Die 10 billigsten Backpacker Städte in Südamerika

Kosten in Schweden

Für Backpacker steht je gemeinhin neben den Highlights immer zuerst das Budget die wichtigste Rolle. Daher richten viele Rucksackreisende ihre Reiseziele ganz nach den Kosten der jeweiligen Reiseländer oder –städte aus. Wichtig für viele ist möglichst viel zu sehen und dabei mit einem geringen finanziellen Aufwand durchzukommen. Wir haben ja in einem früheren Artikel mit dem Titel “Die billigsten Backpacker Länder: Infos und Geheimtipps” darauf hingewiesen, wie ihr überhaupt die Reisekosten für bestimmte Regionen bestimmt.

Auch bei unserem heutigen Thema “Die 10 billigsten Backpacker Städte in Südamerika” solltet ihr euch diesen Artikel zuerst einmal reinziehen, denn er gibt euch die virtuellen Hinweise auf welchen Seiten ihr aktuelle Preisangaben zu den Städten findet. Ein Tipp vorneweg. Ihr solltet nicht so viel wert auf Texte mit ähnlichen Titeln legen, in denen euch eine Liste von billigen Städten in einem Land oder einer Region präsentiert werden. Ich erkläre euch warum.

Listen mit den billigsten und teuersten Städten in Südamerika mit Vorsicht genießen!

Ihr könnt jede Liste mit solchen Themen praktisch nur wenige Wochen oder Monate für bare Münze nehmen, da die Wechselkurse in Südamerika in fast allen Ländern frei sind. Früher gab es einige Länder, deren Währungen an den US-Dollar gekoppelt waren. Das ist nicht mehr der Fall. Und auch was die sogenannten geografischen und wirtschaftlichen Blockbildungen wie den Cono Sur mit Paraguay sowie einige Bundesstaaten in Brasilien, plus Argentinien, Chile und Uruguay betrifft, oder auch den Mercosur mit Argentinien, Chile und Uruguay anbelangt, kann von einer Stabilität in Sachen Währung und Wirtschaft keine Rede sein.

In Argentinien wird gemauschelt was das Zeug hält. Es existieren Schattenwährungen und das Bruttosozialprodukt wird verfälscht. Manche reden von 10 Prozent Inflation andere von 25 %. Von einem Tag auf den anderen purzeln die Preise oder schießen in den Himmel. In Uruguay herrschen bis zu 10 Prozent Inflation. Der US-Dollar stieg dort in nur wenigen Monaten von 17 auf 30 Pesos, der Euro von 25 auf 31 Pesos. Nicht anders sieht das in Venezuela, einem der chaotischsten Länder der Welt in Bezug auf die Wirtschaft aus.

Eine klare Kostenbestimmung mit Wechselkursen ist daher auf lange Sicht nur sehr eingeschränkt möglich. Ihr müsst euch daher immer wieder selbst auf einschlägigen Seiten über die Preise neu orientieren. Zu dem kommen die saisonalen Unterschiede. Die Preise für eine Übernachtung in einem Dorm in Touristenstädten können teilweise um das Doppelte höher bzw tiefer ausfallen.

Die preiswertesten Städte in Südamerika

Moderne Touries

Moderne Touries

Wir haben uns dennoch einmal die Mühe gemacht und zumindest was das Jahr 2015 anbelangt, versucht die preiswertesten Städte in der südamerikanischen Region auszumachen. Die Liste ist mit Vorsicht zu genießen Die Basis für unsere Einschätzung ist dabei der Besuch eines kostenpflichtigen Highlights – es gibt aber in jeder Stadt genügend kostenlose. Darüber hinaus 3 Mahlzeiten auf Backpacker Budget Niveau, ein paar Getränke in einer einfachen Bar, eine Übernachtung im Dorm eines Mittelklasse-Hostels und zwei Fahrten mit öffentlichen Transportmitteln.

Die billigste Stadt in Südamerika

Die billigste Stadt in Südamerika ist sicherlich La Paz in Bolivien. Laut dem Consumer Price Index liegt die Stadt mit dem Wert 37.67 ganz unten. New York ist übrigens mit 100 Punkten die Referenzstadt. Alle Städte, die darüber liegen sind teurer. In La Paz könnt ihr mit 20 Euro pro Tag rumkommen. Nummer 2 nimmt Quito in Ecuador ein. Mit einem Tagesbudget von knapp 25 Euro dürftet ihr hinkommen. Nummer 3 auf der Liste ist Cusco in Peru. Für den Aufenthalt solltet ihr um die 30 Euro pro Tag einplanen. Es folgt auf Rang 4 Lima, ebenfalls in Peru, mit einem Tagessatz von etwas über 30 Euro.

Teurer wird es in Santiago de Chile mit knapp 40 Euro. Das gleiche gilt für die uruguayische Hauptstadt Montevideo. Die Nummer 7 Catagena in Kolumbien ist auch nicht gerade preiswert. Der Index liegt 40. Gerade zwischen den Rängen 5 bis 7 kann es schnell zu Verschiebungen kommen. Der Numbeo Index ist nicht immer eine 100% verlässliche Bezugsquelle. Teuer wird es derzeit in Buenos Aires, was vor ein zwei Jahren noch nicht der Fall war. Und immer noch kostspielig ist das Leben in Rio de Janeiro, obwohl dort die Preise am Fallen sind. Caracas in Venezuela ist das teuerste Pflaster.

Die billigsten und teuersten großen Städte in Südamerika

Es wurde oben zwar schon ausformuliert, aber anbei habt ihr nochmal eine Übersicht wo ihr zumindest die großen Städte mit Vergleichen könnt. Generell gilt, dass kleine Städte immer (Ausnahmen bestätigen die Regel) günstiger sind. Anhand der Hauptstädte bekommt man aber auch ein Gefühl für das allgemeine Preisniveau in einem Land.

  • La Paz (Bolivien) – 20 Euro/Tag
  • Quito (Ecuador) – 25 Euro/Tag
  • Cusco (Peru) – 30 Euro/Tag
  • Lima (Peru) – 30 Euro/Tag
  • Santiago (Chile) – 40 Euro/Tag
  • Montevideo (Uruguay) – 40 Euro/Tag
  • Catagena (Kolumbien) – 40 Euro/Tag
  • Buenos Aires (Argentinien)
  • Rio de Janeiro (Brasilien)
  • Caracas (Venezuela)

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