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Backpacking in den USA

The Land of the free, Land der unbegrenzten Möglichkeiten, vom Tellerwäscher zum Millionär oder The american way of life, das sind nur einige Attribute, die mit den USA in Zusammenhang gebracht werden. Und so vielfältig wie das Angebot an Lifestyle-Varianten in den USA ist, so facettenreich präsentieren sich die Vereinigten Staaten auch als Reiseziel. Reisen in den USA sind ein Ereignis.

Egal, was ihr auch unternehmen wollt, ihr trefft auf Gigantisches, Einzigartiges, Atemberaubendes und Vielseitiges. Shoppt im Big Apple, in New York, in der 5th Avenue, in den edlen Disignerstores. Oder lasst euch vom immer noch grassierenden Hippie-Fieber in San Francisco unter der berühmten Golden Gate Bridge anstecken. Oder aber ihr mietet euch ein Bike und reist die mystische Route 66 ab. Die USA ist der Travel Hot Spot auf dem amerikanischen Kontinent.

Backpacking in Amerika - grand teton national park

Backpacking in Amerika – grand teton national park

Von gottverlassenen Wüsten in Nevada, über Inselparadiese in Hawaii und schneebedeckte Berghänge in Colorado bis hin zu faszinierenden Nationalparks, die mit einer einzigartigen Geografie und Flora und Fauna aufwarten, findet ihr in den USA alles. Schippert den Mississippi im Stile von Mark Twains Helden in den Abenteuerromanen herunter oder schaut euch die pittoresken Hafenorte an der Ostküste an. Ihr wollte eine Schlucht sehen, bei der euch der Atem stillsteht? Dann auf zum Gran Canyon in Arizona.

Dort trefft ihr dann auch noch auf viele indigene Stämme. Ihr wolltet schon immer mal so ricktig zocken? Die Glamour und Glitzerstadt Las Vegas erwartet euch mit mehr Schein als Sein. Eine geballte Ladung von Natur findet ihr in den Everglades von Florida. Und wenn euch nach karibischem Lifestyle, traumhaften Stränden, geilem Wetter und Latino Flair bei eurer USA Reise ist, dann ab nach Miami. Es gibt viel zu entdecken in den USA, denn schließlich reist ihr durch das flächenmäßig drittgrößte Land der Erde.

Ihr solltet wissen, dass fast 80 Prozent aller US-Amerikaner in städtischen Gebieten leben. Es gibt mehr als 250 Orte, die über 100.000 Einwohner haben. Da könnt ihr euch sicherlich leicht vorstellen, dass bei einer Fläche von 9,83 Millionen Quadratkilometern eine Menge Platz bleibt. Bei einer Fahrt durch das Landesinnere begegnet ihr in manchen Regionen stundenlang keiner Menschenseele. Ihr werdet McDonald und BurgerKing im Original kennenlernen und euch in den Mega-Städten praktisch in den verschiedenen Restaurantangeboten durch die ganze Welt essen können.

Die USA ist kosmopolitisch wie kein zweites Land auf dem Erdball. Die größten US-Städte sind New York mit 8 Millionen Einwohner; Los Angeles 3 Millionen Einwohner Chicago, 2,6 Millionen Einwohner; Houston, 2, Millionen Einwohner; Philadelphia, 1,5 Millionen Einwohner, Phoenix, 1,4 Millionen Einwohner, San Antonio, 1,32 Millionen Einwohner; San Diego, 1,30 Millionen Einwohner und Dallas, 1,19 Millionen Einwohner. Ihr könnt auf eine erstklassige Infrastruktur beim Reisen zurückgreifen, die ihr zu Lande mit Überlandbussen, Booten auf Flüssen oder aber auch Billigairlines in der Luft nutzen könnt. In den USA ist das Traveln einfach und relativ sicher.

Tradition und Kultur in den USA

Ob die USA eine eigene Kultur hat, das mag dahin gestellt sein. Im Grunde ist es eher eine Vereinigung vieler Kulturen, die die Immigranten im Zuge der vielen Einwanderungswellen mit in das Land gebracht haben. Ob asiatisch oder europäisch, ob christlich oder muselmanisch, ob indigen-heidnisch oder hindu-indisch, in den USA leben alle Kulturen zusammen. Dieser Fakt prägt auch das gesellschaftliche Bild. Leider ist die USA bei Weitem trotz aller Vorzüge kein Musterland in Sachen Integration. Dennoch der Ansatz ist da. Man kann getrost sagen, dass in den USA nahezu jede Kultur in irgendeiner Weise irgendwo im Land vertreten ist.

Backpacking in Amerika - statue ofliberty

Backpacking in Amerika – statue ofliberty

Besonders geprägt ist das Land von der englischen Kultur. Die ehemaligen Eroberer, die einst von den freiheitsliebenden Einwanderern, die sich schon oft in der 2. Generation als Amerikaner bezeichneten, wurden zwar aus dem Land gejagt. Doch das soziale-wirtschaftliche Denken ist dem englischen Stile gleich. Die schätzungsweise 315 Millionen Amerikaner sind allerdings nicht gleich. Schwarz mag nicht Weiß, Weiß mag nicht Gelb, Gelb mag nicht Rot, und Rot mag keinen von allen. Und doch gelingt es allen immer wieder ohne all zu große Differenzen zusammenzuleben. Was sich liebt, dass neckt sich, könnte man sagen.

Englisch ist die Landessprache, aber auch das Spanisch ist verbreitet. Dazu kommen diverse indigene Sprachen. Hier und da wird französisch, chinesisch und auch deutsch gesprochen. 75 % der Amerikaner bezeichnen sich als christlich. Ein Viertel davon sind Katholiken. Mehr hängen dem protestantischen Glauben an. 20 Prozent sind atheistisch. Die amerikanische Esskultur ist nicht gerade der Hit. Eher sind es die vielen von Immigranten mitgebrachten kulinarischen Einflüsse, die ihr vor allem in den Großstädten überall probieren könnt. BBQ, Fried Chicken und Apple Pie. Nicht gerade originell, aber es schmeckt. Die Amerikaner sind sportvernarrt, auch wenn man das bei den stark übergewichtigen Zeitgenossen, die sich durch das Land am Auto bewegen, kaum annehmen sollte. Doch keine Nation ist im Sport breitenmäßig gesehen erfolgreicher.

Spannend zu lesen sind die 100 kulturellen Facts über die USA – manches wird euch in Staunen versetzen

Backpacker Routen in den USA

Man kann auch Trampen

Man kann auch Trampen

Durch die USA könnt ihr euch von Ost nach West und von Nord nach Süden schlagen. Ihr werdet dabei überall auf faszinierende Reisezeile treffen. Da das Land gigantisch ist, kann wohl bei einem beschränkten Aufenthalt nur ein kleiner Teil in ausgesuchten Regionen besucht werden. Macht nur die Ostküste oder konzentriert euch auf die Westküste.

Auch Florida allein oder die Gegend um Arizona bieten genügend Spots, um dort einmal 14 Tage zur verbringen ohne sich zu langweilen. Habt ihr ein gewisses Budget zur Verfügung, dann könnt ihr mit einem Flieger auch schnell zu den Top-Highlights jetten. Müsst ihr das mit dem Bus machen, reicht die Zeit wohl kaum. Ihr sitzt mehr im Bus, als dass ihr etwas seht.

Flüge sind im Verhältnis zu Europa aber gar nicht zu teuer. Beliebt sind auch Road Trips an den jeweiligen Küsten. Mit Craigslist, Couchsurfing oder ähnlichen Portalen könnt ihr noch ein paar Leute finden, die mit auf einen Roadtrip wollen.

Route 1: Der Klassiker (15-20 Tage), wenn ihr Geld zum Fliegen habt

2 Tage San Francisco Hippiekultur, Alcatraz etc erleben
1 Tag Yosemite Nationalpark
1 Tag Death Valley Nationalpark
2 Tage in Las Vegas Shows geniessen und Geld verjubeln
2 Tage New York Museum und Window Shopping (nach dem in Las Vegas das Geld verjubelt wurde)
1 Tag Niagara Fälle
2 Tage Multi-kulti in New Orleans erleben
2 Tage Mississippi mit einem Schaufelraddampfer hinunter fahren
2 Tag super Wetter, nice Beach in Key West Florida mit dem Everglades erleben
2 Tage auf den Spuren Al Capones in Chikago

Route 2: All or Nothing ( 32-42 Tage und mehr)

2 Tage San Francisco Hippiekultur, Alcatraz etc erleben
1 Tag Yosemite Nationalpark
1 Tag Death Valley Nationalpark
2 Tag2 in Las Vegas Shows geniessen und Geld verjubeln
2 Tage New York Museum und Window Shopping (nach dem in Las Vegas das Geld verjubelt wurde)
1 Tag Niagara Fälle
2 Tage Multi-kulti in New Orleans erleben
2 Tage Mississippi mit einem Schaufelraddampfer hinunter fahren
2 Tag super Wetter, nice Beach in Key West Florida mit dem Everglades erleben
2 Tage auf den Spuren Al Capones in ChikagoTag Yosemite Nationalpark
1 Tag Death Valley Nationalpark
2 Tage in Las Vegas Shows geniessen und Geld verjubeln
2 Tage New York Museum und Window Shopping (nach dem in Las Vegas das Geld verjubelt wurde)
1 Tag Niagara Fälle
2 Tage Multi-kulti in New Orleans erleben
2 Tage Mississippi mit einem Schaufelraddampfer hinunter fahren
2 Tag super Wetter, nice Beach in Key West Florida mit dem Everglades erleben
2 Tage auf den Spuren Al Capones in Chikago
3 Tage Alaska – Schlittenhunderennen fahren
4 Tage Surfen auf Hawaii
3 Tage Bergwelt der Rocky Mountains in Colorado, Idaho, Montana und Wyoming kennenlernen
3 Tage mit dem Bus durch die Great Plains in North Dakota, South Dakota, Nebraska, Kansas, und Oklahoma brettern. Zu sehen gibt es nichts. Aber auch das kann spannend sein.
1 Tag The Alamo Fort in Texas besuchen
1 Tag Yellowstone Nationalpark
2 Tage Route 66 abfahren
2 Tage Highway Number One abfahren
1 Tag Kapitol in Washington besuchen
1 Tag Orlando Seapark
1 Tag Upper Market in San Franzisko
1 Tag Padre Island Nationalpark
1 Tag Huston Space Center
1 Tag 8 Achterbahnen im Six Flags Fiesta in Texas geniessen
2 Tage San Diego Flair einatmen
2 Tage Seattle besuchen
1 Tag Palm Springs

Ihr solltet die Reiseziele je nach Region zusammenstellen. Für den Süden zum Beispiel: Miami, Florida Keys, Everglades National Park, Fort Myers, Sunshine Skyway, Orlando, Gulf Islands National Seashore, New Orleans, Houston, El Paso, Phoenix, Joshua Tree National Park, San Bernardino und Los Angeles.

In der Mitte macht ihr vielleicht: Washington (D.C.), Charleston, Cincinnati, Rocky Mountain National Park, Laramie, Dinosaur National Monument, Salt Lake City, Great Basin National Park, Lake Tahoe, Desert Area und San Francisco.

Reisezeiten in den USA

Die USA könnt ihr das ganze Jahr bereisen. Es findet sich je nach Ort und Reisezeit immer ein warmes Plätzchen. Zur Not ab nach Florida oder an den Golf von Mexiko, da ist es immer schön. An der Ostküste ist das Klima in den Städten Washington oder New York neben anderen genau wie in Europa. Von April bis November ist das Wetter ganz angenehm im Südwesten und im Osten.

Was ihr mitnehmen solltet ist der Indian Summer im Osten der USA, der kurioserweise in den Herbst fällt. In den Sommermonaten Juli und August kann es dort mit Temperaturen um 40 °C heiß werden. Die Hurrikan-Saison im Süden und Südwesten dauert von Juni bis Oktober. In Kalifornien ist das Klima im Sommer recht angenehm. Nur weiter im Norden wird es schon schneller recht kühl. Die Winter sind im Norden Kaliforniens und den angrenzenden Staaten ziemlich hart.

Backpacker Budget in den USA

Was kostet mich das?

Was kostet mich das?

Einst ist klar. Die USA ist kein Low Budget Travel Land. Doch wer sich die Vereinigten Staaten günstig ansehen will, der kann durchaus auch mit einem kleineren Etat viel sehen und erleben. Einige der interessantesten Spots sind nämlich gratis. So zum Beispiel in New York der Besuch des Central Parks oder die Brooklyn Bridge. In San Franzisko ist es die Golden Gate Bride und im Landesinneren der Besuch in den Salzwüsten.

Ihr solltet wissen, dass sich rund um die besten Highlights eine ganze Reihe sogenannten touristtraps angesiedelt haben. Es handelt sich dabei um nicht mehr als Touristenfallen, die von Neppern, Schleppern und Bauernfängern betrieben werden. Hände weg! Wollt ihr große Distanzen überbrücken, dann bucht im Voraus bei den Billigairlines. 3 Wochen vor Abflug ist die beste Zeit, um an ein günstiges Ticket zu gelangen. Noch billiger reist ihr mit dem Bus. Was kann man so pro Tag am Reisekosten kalkulieren?

  • Unterkunft 10 bis 20 Euro
  • Essen 15 Euro
  • Wasser 4 Euro
  • Lokaler Transport 10 Euro
  • Intercity Transport 50 Euro

Das Essen in den USA ist recht preiswert, teilweise billiger als in Europa. Ihr könnt in den Fastfood-Ketten günstig speisen oder in kleinen Pizzarien euch den Magen vollschlagen. Ein Hot Dog hier und da an einem Stand kostet auch nicht die Welt. Sandwich Shops sind eine gute Alternative das Budget zu schonen.

Buspreise und Inlandsflugpreise in den USA

Mit dem Bus kommt ihr am billigsten durch das Land. Die wohl bekannteste Gesellschaft ist Greyhound. Aber auch bei Megabus U.S. könnt ihr Busickets für Trips quer durch das Land kaufen. Von New York nach Los Angeles kostet das Busticket etwas mehr als 260 Euro. Weitere Busgesellschaften sind Coach USA und Megabus, Trailways und GoToBus.com. Dazu kommen noch eine ganze Reihe departementale Busgesellschaften.

USA Backpacking

USA Backpacking

Zug

Es gibt eine Menge Zugverbindungen in den USA. Vor allem die großen Zentren und alles was auf dem Weg liegt, sind miteinander verbunden. Die Ostküste ist weitaus besser vernetzt als das Landesinnere oder der Westen. Schaut nach Offerten auf den Webseiten von

  •    Amtrak
  •    BNSF Railway
  •    Canadian National Railway
  •    Canadian Pacific Railway
  •    CSX Transportation
  •    Kansas City Southern Railway
  •    Norfolk Southern Railway
  •    Union Pacific Railroad

Flug

Am besten fliegt ihr die großen Distanzen ab, falls ihr nur einen begrenzten Reisezeitraum zur Verfügung habt. LowCost Airlines und auch die traditionellen Fluggesellschaften fliegen bis in den hintersten Winkel. Bekannt sind JetBlue und Southwest. Dazu AirTranAirways, AllegiantAir, Frontier Airlines, People Express Airlines, Southwest Airlines, Spirit Airlines, Sun Country Airlines und VirginAmerica. Ein Hin- und Zurückflug mit JetBue von New York nach Los Angeles kostet um die 400 Euro. Schaut euch auch einmal um was SkyWest, Mesa Air Group und Express Jet zu bieten haben.

Mit dem Boot

Die USA verfügen über das dichteste Transportsystem im Inland auf dem Wasser weltweit. Boot fahren von einem Ort zum anderen in der jeweiligen Region könnt ihr mit The Erie Canal System, The St. Lawrence Seaway oder The Mississippi River.

Zu Fuß

Ihr könnt einige Reiseziele in Grenznähe auch gratis zu Fuß erreichen. Die Niagarafälle zum Beispiel, Tijuana, Nogales und El Paso. Vorteil: Kein Stau am Zoll.

Backpacker Unterkünfte in den USA

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Couchsurfing, Hostels und Co.

Übernachten in den USA ist nicht billig aber auch nicht unerschwinglich. Im Land of the free gibt es alle Arten von Unterkünften. Beliebt sind die Motels. Klar, die USA sind eine Autofahrernation. An jedem Highway finden sich welche. 25 bis 60 Euro die Nacht für ein Zimmer, je nach Qualität solltet ihr kalkulieren. Ihr könnt auch in Hotel absteigen. In den USA gibt es billige Absteigen und die teuersten Schuppen der Welt. Business Hotel verlangen zwischen 50 und 150 Euro für ein Zimmer. Manche Hotelketten wie Marriott’s ExecuStay, Residence Inn, TownePlaceSuites und andere bieten zudem Apartmentunterkünfte mit Küche, Wohnzimmer etc. Haltet ihr euch an der Ostküste in New England auf, dann sind Bed and Breakfast (B&B) Unterkünfte eine lohnenswerte Alternative.

Ihr könnt euch auch die Unterkünfte der American Youth Hostel Assocation zu Nutze machen. Schauen wir uns einmal an, was die Preise für ein Bett in einem Dorm eines Hostels in verschiedenen Städten sind. Billig sind die nicht. Laut Hostels.com liegt der Preisschnitt für ein Bett in

  • San Francisco 14 Euro
  • Los Angeles 14 Euro
  • Yosemite 20 Euro
  • San Diego 15 Euro
  • Monterey 21 Euro
  • Santa Barbara 22 Euro
  • New York 17 Euro
  • Buffalo 12 Euro
  • Niagara Falls 23 Euro

Bed and Breakfast in den USA

Nicht ganz so preiswert aber viel komfortabler ist die Bed and Breakfast Option. Wie schon erwähnt, bietet die Ostküste viele Möglichkeiten so zu übernachten. In New York kostet diese Art der Unterkunft im Schnitt 50 Euro, in Los Angeles das gleiche. In Miami allerdings sogar bis zu 100 Euro. Washington DC ist mit rund 30 Euro wiederum günstig New Orleans mit 80 Euro im Schnitt liegt so in der Mitte.

Camping in den USA

Wenn ihr günstig durch das Land reisen wollt, dann ist Camping wohl die beste Alternative. Gut, in den Mega-Citys ist das nicht drin, aber ansonsten kann die USA mit Camping vom Feinsten selbst an den besten Stellen aufwarten. Ihr profitiert von großen Campingplätzen mit einem eigene kleinen Areal, zu dem unter anderem Picknicktisch, Feuerstelle und Grill gehören. Die Preise sind allerdings je nach Region und Attraktivität der Location plus der Ausstattung der Campingplätze sehr unterschiedlich.

Bei einem Besuch der angesagten Besucher Highlights Death Valley, Glacier, Grand Canyon Joshua Tree, Mount Rainier, Rocky Mountain, Sequoia-Kings Canyon oder Yosemite, solltet ihr bei dem Unternehmen BIOSPHERICS vor allem zu den Ferienzeiten, den Feiertagen oder dem Wochenende in den aufgeführten Nationalparks einen Platz reservieren. 12 Euro kann der Platz auf privaten Campingplätzen kosten. Etwas mehr auf den staatlichen in den Nationalparks. Eine Alternative ist Kauf des Interagency Annual Passes. Der kostet um die 60 Euro. Damit habt ihr 1 Jahr freien Eintritt in alle Nationalparks – inklusive drei Begleiter.

Backpacker Trips, Tipps und Highlights in den USA

Die USA auf einem Trip allein komplett zu bereisen dürfte ein Unternehmen sein, das Monate, wenn nicht sogar Jahre beansprucht. Das Land ist einfach zu groß. Es lohnt daher sich auf bestimmte Regionen zu konzentrieren und diese dann genauer unter die Lupe zu nehmen. Macht doch zum Beispiel Neuengland mit den Staaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont.

Backpacking in Amerika - grand canyon

Backpacking in Amerika – grand canyon

In der Region erwartet euch nicht nur die berühmte Yale Universität, sondern auch kleine verträumte Fischerdörfer wie Mystic und das größte Indianermuseum der USA im 20 km entfernten Ledyard, sondern auch idyllische Bergregionen im Nordwesten von Massachussettes, in denen ihr auf Städte mit ihrer rustikalen Holzarchitektur trefft. Auch ein Besuch von Pennsylvania, dem Staat der Gründerväter, lohnt wegen der vielen historischen Bauwerke. Schaut euch die den IndependenceNationalHistorical Park in Philadelphia an und besucht die Schlachtfelder im GettysburgNational Military Park.

Bezeichnend für die Region sind die Covered Bridges (bedeckte Brücken), die ihr hier und da seht (hier eine Liste). Wollt ihr in den Mittleren Westen, dann begegnet ihr Illinois, Indiana, Iowa, Michigan, Minnesota, Missouri, Ohio und Wisconsin bizarren Canyons, Buttes (Nebraska) und Badlands (South Dakota) oder ihr erkundet Chicago an den Grossen Seen. In der Region High West sollte der Yellowstone Nationalpark, der gewaltige Grand Canyon, die prachtvollen RockyMountains und ein Besuch der Utah-Parks auf eurer Reiseagenda stehen.

Ein Abstecher zu den Indianerreservaten mit USA Roadtrips zum Beispiel am Monument Valley bei den Navajo oder zu den Geisterstädten ist ein Muss, genau so wie ein paar Tage in Las Vegas. Im Süden warten New Orleans, Charleston und der Mississippi auf euren Besuch. In Texas solltet ihr eine Bootsfahrt auf dem RiverWalk, San Antonio unternehmen und The Alamo besuchen.

Nicht zu vergessen ein Ausflug in das NASA Johnson Space Center in Houston. Beeindruckend ist die Landschaft im Big Bend Nationalpark und die Original Texas Flora und Fauna erlebt ihr auf dem Prairies and Pinewoods Trail. Auf deutsche Traditionen trefft ihr in Fredericksburg und New Braunfels. Beachen könnt ihr an den Traumstränden in Florida. Dort begegnet ihr ferner einer facettenreichen Biodiversität in den Everglades. Viel Spaß erwartet euch in den weltbekannten Themenparks Magic Kingdom und Disney’s Hollywood Studios.

Backpacker Highlights in den USA

In den USA könnt ihr vieles tun, aber einige Dinge gehören zu den Highlights, die ihr keinesfalls auslassen solltet. Schaut euch ein Baseball- oder Footballspiel an. Ihr erlebt Amerika bei Popcorn und Eis pur. Ohne ein, zwei oder mehr Hamburger und Hotdogs verdrückt zu haben, ist eine USA-Reise nicht komplett. Besucht einen farmersmarket, die meist Samstagvormittags stattfinden oder esst einmal in einem Diner. Ihr könnt auch am Strand oder in Parks an speziellen Stellen grillen. Es lohnt sich ferner eine craft’s fair zu besuchen, auf der ihr Kunsthandwerk entdeckt. Klar, die Route 66 solltet ihr zumindest einmal teilweise abgefahren sein. Habt ihr genug Budget, dann fahrt mit einem Original Raddampfer den Mississippi hinunter oder erlebt echtes USA Feeling in einem Stau in Los Angeles. Ihr leidet Hunger? Bei einem “All youcaneat”-Büffet in Las Vegas verschwindet er.

Backpacking in Amerika - New York

Backpacking in Amerika – New York

Backpacker Geheimtipps in den USA

Viele Traveler folgen den bekannten Routen, die in den gängigen Reiseführern zu finden sind. Hier ein paar Vorschläge, die nicht gerade jeder macht. Fahrt die Utah State Route 12 ab, die am Bryce Canyon und Dixie National Forest bis hin zum Grand Staircase-Escalante führt. Es gibt zahlreiche Trekkingrouten in den Region.

Wie überhaupt die Sonnenauf- und -untergänge der Hammer dort sind. Grafton und Bodie an der kalifornischen Grenze zu Nevada sind die eindrucksvollsten Geisterstädte. Und wenn ihr die Narrows in Zion durchwandert, scheint ihr von steil in den Himmel ragenden Felswände schier erdrückt zu werden. Schaut euch das Caribbean Shipwreck Museum in KeyLargo in den Florida Keys an oder werft einen Blick in den Sternenhimmel im McDonald Observatory bei Fort Davis.

Auch in den USA gibt es Schlösser. Wer es nicht glaubt, muss zum Bishop Castle im San Isabel National Forest. Nicht nur in einen Canyon, sondern tief in die Erde dringt ihr bei einem Besuch der Kartchner Caverns State Park Höhlen. Echte Flohmärkte und kein Kommerzramsch bieten euch die Vintage Bargain Barns in Maine. Kunstfreunde, die nach dem Ungewöhnlichen suchen, müssen zum The Heidelberg Project in Michigan.

Im Hudson River Park in New York könnt ihr auf einen alten Flugzeugträger. Wollt ihr unberührte Natur in den USA erkunden, dann auf in die Linville George Wilderness, oder in das Eagle Cap Wildniss. Die White Cold Mountains lohnen ebenfalls, genauso wie ein Trip zum Lake Chelan Sawtooth.

Essen & Trinken in den USA

Essen und Trinken

Essen und Trinken

Die USA gilt jetzt nicht als das Feinschmeckerland auf dem Globus. Obwohl es dort sicherlich einige der besten Restaurants gibt. Doch eine eigene Kochkultur kann die USA nur in einem ganzen geringen Limit aufweisen. Whoppern und Burgern, McDonald könnt ihr quer durch die USA im Original Style. Aber ob das die Erfüllung ist? Auf jeden Fall sind die Preise noch recht angenehm in den bekannten Fastfood-Ketten. Ansonsten ist die amerikanische Küche geprägt von den vielen Einwanderungswellen, die im Laufe der Jahrhunderte das Land überschwemmten. Ob die Einwanderer aus Italien, Frankreich, Irland, Schottland, Deutschland oder den östlichen slawischen und zu den asiatischen Ländern gekommen sind, sie alle brachten ihre oft jahrhundertealten Kochtraditionen mit.

Der Cowboy kannte eher den Grillspaß. Fleisch gab es ja dann auch in Massen. Anfang des 20. Jahrhunderts begann man während der sogenannten Progressiv Ära in den USA die verschiedenen außeramerikanischen Küchentendenzen miteinander zu fusionieren Klar, dass ihr in den USA je nach Lage auf verschiedene Basiszutaten trifft.

In der Region von Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und anderen Staaten an der Ostküste sind das Fisch und Meeresfrüchte. Die Küche im Süden, in Missouri, Oklahoma oder Texas, ist stark von den Einwanderern geprägt. Hinzu kommen indigene Einflüsse. Jambalaya erinnert an die spanische Paella. Wild wird ebenfalls gerne zubereitet. Im südlichen Westen hat vor allem die mexikanische Küche ihre Spuren hinterlassen. Was gibts zu essen?

  • Hotdog
  • Pizza in allen Varianten
  • Burger und Co
  • Grillfleisch – Barbecue
  • Biscuits
  • Brownies
  • Burritos (gefüllte Tortillas)
  • Chili conCarne
  • Cornflakes
  • Donut (fett gebackene Krapfen)
  • Erdnussbutter
  • Hamburger
  • Hushpuppies
  • Popcorn
  • Sandwiches
  • Steaks
  • Tabascosauce
  • Tacos (Tex-Mex-Gericht mit Maistortillas)

Bier

Bier wird in den USA gesoffen – ja, gesoffen, ähnlich wie in Deutschland. Die nationale Bierkultur und das amerikanische Bier-Ego haben allerdings einen starken Dämpfer bekommen, als die Kultbrauerei Budweiser von der belgischen-brasilianischen „InBev-Gruppe“ mit Sitz in Löwen/Belgien übernommen wurde. Es gibt viele weitere lokale amerikanische Biermarken, die ihr unterwegs probieren könnt, darunter Anchor Steam Bier oder Samuel Adams Boston Lager. Das ist das erste amerikanische Bier, das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. Oder das Sierra Nevada Pale Ale.

USA Backpacker

USA Backpacker

Whiskey

Der amerikanische Whiskey, nicht Whisky wie in Schottland, ist weltbekannt. Berühmte Marken sind unter anderem Jack Daniel’s, Jim Beam und Maker’s Mark.

Anti-Alkohlische Getränke

Ihr müsst Coca Cola und Pepsi Cola probieren, falls ihr das bis heute noch nicht getan haben solltet. Dr. Pepper ist übrigens auch eine bekannte Cola Marke in den USA. Lecker ist auch ein Long Island IcedTea.

Wein

Einige Weine, die in Kalifornien angebaut werden, haben mittlerweile Weltklasseniveau erreicht.

Backpacker Visum und Impfungen in den USA

Die Einreisebestimmungen für die USA sind laut dem Auswärtigen Amt derzeit für deutsche Staatsangehörige wie folgt:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja, Visum erforderlich
  • Personalausweis: Nein, für US-Reisen nicht zugelassen
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein, für US-Reisen nicht zugelassen

Visum

Wichtig ist, dass alle mitgeführten Reisedokument für die gesamte Aufenthaltsdauer in den Vereinigten Staaten ihre Gültigkeit haben müssen. Wollt ihr ohne Visum einreisen, müsst ihr einen maschinenlesbaren (bordeauxroten) Reisepass haben. Habt ihr nur einen vorläufigen (grünen) Reisepass, dann müsst ihr ein Visum beantragen.

Impfungen & Medizinische Hinweise

Ihr solltet das komplette Impfschutzpaket des Robert Koch Instiuts haben. Der Hantavirus ist im Yosemite Nationalpark bekannt. Das West-Nil-Fieber (West Nile Virus) kann an der Ostküste bis nach Kalifornien an die Westküste auftreten.

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