch einmal solltest ihr euch auch eine solche Übernachtungsoption leisten, da ihr keinen Cent bereuen werdet.

Camps in den Naturschutzgebieten und Reservats

Nicht günstig, aber ein wahrer Traum sind die unterschiedlichen Camps, die ihr bei eurem Backpacking Trip in der Nähe der Reservate in Uganda findet. Außer einzigartiger Natur und einer unbeschreiblichen Aussicht erlebt ihr darüber hinaus das atemberaubende Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Da diese Camps abseits von Ortschaften gelegen sind, findet ihr zudem eine wundervolle Ruhe, die nur von den Geräuschen der Natur unterbrochen wird. In den wahren Genuss einer solchen Unterkunft kommt ihr, wenn ihr auf ugandaexclusivecamps.com oder bei booking.com einmal schaut und euch eines der exklusiven Camps aussucht.

Leben im Norden von Uganda

Leben im Norden von Uganda

Backpacker Trips & Tipps in Uganda

Ihr könnt das Land einfach nur bereisen oder euch auf die vielseitige Natur und Kultur einlassen. Doch bei allem, was ihr in Uganda machen möchtet, ist eine gute Planung unerlässlich. Denn es gibt nur begrenzte Permits für Schimpansen und Berggorillas. Genauso sind zur Hochsaison auch für Golden Monkeys die Besucher pro Tag limitiert. Buchen könnt ihr die unterschiedlichen Touren direkt vor Ort in eurer Unterkunft oder beim Uganda Wildlife Authority.

Rwanda Tourism Board bietet euch auch die Möglichkeit zum Buchen. Allerdings seid ihr bei der Internetseite eher auf euch alleine gestellt, da ihr durch unzählige Links von verschiedenen Anbietern klicken müsst, weil euch sämtliche Anbieter angezeigt werden. Das Suchen gestaltet sich auch weiterhin nicht einfach, da ihr erst einmal schauen müsst, ob und wann Touren oder eine Stadtführung durchgeführt werden. Mit der langsamen Internetverbindung wird die Suche und Planung vor Ort zur Geduldprobe.

Backpacker Highlights in Uganda

Wenn ihr erfahrene Trekker seid, sind eine Kombination aus der Ruwenzori-Besteigung und ein Besuch bei den Berggorillas ein einzigartiges Highlight. Die Tour startet in Kasese zu Füßen der legendären Mondberge mit einer Boots-Safari im Queen Elizabeth Nationalpark und bringt euch auf den 5189 Meter hohen Margharita. Dabei wandert ihr durch üppigen Regenwald, vorbei an Wasserfällen, Riesenfarnen, durch Hochmoore, vorbei an Bergseen und stufigem Felsgelände.

Ein weiteres Highlight ist eine Tour in den Bwindi-Nationalpark im Süden von Uganda, wo ihr auf Berggorillas stoßt. Mit etwas Glück könnt ihr die sanften Riesen hautnah beobachten und einem berührenden Naturerlebnis beiwohnen. Kampala ist ein wahres Highlight, wenn ihr shoppen wollt. Auf den Märkten bekommt ihr neben unzähligen Gewürzen, Kaffee und Teesorten auch tolle Stoffe sowie einzigartige Schnitzereien und andere schöne Dinge, die sich perfekt als Mitbringsel eignen. Gerade auf den Märkten sind die Preise sehr günstig. Doch vergesst beim Handeln nicht, dass die Menschen sehr arm sind und von den Einnahmen ihre Familien ernähren.

Ein weiteres, spektakuläres Erlebnis erwartet euch im Murchison Falls Nationalpark. Denn diesen durchquert der Nil, der sich hier in seiner schönsten Gestalt zeigt. Der Nil stürzt sich hier 42 Meter mit lautem Getöse in die Tiefe. Die Landschaft an den Ufern versprüht etwas Magisches und zieht euch sofort in ihren Bann.

Ishasha ist einer der wenigen Landstriche in ganz Afrika, wo Löwen seltsame Dinge machen. Sie klettern auf Bäume, genauer gesagt auf afrikanische „Fig Trees“. Denn von den gemütlich breiten Ästen haben sie den perfekten Überblick und können faulenzen sowie schlafen, bis die Tageshitze abgeklungen ist, um auf die Jagd zu gehen. Mit einem Jeep fahrt ihr einfach zu den Fig Trees und haltet Ausschau nach Löwen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass ihr auf die imposanten Raubtiere inklusive Babylöwen in den Bäumen trefft.

Löwen in Ishasha

Löwen in Ishasha

Backpacker Geheimtipps in Uganda

Ein wahrer Geheimtipp ist der Norden Ugandas, denn es müssen ja nicht immer Gorillas sein. Hier könnt ihr eine unbekannte, wundervolle Seite Ugandas erleben. Am Vulkan Elgon stoßt ihr auf die imposanten Sipi-Wasserfälle und stoßt auf große Kaffeeplantagen. Im Land der Karamojong werdet ihr von einem Hirtenvolk empfangen. Sie gehören zu den faszinierendsten Völkern in Uganda und ähneln in ihrer Lebensweise und Kleidung den Massais.

Die unberührte Landschaft wird nur sehr selten von Reisenden besucht, sodass ihr hier auf das ursprüngliche Uganda stoßt und euch komplett auf das Leben in einer anderen Kultur im unberührtesten Nationalpark einlassen könnt.  Im Kidepo-Valley-Nationalpark ist eine Vielzahl von Wildtieren beheimatet. Auch wenn dieser Ort als beste Safaridestination gewählt wurde, gilt er immer noch als best gehütetes Geheimnis, dass ihr bei eurem Backpacking Trip in Uganda nicht verpassen solltet.

Essen & Trinken in Uganda

In Uganda unterscheidet sich das Essen von Region zu Region und hält daher für euch als Backpacker ein einzigarte, geschmackliche Erlebnisse bereit. Im Süden des Landes ist Matooke (Bananenbrei) ein Grundnahrungsmittel, während im Norden  Millet und in Westen Kartoffeln als Grundnahrungsmittel eingesetzt werden. Cassava und Poscho (afrikanischer Mais) stehen im ganzen Land auf der Speisekarte.

Essen ist immer ein gemeinschaftliches Ereignis. Gegessen wird von den Einheimischen überwiegend zuhause. Die Straßenstände und Restaurants sind den Touristen vorbehalten. Gegessen wird mit den Fingern. Wollt ihr aber lieber mit Besteck essen, stellt das in einem Restaurant kein Problem dar.

Wenn ihr euch noch nicht sofort an die Küche Ugandas herantraut, könnt ihr in den Großstädten auf Fast-Food-Ketten wie Hungry Lion, Steers und Nando’s sowie chinesische Restaurants zurückgreifen. Eine große Auswahl an frischem Ost und Gemüse könnt ihr auf einem Straßen- oder Stadtmarkt sehr preiswert bekommen.

Essen in Uganda

In der Küche Ugandas wird gerne Reis in unterschiedlichen Varianten und Binyebwa, eine Erdnusssoße zubereitet. Die Erdnusssoße gibt es als Beilage zu unterschiedlichen Gerichten. Darüber hinaus gibt es Luwombo, eine köstliche Fleischsoße. Wer gerne Fisch isst, kommt in  Restaurants auf seine Kosten, da er sehr saftig zubereitet wird. Der kleine Hunger lässt sich bequem mit Chapati (gebackenen Teigfladen), Sandwiches, Omelett, Samosas (gefüllten Teigtaschen) oder mit gegrilltem Fleisch am Spieß stillen. Für wahre Foodies hält die Küche Ugandas wahre Geschmackserlebnisse bereit, auf die ihr euch unbedingt einlassen solltet.

Trinken in Uganda

Ein traditioneller Softdrink in Uganda wird aus Mais, Hirse und Maniok zubereitet und ergibt ein dickflüssiges Getränk, dass sich für einen europäischen Gaumen etwas gewöhnungsbedürftig darstellt. Doch probieren solltet ihr es trotzdem. In gegorenem Zustand wird daraus das traditionelle, einheimische Bier produziert. Mehrere Brauereien stellen verschiedene Biersorten her, die sich geschmacklich unterscheiden und einen europäischen Gaumen erfreuen. So könnt ihr vom Bell-Bier über das Tusker aus Kenia bis hin zum Nile-Special alles probieren.

Fruchtsäfte und Sodas sind die perfekten Durstlöscher. Das Nationalgetränk in Uganda ist Waragi, ein köstlicher Bananen-Gin.  Natürlich müsst ihr auch den Kaffee probieren. Teetrinker kommen auch auf ihre Kosten. Denn beide Produkte werden im Land angebaut und auf köstliche Weise zubereitet.

Bwindi-Wald in Uganda

Bwindi-Wald in Uganda

Backpacker Visa und Impfungen in Uganda

Für euren Backpacker Trip durch Uganda benötigt ihr ein Visum, das ihr vor Reiseantritt bei der  Botschaft von Uganda in Berlin, beim Generalkonsulat in Frankfurt oder am Einreiseflughafen bekommt.  Wichtig sind zudem gültige Einreisepapiere. Die Einreisebestimmungen lauten gemäß dem Auswärtigen Amt wie folgt:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja, mit Lichtbild

Anmerkungen

Wenn ihr den im Pass eingetragenen Aufenthaltszeitraum überschreitet, wird eine Geldbuße von 100 US-Dollar fällig. Daher solltet ihr genau überprüfen, welche Aufenthaltsdauer bei der Einreise in euren Pass eingetragen wurde. Wenn erforderlich, solltet ihr innerhalb des Zeitraums eine Verlängerung beantragen, um unnötigem Ärger zu entgehen.

Medizinische Hinweise & Impfungen für Sansibar

Neben den Standardimpfungen des Robert-Koch-Institutes, die auf dem neusten Stand sein sollten, müsst ihr euch für euren Backpacker Trip  gegen Gelbfieber impfen lassen und bei Einreise einen Nachweis darüber erbringen. Denkt daran, dass der Wirkstoff 10 Tage vor Reiseantritt geimpft wird. Eine Auffrischung von Malaria, Hepatitis, Polio, Influenza, Typhus, Tollwut usw. solltet ihr auch durchführen. In großen Städten und Touristengebieten ist eine ärztliche Versorgung gewährleistet. Allerdings entspricht sie nicht den europäischen Standards. Daher kann es sinnvoll sein, wenn ihr eine Reiserücktransportversicherung abschließt.